Kommunikationsbüro präsentiert Kampagne zu Stuttgart 21
Die guten Argumente überwiegen
01-Stimmt-Kosten-500px.jpg
Pfeil-rot mehr Informationen

02-Stimmt-Baeume-500px.jpg Pfeil-rot mehr Informationen

03-Stimmt-Arbeitsplaetze-500px.jpg
Pfeil-rot mehr Informationen

04-Stimmt-Baustelle-500px.jpg  Pfeil-rot mehr Informationen

05-Stimmt-Regional-500px.jpg Pfeil-rot mehr Informationen

06-Stimmt-Bonatzbau-500px.jpg  Pfeil-rot mehr Informationen


 Sachliche Information steht im Vordergrund
(Stuttgart, 4. Juni 2010) Seit Anfang April arbeitet die Stuttgarter Agentur „Die Crew AG“ mit Hochdruck an der Umsetzung der neuen „PR- und Marketing-Strategie“ für das Bahnprojekt Stuttgart–Ulm, mit der sie den EU-weiten Wettbewerb gewonnen hat. „Die Crew hat in den vergangenen Wochen die in sie gesetzten Erwartungen hervorragend erfüllt“, so Wolfgang Drexler MdL und Sprecher des Bahnprojekts. Mit einer neuen Informations-Kampagne wird das Kommunikationsbüro in den nächsten drei Monaten die Bürger über Pro- und Contra-Argumente des Bahnprojekts informieren.

(Einschub, nicht vom Drexlerbüro:)
Und schon gibt’s die ersten Parodien (5. Juni, Erscheinung der ersten Bauzeitung)
Foto




daimlerstadion
S-Bahn-Haltestelle Daimlerstadion

daimlerstrasse1
Daimlerstraße

bahnhof-gleis5-west
Bahnhof Bad Cannstatt Gleis 4

bahnhof-gleis5-ost
Bahnhof Bad Cannstatt Gleis 5

bahnhof-suedseite-gesamt
Bahnhof Bad Cannstatt Südseite Gesamtansicht

bahnhof-suedseite-2
Bahnhof Bad Cannstatt Südseite





  Wenn Sie uns Ihre Meinung mitteilen wollen, oder selbst Texte zum Thema haben, oder wenn Sie noch weitere Interessierte wissen, die die Amtsblattberichterstattungen über Stuttgart 21 satt haben: Nehmen Sie Kontakt mit uns auf.
 
Claim und Logo Am Erscheinungsbild des Projekts hat sich einiges geändert. Das Herz ist jedoch geblieben. Im Wettbewerb war den Agenturen freigestellt, ob sie das „neue Herz Europas“ beibehalten oder weiterentwickeln wollen. Auch eine Neuentwicklung von Claim und Logo war möglich. Die Crew AG ist in ihrer Konzeption weitgehend beim bisherigen Auftritt geblieben. „Nicht alles, was man ändern kann, muss man ändern“, sagt Gerhard Mutter, Vorstandsvorsitzender der Crew AG. Das Herz sei eine eingeführte Bildmarke und werde von den Bürgern mit Stuttgart 21 in Verbindung gebracht. Ein Wechsel zum jetzigen Zeitpunkt hält Mutter für kontraproduktiv. „Es macht wenig Sinn, einen kompletten Neustart hinzulegen“, so Mutter. „Der Claim hat jedoch nicht funktioniert. Das war eine Spur zu großspurig und entspricht nicht der Mentalität der Menschen hier.“ Die guten Argumente überwiegen Statt „Das neue Herz Europas“ legt die Crew in einem mehrstufigen Konzept mit dem Slogan „Die guten Argumente überwiegen“ den Schwerpunkt auf eine sachlich geführte Informations-Kampagne. Nach einem modularen Baukastenprinzip will sie Schritt für Schritt die komplexe Aufgabe angehen, das Image des Bahnprojektes und die Akzeptanz in der Bevölkerung zu erhöhen. Die unterschiedliche Betroffenheit ist Mutter dabei wichtiger als demografische Kriterien. Entsprechend will die Agentur Botschaften und Inhalte gewichten. „In Stuttgart und hier vor allem im Gebiet rund um die Baustellen ist die Betroffenheit groß. Sie sinkt, je weiter man sich von Stuttgart entfernt. Aspekte der Stadtentwicklung haben hier natürlich eine hohe Relevanz“, so Mutter. „Außerhalb von Stuttgart interessieren generell Themen wie Fern- und Regionalverkehr mehr.“ Denkanstöße Neben den sachlichen Informationen ist Gerhard Mutter auch der atmosphärische Aspekt wichtig: „Wir hoffen, mit der Kampagne in der Stadt und zu einer weniger konfrontativen Stimmung beizutragen. Wir setzen auf Dialog und wollen Denkanstöße vermitteln.“ Pro- und Contra-Argumente Das Kommunikationsbüro wird in den nächsten Wochen zunächst auf Großflächen-Plakaten, den Info-Screens in S- und U-Bahn-Stationen und in Anzeigen über das Bahnprojekt Stuttgart–Ulm informieren. „Die Informations-Kampagne der Crew AG spricht alle Bürger an, indem sie sich in einer ersten Stufe sachlich mit den verschiedenen Pro- und Contra-Argumenten zum Projekt auseinander setzt“, so Drexler. „Es kursieren viele Halbwahrheiten und Vermutungen, über die wir aufklären wollen. Zudem wissen viele Bürger nur sehr wenig über Stuttgart 21. Dieses Informationsdefizit wollen wir beseitigen. Wir werden neben dem klassischen Kampagne-Repertoire auch weiterhin unkonventionelle Wege in der Kommunikation gehen wie wir dies mit dem Motion-Ride oder bei den Sandwelten auf dem Killesberg bereits getan haben“, so Drexler. Viele Menschen seien mit herkömmlichen Mitteln wie Broschüren nicht zu erreichen. „Das Internet spielt dabei eine wichtige Rolle. Auch hier wollen und müssen wir noch besser und umfangreicher werden“, so Drexler. Unter www.die-guten-argumente-überwiegen.de wird die Kampagne im Internet begleitet.
=========================================
Leserkommentare:
09:21 Uhr, geschrieben von Es stimmt dass Stuttgart viele Einwohner hat. Es stimmt aber auch, dass 80% strikt gegen Stgt. 21 sind.
Lieber dem eigenen gesunden Menschenverstand trauen als einer Propagandamaschinerie

Es stimmt, dass die Crew eine Propagandaagentur ist. Es stimmt aber auch, dass sie jetzt mit 550.000 € die Stuttgarter verarschen will.

============