Glasfenster in St. Laurentius Obrigheim, Foto
Andreas Keller
wurmb-obrigheim
…und sprachen: Wohlauf, lasst uns eine Stadt und einen Turm bauen,
dessen Spitze bis an den Himmel reiche, damit wir uns einen Namen machen…


Blogmotto:
Stuttgart 21 ist ein Wurmbau zu Babel und wird scheitern. Das Projekt ist einfach zu schlecht
und hat Natur und Vernunft gegen sich.

____________________________________________

BLOG = web-Logbuch = we blog buch = Internet-Tagebuch

täglich eine Meldung zu Stuttgart 21.

Blogmotto veraltet
24 09. 16 23:31
Blogmotto : Stuttgart 21…wird scheitern.
Das ist nur nur halb richtig, denn Stuttgart 21
ist schon gescheitert gemessen an
Termin Fertigstellung
Kosten
Planung
Details bei
KontextWochenzeitung


"Wir haben es satt" (3)
23 09. 16 09:11
(Zitate aus dem Flugblatt zur „Grundsteinlegung“ am 16.9.2016 mit Kommentaren.)

„Wir haben es satt, dass der öffentliche Nah- und Fernverkehr sowie der Güterverkehr auf der Schiene gravierend verschlechtert wird.“
____________________________________
„Die baden-württembergische Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) sagte bei der Grundsteinlegung, Stuttgart werde optimal in das europäische Hochgeschwindigkeitsnetz der Zukunft eingebunden. "Eine Infrastruktur, die solche Qualitätssprünge ermöglicht, macht Baden-Württemberg für ansässige Betriebe, aber auch für potenziell neue Investoren noch attraktiver", sagte sie.“

Frau Wirtschaftsministerin, wer hat Ihnen denn die fragwürdigen Propagandaparolen vorgelegt? Lassen Sie sich doch einmal von kritischen Stuttgart-21-Kennern wie Prof. Bodack, Dr. Werner Sauerborn oder Dr. Norbert Bongartz oder von Ihrem Ministerkollegen Winfried Hermann, die nicht zur Befürworter-Lobby gehören, informieren, wie es wirklich um die von Ihnen angeführten „Qualitätssprünge“ bestellt ist. Wir haben nämlich die verlogene Propaganda satt, vor deren Karren Sie offensichtlich gespannt worden sind!



Ausgabe 65!
22 09. 16 21:57
Tunnelblick: Neues vom dümmsten Bahnprojekt der Welt.


Olle Kamellen?
21 09. 16 23:50
Mail an die Stuttgarter Zeitung heute:
„…bis jetzt habe ich keine Antwort auf meine wiederholte Frage bekommen, ob Paul Peter, Ewald Moses oder Frieder Maier Klarnamen oder Decknamen sind. Wird das von der StZ nachgeprüft?
_________________________________________
Anmerkung in meinem Blogeintrag vom
3.9.2014:  „Kaum ist ein Bericht über Stuttgart 21 in der StZ oder den StN erschienen, gibt es von einem „Ewald Moses“ Positives zu S21 oder Kritik an den Projektgegnern. Auch bei diesem Artikel ist er mal wieder ganz vornedran. Wird er von einer Werbeagentur beauftragt oder von der DB Projektbau-AG? Im Internet ist Ewald Moses schon gestorben, nämlich „1979 im Alter von 80 Jahren… in Baltimore“.  Immer wahrscheinlicher wird, dass es nicht sein Klarname, sondern ein Deckname ist, was die StZ eigentlich vermeiden wollte. Ist er Nachfolger von "Klartext" in Personalunion mit Paul Peter und anderen? Bitte mal nachprüfen, liebe Zeitung, sonst leidet die gemachte Flurbereinigung der Kommentarspalten.“



Weißt du wieviel Gegner stehen?
20 09. 16 17:26
Wörtliche Zitate zur „Grundsteinlegung“:

Andreas Böhme in der SWP: „Mit kaum 100 Leuten…“ (Blog vom 17.9.)

