Demo-Transparent METROPOLI S21 - Parodie nach Hölderlin hier lesen Leserbrief zu Metropolis


Aus dem Blog aktuell (Auswahl):

Feldversuch
Samstag 04. Februar 10:28
Die Bahn kann nicht widerlegen, dass die Eingriffe in den Wasserhaushalt die Grenzen der Modellberechnungen sprengen und es ein großer Feldversuch werden wird.“
Aus „Erkenntnisse“ vom Planungschaos der Bahn beim Fildertunnel. Ganzes Papier
hier lesen.


Anfrage und Antwort des MVI
Samstag 04. Februar 00:13
Anfrage an das Verkehrsministerium (Blog vom 18.1.12):
Stuttgarter Erklärung
Mittwoch 18. Januar 09:16
„Nehmen Sie die Kritik von Dr. Christoph Engelhardt und den Ingenieuren22 am „Stresstest“ auf, und gewährleisten Sie einen fairen Leistungsvergleich von Kopf- und Tiefbahnhof. Eine Kapazitätsminderung darf nicht bezuschusst werden!
____________________________________________
S.B.: Wer kann verstehen, dass das Verkehrsministerium bis heute nicht zum manipulierten Stresstest Stellung genommen hat? Wenn die Kritik stimmt, fällt doch die hauptsächliche Begründung (siehe Blog vom 15. Januar) für Stuttgart 21 weg! Notbremse ziehen und Oben bleiben!

Antwort mit Mail vom 3.2.12:
Die Problematiken bezüglich des Stresstests sind dem MVI bekannt und noch nicht abschließend bewertet. Bei den anderen Projektpartnern besteht derzeit kein Interesse sich mit der Leistungsfähigkeit des Tiefbahnhofs auseinander zu setzen. Die Bahn hält den Stresstest für abgeschlossen und erfolgreich bestanden.
Was nun andere Inhalte der Stuttgarter Erklärung betrifft, insbesondere den Bauablaufplan, so möchten wir auf den Brief des Staatssekretärs Klaus-Peter Murawski an Volker Kefer vom 2. Februar 2012 hinweisen. Er ist auf der Internetseite des Staatsministeriums veröffentlicht.

http://www.stm.baden-wuerttemberg.de/de/Meldungen/272201.html?referer=103587&template=min_meldung_html&_min=_stm

Alles verloren?
Freitag 03. Februar 09:48
„Ist nun alles verloren? Ich glaube nicht. Stuttgart 21 kann politisch nicht mehr gestoppt werden. Aber das Projekt kann sehr wohl an seinen eigenen Mängeln scheitern.“
Aktuelle Analyse (1.2.12) der Lage nach der Volksabstimmung von Boris Palmer

Wer hört drauf?
Donnerstag 02. Februar 18:27
Aus einer Mail von heute:
„Der Abriss des Südflügels muss sofort gestoppt werden. Im Schlossgarten und an anderer Stelle darf es keinerlei Baumfällarbeiten geben. Und trotz Volksabstimmung: Das ganze Projekt muss erneut auf den Prüfstand.“



Kein Nutzen! Erörterungstermin 30.1.2012
Mittwoch 01. Februar 22:55
„Wenn kein Nutzen mehr nachgewiesen werden kann oder sogar, wie jetzt zu erwarten ist, sogar ein Schaden für den Schienenverkehr im Land entsteht, muss S21 umgehend beendet werden!
Kein Nutzen – kein Baurecht! So steht es seit 2003 geschrieben!
In der Erörterung am 30.1. hat der Anwalt der Bahn (Vorhabensträger!) widersprochen mit dem Argument, dass von dem EBA die Formulierung des Regierungspräsidiums so nicht in den endgültigen Planfeststellungsbeschluss übernommen wurde. Deshalb haben auch Teilabschnitte allein „Baurecht“ und dürfen ausgeführt werden.
Das ist unglaublich: Das EBA hat demnach die unkontrollierte Macht, eine sinnvolle Festlegung des Regierungspräsidiums zu umgehen und damit unsinnige Zerstörungen zu „genehmigen“, ohne zu prüfen, ob das ganze Vorhaben überhaupt noch Sinn macht und jemals fertig wird und bezahlt werden kann!“

Ganzes Statement zum Erörterungstermin „Fildertunnel“ von gestern
hier.


Neuzeit-Barbaren
Montag 30. Januar 16:40
Waldemar Eistermeier in einem Kommentar in der Stuttgarter Zeitung zum Abriss des Südflügels:
„Die führende Politik hat versagt und sich schuldig gemacht, ihre Vertreter haben sich als politische Neuzeitbarbaren geortet. Dies ist meine Meinung – und bei der bleibe ich.“
_________________________________
S.B.: Ich bin wütend und tief traurig, schließe mich an mit dem, was mir dabei noch so einfällt: Vandalen, Kulturbanausen, Stadtzerstörer,
Trickser, Umweltfrevler, Volksverdummer, Kapitalknechte…

leider falsch
Sonntag 29. Januar 17:53
MP Kretschmann in einem ausführlichen Brief an prominente K21-Befürworter:

„Die Argumente, die Sie gegen Stuttgart 21 anführen, waren der Bevölkerung hinlänglich bekannt.“
Der ganze aktuelle Brief
hier.
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S.B.: Leider stimmt das nicht. Dass zum Beispiel der Kopfbahnhof leistungsfähiger als S21 ist und der Stresstest nur scheinbar bestanden wurde, war keineswegs „hinlänglich bekannt“.



