OB Schuster will Bürgerbeteiligung
OB Wolfgang Schuster, Projektsprecher Wolfgang Drexler und die SPD wollen die Bürger beim Großprojekt Stuttgart 21 stärker einbeziehen.
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Kommentare (338)
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Siegfried Busch,
07.05.2010
Wie Kopfbahnhofbefürworter ticken
Das Angebot zur Mitgestaltung durch die Bürger für eine Zukunft in x-Jahren ist ein Witz. Da können es jedenfalls Schuster, Drexler und Co. nicht mehr durchsetzen, weil sie längst in Rente sind.
Die Vorteile des Kopfbahnhofs sind derart einleuchtend und die eines Tiefbahnhofs so schwer zu vermitteln, dass mit solchen Taktierereien wie "Mitgestaltung" kaum Punkte gesammelt werden können.
Ihr Herren OB Schuster und Projektsprecher Drexler,
nehmen Sie zwischendurch wieder mal zur Kenntnis, wie S21-Gegner ticken, zum Beispiel bei den "21 guten Gründen für den Kopfbahnhof" in
http://www.siegfried-busch.de/page6/page6.html
Dort können Sie auch nachlesen, auf welch tönernen Füßen die Versprechungen stehen, bei den "21 guten Gründen für Stuttgart 21". Diese sind nämlich vielfach fragwürdig, halbwahr oder ganz falsch.
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Siegfried Busch,
29.04.2010
Arbeitsplätze und Kosten
@Antworten
Ihre sehr guten Überlegungen zu den Arbeitsplätzen und Vorteilen für den Staat machen nachdenklich.
Aber gäbe es nicht genügend Arbeitsplätze auch ohne Stuttgart 21? Zum Beispiel bei einer Generalsanierung der Bahnanlagen in Stuttgart samt Gebäuden. Oder bei einer anderen Anbindung an die Neubaustrecke mit Kopfbahnhof. Der Tunnelbau selbst generiert wenig Arbeitsplätze - und dieser verschlingt den Löwenanteil an S21.
Für die meisten Menschen sind die Kosten ohnehin sekundär. Was bewegt die Menschen besonders in Stuttgart?
Eine neues Stadtviertel im Zentrum in Fortsetzung des sterilen Bankenviertels „ab sechs Stockwerke aufwärts“ ist schrecklich. Dazu gibt es große Befürchtungen für das Stadtklima, besonders im Sommer.
Bahnfahren nur in Tunnels samt Bahnhof unter Tage ist unattraktiv.
Die Teilvernichtung des Schlossgartens im Zentrum ist ein Frevel.
Der Abriss eines Großteils des Bonatzbahnhofs ist eine Kulturschande.
Die „größte Baustelle Europas“ im Stadtzentrum für zehn Jahre und darüber hinaus ist ein Horror.
Dagegen haben Ihre Sirenenklänge (aus dem Büro D.?) wenig Wirkung. Geld und Profite interessieren die Bevölkerung weniger.
Mehr davon bei den „21 guten Gründen für Stuttgart 21“ bei
http://www.s21.siegfried-busch.de
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Siegfried Busch,
08.12.2009 (1.855 Zeichen)
Lärm Lärm Lärm
@JK
Herr JK, Sie sprechen verdächtig drexlisch, heißen Sie Jolfgang Krexler? Oder Jolfgang Karnold von der SSB??
Zum Beispiel falsche Behauptungen und Panikmache wie „Lärm Lärm Lärm“, als ob die lärmenden Güterzüge und der starke Regionalverkehr im S-21-Tunnel verschwinden würden. Die Brücken im Körschtal sind ein Märchen von Karnold aus alten Zeiten, Zerstörung der Hafeninfrastruktur eine unhaltbare Behauptung. Vermutlich wird Herr Arnoldi am Mittwoch im Rathaus darauf eingehen.
Wird bei S 21 das Gleisvorfeld nicht zwei Jahre lang „unter Betrieb“ umgebaut - was ist da besser? Hinterher wird es allerdings samt den ICE-Bahnsteigen abgebrochen und alles war für die Katz bzw. für einen Gleis-Sarg mit Lichtaugen.
Auch bei Tageslicht betrachtet sind die Kosten von K 21 etwa 1/3 von S 21 und niemals ähnlich hoch. Schließlich sind die teuren Tunnelstrecken bei K 21 nur etwa 1/3 so lang, der Filderaufstieg kürzer und hat 70 Höhenmeter weniger, führt nicht durch Anhydrit, und ein neuer sehr teurer Bahnhof muss auch nicht gebaut werden. Die Modernisierung des Bonatzbahnhofs kostet natürlich auch, aber niemals soviel wie ein Neubau und beschert Stuttgart ein intaktes Bauwerk von Welterbeformat.
Krexlers Rundumschlag kann niemand überzeugen, der Stuttgart liebt und das Bahnfahren kennt. Selbst wenn 15 Jahre nichts passieren würde, wäre das noch viel besser als 15 Jahre Chaos und Stadtverwüstung für einen schlechteren Bahnverkehr.
Hat Herr Krexler überhaupt gemerkt, dass der heutige Bahnhof wunderbar funktioniert als zweitpünktlichster Bahnhof in Deutschland nach Leipzig-Kopfbahnhof?! Am Mittwoch um 19 Uhr wird im Rathaus der ehemalige Bahnhofsleiter von Stuttgart den Ingenhovenbahnhof zum Vergleich herausfordern. Der Tiefbahnhof wird dabei schlecht abschneiden.
Und Herr Krexler, fahren Sie ein paar mal mit dem Zug nach Stuttgart aus allen drei Richtungen und gucken zum Fenster hinaus. Es geht nämlich um mehr als um zwei eingesparte Minuten bei einem Durchgangsbahnhof. Die Reisequalität darf nicht leiden und Stuttgart nicht aus der Liga der kundenfreundlichen Kopfbahnhöfe absteigen. Weitere Informationen bei http://www.s21.siegfried-busch.de