E.Sch.: „…auch ich war unter den 100 bis 150 (SWR Spätzlessender !!!) Protestanten und habe mich über (Franz) Schuberts Unvollendete genauso gefreut wie über die Unermüdlichen (ca. 2-300).“

T.R.: „wenn man die Demonstranten auf den beiden Stegen ("Tigerkäfig") und dem Ferdinand-Leitner-Steg mitzählt - die ja ohne Zweifel gekommen waren, um gegen diese Show zu demonstrieren - kommt man auf mindestens 200.  Außerdem war außer Sichtweite auf der Zufahrt eine Gruppe von Blockierern.“



alles ist hin!
19 09. 16 22:44
Bei der Politshow „Grundsteinlegung“ spielte ich im „Tigerkäfig“ (Aufgang aus dem Schlossgarten zum Querbahnsteig) auf meiner Oktavschalmei (Bild 9 von 19 Stuttgarter Zeitung) sehr oft die Melodie „O du lieber Augustin“: alles ist hin!
Aus meiner
Büttenrede am Rosenmontag 2014:
Tuba
O du lieber Augustin“, Melodram: ,,,alles ist hin - Nordflügel weg, Südflügel weg, Park ist weg, alles wegalles ist hin!“


die und das Unvollendete
18 09. 16 23:26
Detail aus dem Bericht der Südwestpresse von Andreas Böhme (Blog gestern): „… und spielt ein paar Takte Trauermusik.“
___________________________________________________
Es waren viele Takte, zweimal und über einige Minuten, aus der „Unvollendeten“, der bekanntesten Sinfonie von Franz Schubert. Natürlich eine deutliche Anspielung auf das vielleicht für immer unvollendete Projekt Stuttgart 21.



SWP und Andreas Böhme
17 09. 16 22:32
Anfang des Artikels zur „Grundsteinlegung“ in der Südwestpresse Ulm:
„Es ist fast wie an der nordkoreanischen Grenze: Mit Lautsprechern und allerlei Krawall gilt es, möglichst tief das gegnerische Lager zu beschallen, es zu stören, zu verunsichern. Der Gegner sitzt in diesem Fall unten in der Grube, der Baugrube für Stuttgart
21. Der Lärm kommt von deren Rand, dort hat sich die Hundertschaft S-21-Kritiker versammelt, ruft wie immer „Lügenpack“ und „Oben bleiben“ und spielt ein paar Takte Trauermusik. Aber niemanden stört es: Mit kaum 100 Leuten kann man oben nicht richtig Krach machen, und unten ist die Freude über die Symbolik einer Grundsteinlegung zu groß, um sich die Feierlaune verderben zu lassen.“
Schluss des Artikels:
„Da mutet es brachial an, wenn die Berliner „Tageszeitung“ gestern titelt: „Stuttgart-21-Gegner haben in der Debatte wieder die Oberhand.“ In Korea jedenfalls käme man kaum plumper an der Wirklichkeit vorbei.“
_____________________________________
Tja Herr Böhme, die TAZ hat wohl mehr recht als Sie und „Lügenbaron“ Grube: „Ich habe nicht immer so schöne Tage wie heute“, sagt Grube im zweiten Anlauf und verspricht zwei ganz wesentliche Dinge: Zum einen, den Zeitplan einhalten zu wollen. Der eigentliche Bahnhof, ein architektonisch preisgekröntes, aber hochkomplexes und schwer zu genehmigendes Bauwerk, liegt zwei Jahre im Verzug. Dies aufzuholen sei „außerordentlich ambitioniert, aber zu schaffen“. Und zum andern verspricht der Bahnchef, den Finanzierungsrahmen einzuhalten: „Selbst wenn alle Risiken eintreten, bleibt Stuttgart
21 im Kostenplan von 6,5 Milliarden.“ Die sich anschließende Neubaustrecke über die Schwäbische Alb bis nach Ulm komme sogar billiger als die vorgesehenen 3,4 Milliarden Euro.“
Kein Fachmann glaubt doch mehr an den „Zeitplan“ (2021) und den Kostenplan von 6,5 Milliarden. Das ist Wolkenkuckucksheim a la Nordkorea und keinesfalls „Wirklichkeit“. Wo bleibt Ihre Recherche zu den utopischen Versprechungen von Grube?