Fehlplaner und Falschmünzer
Samstag 28. Januar 10:41
Aus der Stuttgarter Zeitung von heute:
„Kritik kommt zudem auch aus der SPD selbst. In einem offenen Brief an Finanzminister Schmid schreiben einige SPD-Mitglieder: „Das Projekt, das ihr vor der Volksabstimmung noch als ,bestgeplant‘ und ,bestfinanziert‘ gerühmt habt,
entpuppt sich kurz danach und immer offensichtlicher als fehlgeplant und falschgemünzt.“ Das Projekt sei weder zweifelsfrei geplant noch sicher finanziert. Deshalb appelliere man, den Abriss des Südflügels und die sinnlose Rodung im Park zu stoppen.“
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Hallo Bahn AG und SPD, seien Sie erinnert an die späte Einsicht von Bundespräsident Wulff: „
Nicht alles, was juristisch rechtens ist, ist auch richtig.“


Tunnelwahnsinn
Freitag 27. Januar 22:25
Aus einer aktuellen Mail:
„Wir werden nicht wegschauen, wenn die Bahn AG gegen Recht und Verstand verstößt. Wir werden die politisch Verantwortlichen nicht aus ihrer Verantwortung entlassen. Wir werden immer wieder kommen, um unsere Finger in die offenen Wunden des Tunnelwahnsinns zu legen. Wir spüren, dass wir gar nicht anders können als unsere Heimat vor denjenigen zu schützen, die sinnlos unsere Zukunft verbauen wollen.


Marionetten der Bahn
Donnerstag 26. Januar 09:37
Schluss des Offenen Briefs von Guntrun Müller-Enßlin von gestern an MP Kretschmann:
„Jeder Tag bringt in Bezug auf Stuttgart 21 neue pikante, prekäre und hochpeinliche Details ans Licht, die die vielen klugen Köpfe in unserer Mitte schon lange vorhergesagt haben. Glauben Sie also nicht, die Schaffung unumkehrbarer Tatsachen werde unseren Widerstand schon zum Erlöschen bringen. Das Gegenteil wird der Fall sein. Sie werden uns nicht los, es sei denn, das Projekt stirbt, und es wird sterben. Geben Sie bis dahin nicht weiter die Marionetten im Theaterstück der Bahn, sondern steigen Sie endlich aus jener perfiden Inszenierung aus, an dessen Ende im Herzen von Stuttgart nicht nur denkmalgeschützte funktionsfähige Bausubstanz, sondern vor allem intakte Natur unwiederbringlich zerstört sein wird.“



Bürger schaut auf Eure Stadt!
Mittwoch 25. Januar 11:37
Eine Großanzeige am Wochenende „Stuttgart 21 ante portas. Wollen wir das tatsächlich?“
Mein Anliegen
METROPOLI S21 aus der Hölderlin-Parodie vom Januar 2009:

„Weh mir, wo nehm ich, wenn
Es unten ist, die Aussicht, und wo
Den Sonnenschein?
Betonwände stehn
Sprachlos und kalt.
Mein Stuttgart - wohin denn du?“

Und es wird deutlich hervor gehoben:
Wollen wir, dass die Ankunft in Stuttgart mit dem großartigen Blick auf Stadt, Park und Weinberge zugunsten einer Ankunft nach kilometerlanger Tunnelfahrt im Keller aufgegeben werden soll? Stuttgart als vergrößerte S-Bahnstation sich nur noch durch Beschriftung zu erkennen gibt?“

Man kann sich an dieser Großanzeige noch beteiligen mit Spende und Unterschrift. Textentwurf
hier.
BW Bank  DieAnstifter Konto Nr. 2292342,  BLZ  60050101,  Kennwort  „Anzeige“


Die machtlosen Grünen
Dienstag 24. Januar 16:04
Eine Chronologie „grüner“ Versäumnisse gegen Stuttgart 21 als Offener Brief an den MP und VM.
Ist das Thema „Rückbau der Schiene“ von gestern?


Hop on the next train!
Freitag 20. Januar 17:15
Gestern Bahnreise von Stuttgart nach Brügge. Der rappelvolle Hochgeschwindigkeits - ICE nach Mannheim Ankunft 12 Minuten später wegen Signalstörung mit zweimaligem Halt auf freier Strecke. Anschlusszug trotzdem erreicht: der IC nach Köln kam 15 Minuten später! Natürlich war der Anschluss in Köln weg. Im Reisezentrum gab es einen Stempel auf die Fahrkarte: „Hop on the next train“. ICE ohne Aufpreis, aber zwei Stunden Aufenthalt in Köln und eine Stunde zu spät in Brügge. Wieder einmal wurde bestätigt, dass auf die Bahn bei Fernreisen kein Verlass ist. Meine kritischen Worte im Reisezentrum wurden vom Bahnmitarbeiter bestätigt mit der Anmerkung „Die Bahn will von ihren Kunden nur das Geld.“
Die angeblich verbesserte Pünktlichkeitsstatistik wurde von der Bahn selbst gemacht wie der Stresstest. Sie gilt wohl kaum für den Fernverkehr, dem eigenen Betrieb. Die Bahn ist krank, verantwortlich die verfehlte Politik der Zerschlagung der Bundesbahn und die Ausrichtung auf den Gewinn. Der Kunde spielt offenbar eine Nebenrolle. Wann greift die Politik endlich ein? Die Entscheider sind leider keine Bahnfahrer. Die Ausrichtung der Bahn auf Hochgeschwindigkeits-“Magistralen“ wie Stuttgart-Ulm verheißt nichts Gutes. Die Bahn kann‘s einfach nicht. Aber Bahnstruktur abbauen und Bahnhöfe demolieren kann sie schon.


Stuttgarter Erklärung
Mittwoch 18. Januar 09:16
„Nehmen Sie die Kritik von Dr. Christoph Engelhardt und den Ingenieuren22 am „Stresstest“ auf, und gewährleisten Sie einen fairen Leistungsvergleich von Kopf- und Tiefbahnhof. Eine Kapazitätsminderung darf nicht bezuschusst werden!“
Ganze Erklärung
hier, wenn gebilligt bitte unterzeichnen und weiter leiten.
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S.B.: Wer kann verstehen, dass das Verkehrsministerium bis heute nicht zum manipulierten Stresstest Stellung genommen hat? Wenn die Kritik stimmt, fällt doch die hauptsächliche Begründung (siehe Blog vom 15. Januar) für Stuttgart 21 weg! Notbremse ziehen und Oben bleiben!


kann das wahr sein?
Dienstag 17. Januar 14:05
Angeblich soll MP Kretschmann gesagt haben: "...es gibt in der Demokratie kein Gesetz, das verbietet, für einen schlechten Bahnhof zu sein“.
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S.B.: Aber es sollte doch eine Regierung geben, die einen schlechten Bahnhof nicht zulässt.



