Vorteile für uns: als Stuttgarter

  • Der denkmalgeschützte und weltberühmte Bonatz-Bahnhof bleibt in Architektur und Funktion erhalten, auch die kreuzungsfreie Einfahrt in drei Stockwerken („Stuttgarter Tunnelgebirge“), die unter Denkmalschutz steht. Das Tunnelgebirge wird von der S-21-Werbung fälschlicherweise als „Flaschenhals“ bezeichnet - auf den Luftbildern!

  • Der königliche Schlossgarten aus dem Anfang des 19. Jahrhunderts bleibt im zentralen Teil („Stuttgarter Spielwiese“) beim Hauptbahnhof unberührt und kann wie bis jetzt der Erholung und Freizeit dienen. Rund 8 Hektar im Herzen der Stadt werden nicht abgeräumt und versiegelt. Der ZOB = Zentraler Omnibusbahnhof bleibt mitten in der Stadt wo er hingehört, am Schnittpunkt von Bahn, S-Bahn, U-Bahn und Stadtbus. Er wird nicht weit weg zum FOB = Fernomnibusbahnhof, wo er seine Zentralität völlig verliert!

  • Das Planetarium kann an seinem zentralen Ort bleiben und braucht keinen anderen Standort, z.B. in Bad Cannstatt. Verbleibt es am alten Ort auch bei S 21 wird es jahrelang in Zugang und Funktion durch die Bauarbeiten gestört.

  • Stuttgart wird nicht für 10 bis 20 Jahre zur europagrößten Baustelle im Herzen einer Großsatdt mit allen Beeinträchtigungen, die damit verbunden sind im Hinblick auf Verkehr, Lärm und Staub.

  • Es gibt keine Gefährdung des Bahnhofs (Turm!) und für bestehende Häuser durch Grundwasserabsenkungen und die Untertunnelung im Gipskeuper/Anhydrit durch aufquellendes Gestein.

  • Die Mineralquellen sind nicht gefährdet.

  • Die Stadtbahnhaltestelle Staatsgalerie und die Stadtbahnlinien bleiben erhalten, der Stadtbahnverkehr geht ungestört weiter und wird nicht durch jahrelangen Umbau erheblich beeinträchtigt.

  • Die große Brachfläche am Inneren Nordbahnhof steht sofort für eine Bebauung zur Verfügung - nicht erst im Jahr 2022 +.

  • Mit Aufgabe des S-21-Vorhabens wären wieder genügend Mittel frei für die aktuellen Aufgaben und viele Millionen darüber hinaus. Speziell entlastet wäre die angespannte Situation der Stadt Stuttgart, deren Beitrag zu S 21 von angeblich 31,5 Millionen (OB Schuster in seiner Schrift an alle Stuttgarter Haushalte!) auf inzwischen eine runde Milliarde, das über 30-ig fache, angeschwollen ist. Am Anfang der Planungen wurde behauptet, dass sich das Bahnprojekt 21 fast von selbst aus den Grundstücksverkäufen finanzieren würde, kein Wunder, das die Stadträte damals positiv entschieden haben.