(Über Andreas Böhme informiert auf meiner Website u.a. das
Memory 38 und der aktuelle Leserbrief von Thomas Felder.)


"Wir haben es satt" (2)
16 09. 16 22:59
Zitate aus dem Flugblatt zur „Grundsteinlegung“ am 16.9.2016 mit Kommentaren.

„…wir haben es satt, dass immer wieder medienwirksame, völlig verlogene Propagandaveranstaltungen der S-21-Mafia durchgeführt werden.“
_______________________________________________
„Lügenbaron“ (zitiert aus E-Mail) Grube tönte heute laut
Stuttgarter Zeitung, dass Stuttgart 21 ein „großes Geschenk an die Stadt“ sei: „Millionen Fahrgäste werden von kürzeren Reisezeiten, neuen Direktverbindungen und erweiterten Angeboten profitieren - und die ganze Stadt von 100 Hektar Stadtentwicklungsfläche mitten im Zentrum.“

Die
100 Hektar-Masche ist so verlogen wie die kürzeren Reisezeiten und die Direktverbindungen. Haltlose Propaganda!

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Zitat der Woche
15 09. 16 22:50
„Ich glaube ja in meiner politischen Naivität, dass man für politisch Mehrheiten kämpfen und auch falsche Entscheidungen zurücknehmen kann“ Leni Breymaier, designierte SPD-Landesvorsitzende zur Haltung der SPD bei (TTIP/) CETA. Könnte doch auch für S21 gelten? (Aus Rundbrief von Werner Sauerborn)


"Wir haben es satt" (1)
14 09. 16 09:40
Zitate aus dem Flugblatt zur „Grundsteinlegung“ am 16.9.2016 mit Kommentaren.

1.
„Wir haben es satt, dass der sogenannte Volksentscheid - wir nennen ihn Volksbetrug - zur Legitimation für den Bau von S 21 herhalten muss.“
_____________________________________________________
Thomas Felder schreibt dazu an Staatsrätin Gisela Erler (aus
Memory 43):
Was Ihre derzeitige Arbeit betrifft, so sprechen Sie gern über »Befriedung«, die Sie von Amts wegen schaffen. Mir persönlich kommt es eher vor wie eine Friedhofsruhe, die sich in unserem Lande ausgebreitet hat seit der so genannten Volksabstimmung – einem uns folgenschwer von oben herab aufgezwungenen Schmierentheater. Es ist einer Demokratie unwürdig, wenn man die Bürger derart belügt, wenn man ihnen Sand in die Augen streut, ihnen entscheidende Tatsachen vorenthält, sie schlicht hinters Licht führt, besonders klar zu erkennen am so genannten Kostendeckel und an der Leistungslüge. Nachdem der Schwindel nun aufgeflogen ist, bleibt von der Legitimierungsfunktion dieser VA nur noch Schall und Rauch. Das Projekt weiterhin damit zu rechtfertigen, ist der große demokratische Sündenfall der Grünen. Nun mutiert in Ihrem Munde diese »Volks-Abstimmung« auch noch zum »Volks-Entscheid« – als ob da über irgend etwas entschieden worden wäre.

Die Landesabstimmungsleiterin, Frau Christiane Friedrich erklärte am 13. 2. 2012: »Gegenstand der Volksabstimmung war ausschließlich das S21-Kündigungsgesetz... Anders lautende Medienberichte sind rechtlich irrelevant. Nachdem die Gesetzesvorlage die erforderliche Stimmenmehrheit nicht erreicht hat, hat sich insoweit auch keine Änderung der Rechtslage ergeben.«

Eine derart missglückte Veranstaltung, deren Grundlagen weggebrochen sind, durch plumpe Sprachmanipulation zu einem »Volks-Entscheid« hochzustilisieren ist reine Propaganda zum Schaden der Demokratie. Der fälschliche Begriff suggeriert nämlich, das Volk habe über ein Gesetz oder gar über das Bauprojekt selbst entschieden, was definitiv nicht stimmt. Mit so einer Wortfälschung stellen Sie geltendes Recht und Gesetz in den Schatten einer neuen »Lex S21«.