getäuscht und belogen
Montag 16. Januar 22:13

Eine E-Mail von Dipl.-Wirt.-Ing. M. Rupp, ob die Volksabstimmung fair war:

„…Viele Menschen verstehen nicht, warum die Proteste gegen Stuttgart 21 nach der Volksabstimmung weitergehen. Es geht den Bürgern, die sich weiterhin engagieren, nicht nur um das Projekt "Stuttgart 21", sondern auch darum, wie mit ihnen umgegangen wird: Sie wollen nicht ignoriert, getäuscht und belogen werden.“…
Ganze Mail
hier.


verlogene Bahnwerbung für S 21
Sonntag 15. Januar 23:13
„Der Umbau des Bahnhofs und seiner Gleisanlagen in notwendig, da der Bahnhof, das marode Gleisvorfeld, die Tunnelanlagen und die Brücken dringend saniert werden müssen. Der Bahnhof hat seine Leistungsgrenze erreicht. Die in der Zukunft erwarteten Verkehre können im alten Kopfbahnhof nicht mehr gefahren werden, da die lediglich fünf Zu- und Abfahrtsgleise sich kreuzen und so die Züge bei der Ein- und Abfahrt sich gegenseitig blockieren.“
(Textausschnitt aus dem
Werbefilm, mit dem die Bevölkerung für dumm verkauft wird.)


Poesie des Betons
Samstag 14. Januar 11:28
In einem Artikel aus der Welt stimmt immerhin die Schlagzeile „Stuttgart 21 ist kein Bahnprojekt“. Ganz im Gegenteil zur offiziellen Werbung, die „das neue Herz Europas“ vor allem mit den Verbesserungen des Bahnverkehrs begründet: schneller, bequemer, leistungsfähiger.
Der ganze Artikel zeugt von ziemlicher Unkenntnis und übernimmt die Preisungen und Zahlen der offiziellen Werbung, die vielfach als falsch erkannt und entlarvt wurden.
Die neue Stadtbibliothek wird hymnisch besungen: „Das ist absolute Architektur in reinster Gestalt. Schiere Schönheit.
Poesie des Betons.“
Die Rede ist speziell vom Raum der Stille: „…im Kern des kubischen Gebäudes herrscht das Nichts: ein völlig leerer, funktionsloser Raum erhebt sich über vier Stockwerke.“ Dieser Raum ist weder still noch hat er eine Aufenthaltsqualität und schon gar keine „schiere Schönheit“. Ich wenigstens habe sie bei meinen bisher drei Besuchen nicht entdecken können.



Freitag, 13.
Freitag 13. Januar 12:00
Heute Nacht: Denkmalschützer gegen Staatsmacht

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Quelle: www.7aktuell.de


Profit vor Gemeinwohl
Donnerstag 12. Januar 10:58

„Stuttgart 21 ist ein Leuchtturmprojekt aus der Hochzeit des Neoliberalismus, der uns jetzt erneut an den Rand des Abgrunds führt. Seit die Bahn 1992 privatisiert wurde geht es ihr vor allem um Gewinn und allenfalls zweitrangig um eine gute Bahn. Das Geschäft mit dem Gleisvorfeld treibt sie an. Auf Biegen und Brechen soll dafür der Bahnhof unter die Erde. Profit vor Gemeinwohl. Die Folgen auf die Bürger/innen abwälzen – das ist die Logik der Finanzmärkte und die Logik von Stuttgart 21.“
(Veranstaltung „Stuttgart 21 in der Krise“ am Montag, 23.01.2012 um 19.30 Uhr im Rathaus, großer Saal)



Ergebnis vor Abriss abwarten!
Dienstag 10. Januar 17:24
Aus einer Mail von heute:
„Sie (die Regierung) will, Bürgernähe hin oder her, alle Widersprüche um Stuttgart21 aufklären und Frieden übers Land bringen. Vor allem, so hört man vom Reitzenstein, wird man den Vorwurf der Stress-Test-Manipulation, ja des Betrugs, exakt prüfen…“
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Darauf wurden große Hoffnungen gesetzt. Vor dem Ergebnis dieser Prüfung sollte aber der Südflügel nicht abgerissen werden! Ob die Regierung das von der Bahn einfordern kann ??



OB Schuster
Montag 09. Januar 22:43
Nach Mehdorn von der Bahn, Oettinger und Mappus von der Regierung macht sich jetzt der Häuptling der Stadt Stuttgart vom Acker und hinterlässt das faule Ei Stuttgart 21 seinem Nachfolger. OB Schuster ist als Dienstvorgesetzter von BM Hahn verantwortlich für den Denkmalschutz in der Stadt (Auskunft des Landesdenkmalamts Esslingen). Sein empörender Brief an die Bürger wenige Tage vor der Volksabstimmung war typisch für seine unlautere Werbung für das unselige „Bahn“-Projekt. Noch heute liegen die „21 guten Gründe für Stuttgart 21“ im Foyer des Stuttgarter Rathauses mit den vielen unberichtigten Irrtümern wie „Der Kopfbahnhof ist an seine Kapazitätsgrenze gelangt“.


Lauter Männer in Anzügen
Sonntag 08. Januar 11:17
Ist es eine Art Klassenkampf, Anzüge gegen Parkas?

Neulich beim Termin mit den Befürwortern: Bürgermeister, Oberbürgermeister, Landtagsabgeordnete, Bundestagsabgeordnete, Funktionäre der Industrie- und Handelskammer. Entscheider, Prominente, Mächtige. Von Paal über Pröfrock bis Palm. Lauter Männer in Anzügen.“
(Aus einem
Artikel in der Waiblingen Kreiszeitung vor der Volksabstimmung)



4 x 8 = 49
Samstag 07. Januar 11:17
Bahn-Arithmetik, nachgewiesen von Dr. Engelhardt mit dem Ergebnis „Rückbau der Schiene“


Letzter Gruß?
Donnerstag 05. Januar 20:42

media.imagefile.32604990-fa38-405c-8d7f-c6d1385353eb.normalizedKulturdenkmal von besonderer Bedeutung vor der Massakrierung. Vandalismus 21.



Widerstand bleibt angesagt
Mittwoch 04. Januar 19:22
E-Mail von heute:
„...eine Gruppe von Wissenschaftlern und Fachleuten um Dr. Engelhardt hat nachgewiesen, dass der Stresstest der Bahn gezielt manipuliert wurde, um die geforderte Zahl von 49 Zügen in der Spitzenstunde zu erreichen. Tatsächlich kann der geplante Tiefbahnhof aber nur etwa 32 Züge pro Stunde abfertigen.
Gegen diesen Schwabenstreich, nämlich für Milliarden Euro einen weniger leistungsfähigen Bahnhof zu erstellen, sollten wir machtvoll demonstrieren.
Kommt deshalb bitte möglichst zahlreich am Samstag, 7.1., um 14.30 Uhr zur Kundgebung auf den Schlossplatz mit anschließendem Schweigemarsch zum Südflügel.“



Der Dichter spricht (10)
Dienstag 03. Januar 18:07
Stefan George:
„Komm in den totgesagten park und schau:
…….“


OB Manfred Rommel
Sonntag 01. Januar 10:02
Der von mir sehr verehrte ehemalige OB von Stuttgart ist - laut Interview in der Südwestpresse - für Stuttgart 21. Grund: wichtig sei, dass Stuttgart in das Hochgeschwindigkeitsnetz eingebunden wird. Bei soviel Gestrigkeit schweigt des Sängers Höflichkeit. Lieber Herr Rommel, von den Behauptungen zum Bahnhofsprojekt aus Ihrer Entscheidungszeit ist kaum was übrig geblieben. Jetzt steht sogar der „Rückbau der Schiene“ zu befürchten. Oben bleiben!


Das letzte Aufgebot?
Samstag 31. Dezember 10:20
Sylvester 2011

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Motorsäge
Freitag 30. Dezember 12:03
„Und ich wünsche mir - auch als Naturschutzbeauftragter - keine Planungen mehr, wozu erst einmal die Motorsäge kreischt.“
Schluss der Rede im Schlossgarten April 2010 von Dr. Martin Nebel.


Unverantwortliche Kulturschande
Donnerstag 29. Dezember 22:12
So der Übertitel eines Statements von Dr. Norbert Bongartz in der Sonderzeitung - taz-Beilage - von morgen. Schluss des Artikels:
„Die geplanten brutalen Ein- und Übergriffe in den Bonatzbau werden zu den dunkelsten Kapiteln der Landesdenkmalspflege in Baden-Württemberg zählen.“



törichter Steuermann
Mittwoch 28. Dezember 21:17
Opernabend in der Staatsoper Stuttgart am 27. 12. 2011
(G.F. Händel „Il Trionfo del Tempo...“)
Deutsche Übersetzung des italienischen Textes von 1706 als Obertitel:

„Sehr töricht ist der Steuermann,
der seinen Kurs nicht ändern will
und dem launischen Wind begegnet.

O Schiff, auch wenn du gut gerüstet bist,
kehre um, kehre um,

solange du Zeit hast, kehre ans Ufer zurück.“


wichtige Einsicht
Samstag 24. Dezember 15:53
Bundespräsident Wulff in seiner Erklärung:
„Das war nicht gradlinig, und das tut mir leid. Ich sehe ein:
Nicht alles, was juristisch rechtens ist, ist auch richtig.“

(Goldne Worte zum Baurecht der Bahn und zu OB Schuster)

20% kontraproduktiv
Freitag 23. Dezember 21:52
„…so wie ich den Widerstand gegen S21 und das Eintreten für K21 mitgemacht, erlebt und beobachtet habe und noch tue, haben wir ein zu 80% sauberes, sachlich sehr gut fundiertes, anständiges, demokratisches Auftreten. Leider, leider gibt es auch unqualifziertes, unflätiges, ungehöriges, beleidigendes, taktisch kontraproduktives Handeln und Benehmen. Das hat  m.E. dem Widerstand sehr geschadet und viele Bürger bei der Volksabstimmung mit NEIN stimmen lassen.“ (aus einer E-Mail von heute)


Stresstest "in allen Details manipuliert"
Donnerstag 22. Dezember 16:51
Sarkastisch-bitterer Kommentar in der Südd. Zeitung von Dr. Gottfried Knapp


Recht und Unrecht
Donnerstag 22. Dezember 00:13
Allgemeinverfügung zur Anordnung eines Aufenthalts- und Betretungsverbots und zur Räumung des Zeltlagers für Teile der Mittleren Schlossgartenanlagen in Stuttgart

§§ 1, 3, 4, 5, 6, 7, 9, 27a Abs. 2, Polizeigesetz Baden-Württemberg (PolG) 33, 49 ff.

§§ 1 Abs. 4, 3 Abs. 1 Ziff. 1 u. 2, Straßen- und Anlagen-Polizeiverordnung
Ziff. 9 (StrAnlPolVO)

§§ 35 und 41 Landesverwaltungsverfahrensgesetz (LVwVfG)

§ 80 Abs. 2 Nr. 4 Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO)

§§ 2, 18, 19, 20, 25, 26, 27, 29 und 31 Landesverwaltungsvollstreckungsgesetz (LVwVG)

§ 7 Vollstreckungskostenordnung (LVwVGKO)
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Dazu mein Statement: Das geltende Recht zur Verwüstung des Schlossgartens und des Bonatz-Bahnhofs ist oben dokumentiert. Es dient zur Vollstreckung
des Unrechts an Denkmals- und Naturschutz. Es dient nachweislich der Verschlechterung des Stadtklimas und des Bahnverkehrs. Es bringt auf Dauer Leid
über die Bahnreisenden und für Jahrzehnte über die Stuttgarter Einwohnerschaft. Das finanzielle Risiko für Stadt und Land ist ungeheuerlich. Stuttgart 21 ist
auf Täuschung und Lügen gebaut. Wenn Recht aber zu Unrecht wird, ist Widerstand Pflicht. Oben bleiben!