Halbtief-Schräg-Haltepunkt
13 09. 16 19:14
Aus der Rede von Wolfgang Kuebart, Ingenieure22, Rede gestern auf der Montagsdemo „Und immer wieder die Bodenplatte des Stuttgarter Halb-Tief-Schräg-Haltepunktes“:
„Im Moment müssen wir daher feststellen, dass man, „um keine Zeit zu verlieren“, auf Sicht baut… Insofern sind unsere Rufe nach einem Baustopp so berechtigt wie nie zuvor. Und bei dieser Gelegenheit sollte man dann auch eingehend überlegen, ob unser Konzept für einen Umstieg ein möglicher Ausweg aus der Sackgasse ist. Der Gewinn für die ganze Region ist enorm, die Leistungsfähigkeit unseres Bahnknotens bliebe uns erhalten und viele Milliarden Euro auch.“
_________________________________________

Die Rede von Wolfgang Kuebart war weitgehend frei gehalten, Video hier. Die Vorlage mit der ausführlichen Darstellung
der „unendlichen“ Baugeschichte bald bei
Ingenieure 22, Rundbrief vom Jahresanfang „Wo, bitte, geht es zur Bodenplatte?“


S 21 und TTIP
12 09. 16 11:26
Aus einer Rundmail von Sabine Schmidt:
„Seit wir gegen S 21 kämpfen, ist uns immer deutlicher geworden, dass der Tiefbahnhof nicht gebaut werden soll, um irgendwelche realen Bedürfnisse der Bevölkerung zu befriedigen (etwa funktionierenden Bahnverkehr oder bezahlbaren Wohnraum), sondern einzig aus dem geistlosen Grund, öffentliche Gelder in die Wirtschaft (und in die Hände derer, die daran verdienen) zu pumpen. Wir haben früh begonnen, dieses Prinzip, das alle Lebensbedingungen einzig der Wirtschaft, ihrem Wachstum und dem Profit unterwirft, „Prinzip 21“ oder „System 21“ zu nennen. TTIP ist der Vertragstext gewordene Ausdruck dieses „Systems 21“ (mehr zu dieser Position
hier lesen).
__________________________________________
Nachdem die
„21 guten Gründe für Stuttgart 21“ nicht mehr als Begründung und Propaganda für das Fehlprojekt S 21 dienen können, wird obige Schlussfolgerung immer wahrscheinlicher.



Information für meine Blogbesucher

Die letzten 4 Tage konnte ich meine Blogeinträge nicht hochladen, der Blog musste erst wieder hergestellt werden.
IHK - Kaktusse
11 09. 16 21:17

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Cannstatter gegen S 21 (2)
10 09. 16 21:53
„Um Stuttgart 21 als "gutes öffentliches Investitionsprojekt" zu bezeichnen, das durch Genehmigungsverfahren und "teilweise auch durch Widerstand von Bürgerinitiativen oft lange verzögert" wurde - so Clemens Fues, vom Ifo-Institut in München in der vergangenen Woche im Deutschland Radio Kultur, dafür bedarf es schon einiger Ahnungslosigkeit und Chuzpe. Oder eben einer bestimmten Interessenlage, die noch jeder Umverteilung von öffentlichen Haushalten in private (Unternehmer-)kassen etwas abgewinnen kann… (ganzer Text bei Zum Blog aktuell).



Cannstatter gegen S 21 (1)
09 09. 16 21:46
„Der BER und Stuttgart21 konkurrieren derzeit medial um die Rolle der Spitzenposition als Pleiten und Pannen-Projekte der Republik. Das ist natürlich eine krasse Verharmlosung der desaströsen Folgen von Stuttgart 21. Steht der BER doch zur Freude seiner Anwohner nur sinnlos am Rande von Berlin in der Landschaft, allerdings nicht ohne jeden Monat über 40 Millionen Euro zu verbrennen. (siehe hierzu auch nette Webseite https://www.flughafen-berlin-kosten.de/, die übersichtlich auflistet, was man mit diesem Geld alles anfangen könnte). Stuttgart 21 hingegen macht den Anwohnern und Nutzern öffentlicher Verkehrsmitteln in Stuttgart das Leben täglich zur Hölle“ (ganzer Text bei Zum Blog aktuell).



Berlin Hbf als Blaupause
08 09. 16 21:17
Seit der Eröffnung des modernen Großbahnhofs HBF Berlin gibt es Ärger mit den Rolltreppen und den Aufzügen, der Bahnhof wird zum Irrgarten: „Zum Geburtstag mal die Wahrheit“ (FAZ). Bei der Ankunft in Berlin Hbf war die Rolltreppe nach unten defekt, auch die nächste zur Ausgangsebene (Foto)

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auch die folgende Rolltreppe nach den Ferngleisen unten, also 3 Rolltreppen in Folge!



Heute vor dem DB-Tower Potsdamer Platz
07 09. 16 16:52

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===========================================================
In
diesem Blog steht seit 01.09.2009 täglich eine

  • Information,
  • Glosse,
  • Satire,
  • Karikatur,
  • Foto
  • Zitat

als Information oder Kritik an Stuttgart 21 bzw. Argument
für den Erhalt des Kopfbahnhofs. ============================================================


Aufruf zur Grabsteinlegung
06 09. 16 17:54

Aus der Rede von Norbert Bongartz gestern auf der Montagsdemo, Thema „Grundsteinlegung“ (16.9.2016) : Wir planen daher eine Versammlung am Bahnhof, möglichst nah zur Baustelle, aus der heraus wir unsere „Umstieg“-Botschaft an die Festgäste, mindestens aber an die Medienvertreter herantragen können, die über das Bahn-Desaster in Stuttgart noch nicht so gut informiert sind wie wir. Bei dieser Versammlung oder Demo können wir unseren Unmut los werden über den fortgesetzten, und voraussichtlich unvollendet bleibenden Unsinn. Damit könnten wir etwas tun für Grubes „Stuttgart-Tinnitus“ und ihm damit seine Freude ein wenig verhageln. Daher würde ich mich sehr freuen, wenn wir uns am übernächsten Freitag recht zahlreich am Bahnhof wiedersehen könnten, so ab 9:30Uhr. Wir könnten dann vor Ort spontan miteinander entscheiden, wohin und wie wir uns noch weiter verteilen wollen. Träger und Trägerinnen von guten Schildern werden uns herzlich willkommen sein. Wie sinnig, geradezu symbolhaft wird diese Veranstaltung werden: Grube, der entflügelte Kefer, die eher schlecht als recht Informierten und ihre desinformierten Sympathisanten werden in der Grube feiern und wir – wir – wir bleiben ......... !“



für morgen Demo Aufsichtsrat Berlin
05 09. 16 21:33

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Foto: W. Sauerborn


...hat Natur und Vernunft gegen sich (Blogmotto)
04 09. 16 20:51
Info von Peter Främke: „Die Nürtinger Zeitung bringt auch die Artikel, die der Chefredakteur Christoph Reisinger von den Stuttgarter Nachrichten schreibt – so auch die Geschichte von den Eidechsen, die Stuttgart 21 in die Kriechspur drängen. Wegen dieser „Kriecher“ und ihren unverschämten Ansprüchen an „Lebensraum“ können Planer ihre Arbeit nicht machen, die sie schon 10 Jahren fertig haben sollten…“ Mehr bei Zum Blog aktuell. Trotz längerer Regenfreiheit bei schönem Sommerwetter: Wassereinbruch in S21-Tunnelröhre. „Um den Wassereinbruch in dem Tunnel zu stoppen, plant die Bahn von der Oberfläche aus Bohrungen. „In diese soll Beton eingebracht werden, um den Wassereintritt zu minimieren.“ Hl. St. Betonius hilf! Frei nach Goethe: „Natur und S 21, sie scheinen sich zu fliehen, hilft da noch redliches Bemühen?“