Tempo 250
Mittwoch 21. Dezember 14:22
„Immer größere Beschleunigung (auf Tempo 250) fast um jeden Preis braucht unsere Zeit nicht (das Desaster Concorde ist noch nicht ganz vergessen), sondern ein Qualitätsdenken, wo eine Zeitersparnis von drei Minuten weniger wiegt. Nach einer Erhebung von Stiftung Warentest sind die pünktlichsten Bahnhöfe Leipzig, gefolgt vonStuttgart. Hat hier die Praxis die Theorie widerlegt? Pünktlichkeit ist neben Bequemlichkeit beim Umsteigen der wichtigste Faktor für die Reisequalität.“ Memory (3) an Prof. Heimerl vom 7. April 2008
Nach dem Wiener Bahnexperten Prof. H. Knoflacher hat die Verkehrswissenschaft „die Ideologie der hohen Geschwindigkeiten zu Grabe getragen.“ Was die Bahn bräuchte, wäre vor allem Verlässlichkeit, die mit sehr hohen Geschwindigkeiten jedoch abnimmt.
ZDFmediathek/Das-war-kein-Stresstest


noble Kulisse
Dienstag 20. Dezember 19:10
Von der Bahnsteigseite her bildet der Südflügel eine noble Kulisse und bewirkt die Geschlossenheit der Bahnsteige.
Auch hier springt das „unmoderne“, besondere Baumaterial ins Auge. Statt den heute weltweit verbauten Materialien Beton, Glas und Stahl ist die Fassade mit grobbehauenen Muschelkalkquadern verkleidet. Der Muschelkalk stammt aus dem oberen Muschelkalk aus der Umgebung von Crailsheim.“

Aus dem
Offenen Brief (Memory 2) vom April 2008 „Der Bock als Gärtner“


Verrat an Stuttgart
Montag 19. Dezember 15:19
Erster Eintrag auf der Website www.siegfried-busch.de vom 19. März 2008 an Bau-BM Hahn:

„Fährt man mit der Bahn in Stuttgart ein, liegt die Stadt wie ein aufgeschlagenes Buch im Blick, jetzt soll dieses Buch zugeklappt werden. Zehntausende von Bahnfahrern gucken dann buchstäblich in die Röhre statt auf unsere schöne Stadt, Durchreisende bekommen gar nichts von Stuttgart zu sehen, die Stadt wird zu einem Haltepunkt, Reisequalität wird zu Reise-Fastfood. Das ist ein schlimmer Verrat an Stuttgart.
Wo ist „Stuttgart“ für die Bahnreisenden geblieben? Auf das Ärmlichste reduziert in Tunnels und Tiefstationen?“

„Ganz besonders negativ erlebte ich, wie plötzlich der Zug in London untertauchte, und ich nichts mehr von der Stadt mitbekam;  ich fühlte mich um einen Teil der Kontaktaufnahme mit der Stadt gebracht.“ (Mail aus Belgien vom 18.12.2011)



Stresstest Wort des Jahres
Sonntag 18. Dezember 19:59
Wichtiger ist aber: Der Stresstest zu Stuttgart 21 ist entgegen dem offiziellen Ergebnis nicht bestanden:
„Es steht weiterhin die Frage im Raum, ob es sich um einen „technisch-wissenschaftlichen Betrug“ historischen Ausmaßes handelt.“ (
Memorandum Dr. Engelhardt) Siehe auch Zum Blog aktuell.


Der Widerstand ist nicht gebrochen
Samstag 17. Dezember 11:41
Der Schock durch die unfaire Volksabstimmung (Werbekampagnen, voran OB Schuster) ist vorbei. Selbst die pro-S21-eingestellte WELT konstatiert heute: Bisher hatten die Bahn, aber auch die Politik und die Befürworter von Stuttgart 21 gehofft, dass der lange Zeit hartnäckige Widerstand gegen das Milliardenvorhaben durch das eindeutige Volksvotum bröckeln würde und sich die Lage endgültig beruhige. Davon ist nun kaum mehr auszugehen.“ Das Projekt S21 ist derart unsinnig, dass es die Menschen nicht kampflos hinnehmen wollen.


Bahn-Sprech
Freitag 16. Dezember 15:20
„Die im Januar geplanten bauvorbereitenden Maßnahmen wie der Rückbau des Südflügels oder die Freimachung des Baufeldes im Mittleren Schlossgarten sind davon unberührt und werden unverändert umgesetzt.“ (Presseerklärung zum aktuellen Urteil aus Mannheim)

Rückbau = Sprengung
Freimachung = Schlossgartenzerstörung
unverändert umgesetzt = Fakten schaffen wie beim Nordflügel

Aus der
Presseverlautbarung des BUND:
Da der VGH auch die aufschiebende Wirkung der Klage anordnete, müssen die Baumaßnahmen im Mittleren Schlossgarten in Stuttgart sofort eingestellt werden. Brigitte Dahlbender warnte den Bauträger und das Eisenbahn-Bundesamt davor, im Januar wie ursprünglich geplant Bäume im Schlossgarten zu fällen.“



Stuttgart 21
Mittwoch 14. Dezember 21:34

Super GAU - größter anzunehmender Unsinn
(aber nur für den Bahnverkehr und die Bahnkunden und die Stadt Stuttgart. Für Banken, Immobranche und (Bau-)Wirtschaft gilt
„größter anzunehmender Umsatz“.)



Strohhalm
Dienstag 13. Dezember 21:54

open-petition_02

finanzen-klaeren-statt-fakten-zu-s21-schaffen-herr-schmid


Lügen, Drohungen und Wählertäuschung
Sonntag 11. Dezember 11:20
„Gegen die Propaganda, Medienpräsenz und finanzielle Ausstattung der Befürworter waren wir chancenlos.“

„Die Bürgerbewegung für den Erhalt des Kopfbahnhofs ist nicht von Parteien ins Leben gerufen worden. Sie hat gegen eine mächtige Koalition aus Politik, Wirtschaft und Medien ein breites Bewußtsein über das Interessengeflecht geschaffen, das aus Profit- und Prestige-Gründen, einen denkmalgeschützten Bahnhof zerstören, die Bahninfrastruktur zurückbauen, den Schloßgarten in Teilen abholzen und die Stadtentwicklung den Interessen von Immobilienspekulanten und Wirtschaftsinteressen unterordnen will. Durch die Abstimmungsniederlage hat unsere Kampagne einen Rückschlag erhalten. An der Berechtigung, sich für den Erhalt und die Modernisierung unseres Kopfbahnhofs einzusetzen, den Schloßgarten mit seinem alten Baumbestand zu verteidigen und für eine nicht dem Kommerz unterworfene Stadtentwicklung zu streiten, hat sich dadurch nichts geändert.“

(Rückblick vom 10. Dezember 2011 der „Cannstatter gegen Stuttgart 21“ zur Volksabstimmung)



Negativ-Vision
Donnerstag 08. Dezember 14:12
„Park statt Gleise!“
So Werbeplakate für Stuttgart 21.

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Hinten links ist Parkvernichtung als Tiefbahnhoffläche deutlich zu sehen. Auf den Gleisflächen Hochbebauung in Fortsetzung des Bankenviertels.


"ruchlose Tat"
Montag 05. Dezember 14:35
Die Vernichtung der einst von Martin Luther geweihten Universitätskirche in Leipzig sei eine «ruchlose Tat», so der Landesbischof.
Die Sprengung 1968 sei ein Akt kleingeistiger Machthaber gewesen, sagte der Theologe und DDR-Bürgerrechtler Friedrich Schorlemmer…
Die Motette „Der Geist hilft unserer Schwachheit auf“ wurde von J.S. Bach in der Universitätskirche uraufgeführt.
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Hat das irgendwas mit Stuttgart 21 zu tun?



"Stuttgart 21 scheitert...
Sonntag 04. Dezember 15:59
…die Frage ist nur: wann.“ (K.-D. Bodack heute im Stuttgarter Rathaus). Gründe


alles doof
Mittwoch 30. November 14:37

foto

Quelle unbekannt. Ich setze das Einverständnis des Urhebers voraus, stelle gern seinen Namen dazu oder entferne das Bild bei Beanstandung.


kompetent, glaubwürdig, glasklar gegen Stuttgart 21
Donnerstag 24. November 11:19
Der Wiener Verkehrsexperte Professor Hermann Knoflacher hält eine sachliche Bewertung der Leistungsfähigkeit des neuen Tiefbahnhofs Stuttgart 21 aufgrund des vorliegenden Stresstests für unmöglich.
Stuttgart 21 sollte „auf keinen Fall“ gebaut werden.
zdf.de / heute.de vom 22.11.2011


SPD-Gründe für S21
Mittwoch 23. November 22:08
Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischer hat die Gründe der SPD in der Landes-Broschüre kommentiert:
…“Ich selbst habe mich ausgiebig informiert. Aufgrund dieser „Arbeit“ halte ich die Aussagen der SPD-Seite vielfach für nicht haltbar. Ich habe in der Anlage die 10 Punkte der SPD-Seite aus der gelben Informationsschrift mit meinen Wertungen versehen.“
Nachlesen
hier


Wieso kein Frieden in Stuttgart einziehen kann
Montag 21. November 22:07
„Im Zusammenhang mit dem Großprojekt Stuttgart21 ist durch ein Höchstmaß an Ignoranz so ziemlich alles falsch gemacht worden, was man falsch machen kann. Die Legitimierungsversuche, die es seit dem 30.09.2010 gibt, wollen alle nicht fruchten. Dies liegt daran, dass es die Projektverantwortlichen mit einem gut informierten, engagierten und friedlichen Bürgerprotest zu tun haben, auf den sie bis heute nicht angemessen reagieren.“
(Essay hier weiterlesen:
Blog Zwuckelmann)


Mössingen im Fernsehen S3
Sonntag 20. November 20:16
Der Luftbildfotograf Manfred Grohe ist als entschiedener S21-Gegner aktiv im Mössinger „Aktionsbündnis für K21“. Ausgerechnet während der 100. Montagsdemo um 18.15 kommt ein Film mit seinem neuen Bildband in Landesschau unterwegs. Wer es verpasst, kann es in der SWR Mediathek später nachsehen.

Die Mössinger Aktionsgruppe wirkt bei einem
„Einspieler“ bei 2+leif mit, einer Diskussion zwischen Verkehrsminister Winfried Hermann und Bahnvorstand Voker Kefer zum Thema „Im Namen des Volkes: Was wird aus Stuttgart 21?“ Sendung am Montag, 21.11. | 23.00 Uhr | SWR Fernsehen


wikireal.org
Samstag 19. November 18:19

Darüber berichtet die Stuttgarter Zeitung gestern. Alles nachzulesen bei wikireal.org und als Video anzusehen.

Das Ergebnis zusammengefasst:

Der Stresstest zu Stuttgart 21 erscheint aus mehreren
Gründen, mind.
46-fach, gescheitert (Stand 19.10.2011).

dot10px-nogodot-2 – schwerer Mangel oder Nachteil
16px-nogo – KO-Kriterium
16px-nogo-2 4px-ex – KO-Kriterium im öffentlichen Fokus


Um was geht es denn?
Freitag 18. November 20:43
„Um technologische Erneuerung? Um technischen Fortschritt? Es geht um einen Bahnhof. Der von 17 Gleisen auf acht Gleise reduziert und tief unter der Erde verschwinden soll. Ein Kopfbahnhof soll zu einem kleinen, leistungsschlechteren U-Bahnhöfchen werden, der in Stuttgarts Untergrund an ein gigantisches, insgesamt 60 Kilometer langes Tunnelsystem angeschlossen werden soll.“ (Aus einem langen Artikel von Arno Luik in Kontext:Wochenzeitung: von heute, 18.11.2011 mit einer Schlussbemerkung zur Wahl: „Wie auch immer die Abstimmung ausgeht: sinnvoll wird der Milliarden Euro verschwendende Unsinn S 21 nicht. Sinnvoll also bleibt der Widerstand der Stuttgarter Mutbürger.“)

Falsche Werbung
Donnerstag 17. November 10:58
Auch ein geschöntes Bild sagt mehr als Worte: der Werbefilm des Sprecherbüros vom 8. 11. 2011 ist voller Fehler und falscher Versprechungen wie „vollständig barrierefrei“. Hier ein Bild von Minute 4:32: der große Baum steht direkt auf dem Betondach, Typ „Betonflachwurzler“. Desgleichen die Baumreihe am Bahnhof. Die Aura über dem Bahnhof erinnert an die Stadtbibliothek. Eher realistisch ist die steile Böschung zum Park hin, die in anderen Bildern fast eben erscheint. Im Film fällt der spärliche Publikumsverkehr im Bahnhof auf, der in starkem Kontrast zur heutigen Realität steht. Ein entsprechender Film vom Kopfbahnhof wäre ungleich attraktiver und vor allem nicht so gefälscht.