Heute vor dem DB-Tower Potsdamer Platz
07 09. 16 16:52

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Aufruf zur Grabsteinlegung
06 09. 16 17:54 Aus der Rede von Norbert Bongartz gestern auf der Montagsdemo, Thema „Grundsteinlegung“ (16.9.2016) : Wir planen daher eine Versammlung am Bahnhof, möglichst nah zur Baustelle, aus der heraus wir unsere „Umstieg“-Botschaft an die Festgäste, mindestens aber an die Medienvertreter herantragen können, die über das Bahn-Desaster in Stuttgart noch nicht so gut informiert sind wie wir. Bei dieser Versammlung oder Demo können wir unseren Unmut los werden über den fortgesetzten, und voraussichtlich unvollendet bleibenden Unsinn. Damit könnten wir etwas tun für Grubes „Stuttgart-Tinnitus“ und ihm damit seine Freude ein wenig verhageln. Daher würde ich mich sehr freuen, wenn wir uns am übernächsten Freitag recht zahlreich am Bahnhof wiedersehen könnten, so ab 9:30Uhr. Wir könnten dann vor Ort spontan miteinander entscheiden, wohin und wie wir uns noch weiter verteilen wollen. Träger und Trägerinnen von guten Schildern werden uns herzlich willkommen sein. Wie sinnig, geradezu symbolhaft wird diese Veranstaltung werden: Grube, der entflügelte Kefer, die eher schlecht als recht Informierten und ihre desinformierten Sympathisanten werden in der Grube feiern und wir – wir – wir bleiben ......... !“





für morgen Demo Aufsichtsrat Berlin
05 09. 16 21:33

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Foto: W. Sauerborn

...hat Natur und Vernunft gegen sich (Blogmotto) 04 09. 16 20:51 Info von Peter Främke: „Die Nürtinger Zeitung bringt auch die Artikel, die der Chefredakteur Christoph Reisinger von den Stuttgarter Nachrichten schreibt – so auch die Geschichte von den Eidechsen, die Stuttgart 21 in die Kriechspur drängen. Wegen dieser „Kriecher“ und ihren unverschämten Ansprüchen an „Lebensraum“ können Planer ihre Arbeit nicht machen, die sie schon 10 Jahren fertig haben sollten…“ Mehr bei Zum Blog aktuell. Trotz längerer Regenfreiheit bei schönem Sommerwetter: Wassereinbruch in S21-Tunnelröhre. „Um den Wassereinbruch in dem Tunnel zu stoppen, plant die Bahn von der Oberfläche aus Bohrungen. „In diese soll Beton eingebracht werden, um den Wassereintritt zu minimieren.“ Hl. St. Betonius hilf! Frei nach Goethe: „Natur und S 21, sie scheinen sich zu fliehen, hilft da noch redliches Bemühen?“


das schmerzt
03 09. 16 23:20
Die Bezirksvorsteherin für Stuttgart-Mitte schreibt im grünen „Stadtblatt“ 2/16 in einem kritischen Artikel „Was bringt Stuttgart wieder aus Grubes Baugruben?“ den merkwürdigen Satz: „Und da kommt das nach wie vor unbeliebte aber vom Volk gewollte S 21 wieder mal ins Spiel.“