Pasted Graphic 1


Fahren auf Verschleiß und Profit
Dienstag 15. November 12:14
Unter diesem Link gibt es einen hoch interessanten und gut recherchierten Film („Die Leistungsbilanz der Deutschen Bahn“) zu den wirtschaftlichen Absichten und Strategien der Bahn AG. Die Zeit und Geduld ihn anzusehen lohnt sich wirklich (Dauer 21 Minuten). Für Politiker müsste er Pflicht sein!


emotionaler Aufwand
Montag 14. November 10:41

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Streit um Neubaustrecke
Samstag 12. November 11:06
Südwestpresse Ulm vom 12.11.2011:
„Neuer Krach zwischen Rot und Grün: Minister Winfried Hermann hat die Neubaustrecke nach Ulm indirekt in Frage gestellt…Sie sei
„viel zu riskant, viel zu teuer“, sagte er.“

Beurteilung von
Prof. Dr. Rohrhirsch in seiner Broschüre S.62 unten: „…für absurd viel Geld grotesk wenig Leistung…“

Prof. Bodack (
Memorandum Mai 2010): „Die geplante Strecke wird geradezu Unsinn, wenn man feststellt, dass sie von 180 m Höhe im Neckartal auf eine Hochebene von 750 Meter führt, die 200 Meter höher ist als die der jetzigen Strecke. Das kostet erhebliche und vermeidbare Energie, denn nach wenigen Minuten Fahrt müssen die Züge wieder ins Tal der Donau (auf 480 m Höhe) herunter gebremst werden. Statt einer 5 km langen „Geislinger Steige“ mit 2,4% Steigung sollen die Züge gemäß den DB-Plänen 17 km steigen, mit 2,7 und auf kurzem Abschnitt mit 3,3% Steigungen!“

Siegfried Busch: Überlange Tunnelfahrten mit Eliminierung der Sicht auf die Alblandschaft bei geplanten 250 km Geschwindigkeit sind
ein Horror und das Gegenteil von angenehmem Reisen. Die Tiefenhöhle in Münsingen ist so weit nicht weg und lässt auf die Erschwernisse und Risiken beim Bau der Strecke schließen.


S21-Werbung: bewusst keine Sachthemen
Dienstag 08. November 18:07
Aus dem Leserkommentar von Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischer in den Stuttgarter Nachrichten vom 7.11.11. an Kommentator Achim Wörner:
„Nach meiner Auffassung stellen wir Gegner von Stuttgart 21 die Sachargumente in den Mittelpunkt, führen also keinesfalls einen Glaubenskrieg um einen Bahnhof, während die S21-Befürworter und Sie selbst hauptsächlich mit Emotionen arbeiten. Die Interessengemeinschaft (IG) Bürger für Stuttgart 21 hat sich zu ihrer eigenen Strategie (siehe StZ) wie folgt bekannt: "Nach den Worten des stellvertretenden Vereinsvorsitzenden Christian Beichter will man bei der Kampagne "bewusst keine Sachthemen" transportieren, sondern die Bürger vor allem emotional ansprechen.“ Den ganzen Kommentar
hier lesen.


Park statt Gleise
Sonntag 06. November 22:34
Riesenposter in Stuttgart. Sinnvoller wäre:
Tiefbahnhof statt Park


Falsche Werbung (4)
Freitag 04. November 21:45

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„Weiß, weiß, weiß sind alle meine Gleise…und Züge und Treppen, Bahnsteige und Decken
und sehr wenig Betrieb...
Barrièrefreiheit definiert die Bahn.
„Bei aktuell 16 Gleisen und acht Bahnsteigen mit teilweise über 400 Meter Länge zeigt sich der Kopfbahnhof wenig komfortabel.“
Bahnreisende sind anderer Meinung.
21 gute Gründe für Stuttgart 21“ , 3. Einfaches Umsteigen.


Nach dem Gang durchs Bankenviertel...
Montag 24. Oktober 23:38
...erstmals in der neuen Stadtbibliothek.

„So ging es fort; mir wurde immer bänger.
Jetzt sprang ich auf: zum Wein!
Der war denn auch mein Retter.“



SMA_Reisezeitenvergleich S21-K21


Sehnsucht 21
Freitag 08. April 14:45
... „Doch in dieser enormen Emotionalität des Protestes, einer rationalen Emotionalität, in diesen Brüchen und Aufbrüchen drückt sich offensichtlich noch mehr aus. Etwas, was Machtmanagern zutiefst fremd und suspekt sein muss, etwas, was nicht wegargumentiert, weginszeniert, gegenkalkuliert und schon gar nicht mit beißenden Wasserfontänen aus den Köpfen geätzt werden kann: Sehnsucht.“... (aus Pulsschlag)

Zum Foto: Kerzen sind Zeichen für Gefühl, Sehnsucht nach Geborgenheit und Stille, sie kontrastieren zu kalter Intellektualität und lärmender Betriebsamkeit aufs Stärkste. Auch bei der letzten, „stillen“ Montagsdemo in Leipzig 1989 bin ich mit einer Kerze dabei gewesen. Dass jetzt ein Stimmungsfoto mit mir auf der Titelseite und im Pulsschlag-Artikel Sehnsucht 21 der neuen KONTEXT:Wochenzeitung erschienen ist, bedeutet mir viel und bestärkt mich in meinem Anliegen Metropoli S21 und „Oben bleiben“.



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Vormonate rechts in der Navigation


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Vortrag Siegfried Busch im Stuttgarter Rathaus
über einen kapitalen Verdummungsversuch
oder die Unfähigkeit der Verantwortlichen
Aufnahme Fluegel-TV Beginn Musik bei Minute 9:00, Vortrag bei Minute 13:00
Aufnahme Walter Steiger für die K21-Seite
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Zwei Fotos mit Kommentaren von „hypnotisiris“ (Klaus Gebhard)


Auf der obersten Ebene fährt gerade der ICE nach Mannheim via Feuerbach-Zuffenhausen aus. Ganz unten kommt gerade der IC aus Nürnberg via Bad Cannstatt an, und auf der mittleren Ebene wird ein IC aus dem Bahnbetriebswerk Rosenstein in den von hier aus noch ca. 1 Kilometer entfernten Stuttgarter Kopfbahnhof zur Abfahrt bereit gestellt.
Das ist das Einmalige am Stuttgarter Gleisvorfeld (OB Schuster "Gleisgewurschtel"), um das uns die meisten anderen Großstädte beneiden: Aus allen Richtungen kann in und aus dem Kopfbahnhof kreuzungsfrei ein- und ausgefahren werden! Deshalb hat unser 80 Jahre alter Bahnhof in einem Vergleichstest vor einem Jahr auch zusammen mit Leipzig (auch ein Kopfbahnhof!) als einer der zwei pünktlichsten Bahnhöfe Deutschlands abgeschnitten.


Die aus den Anfangstagen des Werkstoffs Beton stammende Meisterleistung der württembergischen Eisenbahningenieure, eben das dreistöckige sog. "Stuttgarter Tunnelgebirge", das kreuzungsfreie Ein- und Ausfahrten aus allen Stuttgarter Streckenrichtungen ermöglicht, würde dabei für die Abrissfirmen eine besondere Herausforderung werden. Denn aufgrund fehlender Erfahrungen mit dem Werkstoff Beton hat man das rund einen Kilometer lange Riesenbauwerk damals lieber etwas zu dick denn zu dünn gegossen. (Heute wäre dies wohl eher umgekehrt - siehe Köln!)
Mehr bei http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/1104686/display/21645370

Die Propaganda für Stuttgart 21 macht aus dem genialen Tunnelgebirge einen Engpass; hier wird bewusst die Wahrheit verdreht:

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Nicht vergessen: eine der Todsünden von Stuttgart 21: Züge und Stadtansichten verschwinden.


Aussicht auf Züge, Aussicht aus Zügen
Unterführung Wolframstraße, aus der Bildergalerie 2008
Aus dem Zugfenster, Gäubahntrasse Bildergalerie 2008

Aus dem Zugfenster Stuttgart 21
Bildergalerie 2008

Weh mir, wo nehm ich, wenn
Es unten ist, die Aussicht, und wo
Den Sonnenschein?
Betonwände stehn
Sprachlos und kalt.
Mein Stuttgart - wohin denn du?

(aus
METROPOLIS, Gedichtparodie nach Hölderlin)
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Liebe Besucherinnen und Besucher dieser Website (im Netz seit 1. Januar 2009),

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Aktuell ist ergänzt:


21 gute Gründe für Stuttgart 21. Ständig aktualisiert!

Neu revidiert sind die „27 gute Gründe für den Kopfbahnhof 21“, sie heißen jetzt

21 (und noch mehr) gute Gründe
für die Alternative Kopfbahnhof 21.



Wichtige Informationsschriften sind:
3. Auflage „K 21 - die Alternative zu „Stuttgart 21“
K21-Altern zu S21 3.#3BE696
und „12 Mythen zu Stuttgart 21“ mythen
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Stuttgarts prominenter und weltweit bekannter Architekt Prof. Dr. h.c. Günter Behnisch:

„Lasst ja die Finger von den Anlagen und dem Hauptbahnhof. Damit würdet ihr das Grundgesetz der Stadt infrage stellen.”

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Stuttgart 21 darf nicht kommen.
von Prof. Max Bächer und Prof. Roland Ostertag
Es scheint den verantwortlichen Politikern und Planern noch gar nicht klar geworden zu sein, welche verheerenden Folgen dieses Projekt für die Zukunft unserer Stadt haben würde. Die Stuttgarter wurden auch nicht gefragt. Weiterlesen



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Die Hälfte der Fassade des denkmalgeschützten Hauptbahnhofes
ist vom Abriss bedroht (hier gelb). Aus
Web-Seite zum Bonatz-Bau.



Vergleich
Dienstag 19. Januar 11:40

Fläche für die
Stadtentwicklung.........100%...................................................ca 75%

Streckenführung............ganz unterirdisch...............................meist oberirdisch
Sicht auf Stuttgart..........nein.......................................................ja

Akzeptanz......................Minderheit............................................Mehrheit



Lügenbilder überregional
Mittwoch 20. Januar 09:55
Bild 1 von vier Bildern aus dem Hamburger Abendblatt
„Projekte der Streichliste“
Untertitel: Beim Projekt Stuttgart 21 soll der Stuttgarter Hauptbahnhof in einen unterirdischen Durchgangsbahnhof verwandelt werden.

Die größten Fehler dieses Architekturbildes:
- Großbäume auf dem Dach
- Halle links zum Park hin offen
- Lichtverhältnisse (Schatten) sehr verworren
- Züge zu niedrig: links reicht der Zug bis höchstens zur Mitte der Treppe
- Treppen zu schmal (wo sollen die Fußgänger gehen?)
- vor der Treppe am Bahnsteig viel zu viel Platz, halblinks mit vielen Reisenden davor.
- (mindestens) fünf Reihen der „Lichtaugen“ - statt vier bzw. abgespeckt drei
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Seit Jahren wird dieses Bild als falsch gebrandmarkt und trotzdem ist es bundesweit noch im Umlauf.


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Ich freue mich über Zuschriften und Kritik.

Sie sind herzlich eingeladen, einen
Gastbeitrag oder Kommentar für den Blog Stuttgart 21 schreiben.


Fehler und Irrtümer möchte ich umgehend berichtigen und danke für Hinweise!

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...mit einem Gruß aus Hamburg


Wer den Witz nicht bemerkt: bitte englisch aussprechen...


Rückseite Demo-Transparent METROPOLI S21
Der Wurmbau zu Babel
S 21 = 33 km Tunnel

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Die Bürgerschaft steht auf!

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FlyerS21