Hat die Dame vegessen, dass „das Volk“ erst in der windigen, amtlich ungültigen Volksabstimmung eine Mehrheit für die Finanzierung der Neubaustrecke
(nicht S 21!) bekam?
Zumindest die Stuttgarter waren in der Planungsphase immer eindeutig dagegen.
Aus dem Blogeintrag von 29.7.2009: „- in Meinungsumfragen sprechen sich
stabile 65 Prozent der Stuttgarter gegen "Stuttgart 21" aus.“ (Welt-Online)


zum Thema Lohnschreiber
02 09. 16 11:53
Kommentar zum Artikel in der StZ „Mehr als dunkle Wolken“:
„Mal wieder ganz vornedran, der Paul Peter, dicht gefolgt von Frieder Maier.
Hat die Stuttgarter Zeitung nachgeprüft, ob das Klarnamen sind, wie sie es in ihren Richtlinien einfordert? Sonst besteht der begründete Verdacht, dass Paul Peter, Frieder Maier, Ewald Moses und Andere sogenannte „Lohnschreiber“ im Auftrag einer Werbeagentur oder der Bahn-AG sind.
_____________________________________
Diesen Kommentar habe ich auch per E-Mail an die zuständige Redakteurin geschickt mit der Bitte um Antwort.



Korruption und Abhängigkeiten
01 09. 16 19:30
Aus E-Mail von vorgestern: J.K. meint:
„Wenn man die Fakten von S21 betrachtet und die Propaganda über S21 beiseite schiebt, drängt sich einem der Gedanke auf: Wäre es verwunderlich, wenn man den Eindruck erhielte, bei dem Projekt Stuttgart 21 seien alle Entscheidungsträger  -  Parlamentarier ebenso wie Behördenleiter  -  in einem dichten Netz von Korruption gefangen?“
_________________________________________________
S.B.: Statt Korruption könnte man weniger anklagend sagen, dass die meisten Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft von Anderen abhängig sind, von der Partei oder von Vorgesetzten. Eine abweichende, persönliche Meinung brächte schwere berufliche Nachteile. Beispiele sind der verhängte „Maulkorb“ für Bahnmitarbeiter und in Behörden und die Blockabstimmungen, die zu „Demokratur“ führen.

Blockeintrag von 2.10.2010:
Im Landtag BW lief aktuell etwas schief bei der CDU. Das „Abstimmungsverhalten“ war die Ursache. Denn beileibe nicht stimmt jeder Abgeordnete nach seiner Überzeugung ab, sondern es werden Mehrheiten gesucht und hergestellt durch Blockabstimmungen und Fraktionsdisziplin. Das steht im Widerspruch zur Unabhängigkeit von gewählten Volksvertretern und gibt ein gefälschtes Bild der tatsächlichen Meinungen.
Nur so ist es auch zu erklären, dass alle Stadträte der CDU und SPD für Stuttgart 21 gestimmt haben. Diese 100% sind so verräterisch wie die 99,9% Zustimmung zu den Einheitslisten der DDR. Die „demokratische Legitimation“ von Stuttgart 21 hat diesen großen Schwachpunkt.
Für die Prellbock-Anheber aber wird es zum Totschlagargument gegen den Protest einer Mehrheit in Stadt und Land.



Neue Kommentarpraxis
31 08. 16 11:31
Der Redakteur der StZ zu Stuttgart 21, Christian Milankovic, hat mir freundlicherweise den betreffenden Artikel als Link zur Kenntnis gegeben:
„Daher haben wir entschieden, dass wir künftig jeden Tag eine Auswahl an Texten zum Kommentieren freigeben. Das werden Themen sein, von denen wir glauben, dass sie sich für eine Diskussion eignen, wie beispielsweise Stuttgart 21, eine Analyse zum Spiel des VfB, aber auch verkehrspolitische oder Immobilien-Themen. Diese Texte werden mit einer gelben Sprechblase gekennzeichnet, so dass Sie auf den ersten Blick erkennen können, welche Themen Sie kommentieren können.“



Lachnummer Brandschutz
30 08. 16 11:04
Dipl.Ing. Hans Heydemann von Ingenieure22.de zum Brandschutz gestern auf der Demo:
„Und heute, 6 Jahre später? Wo stehen wir da? Ist nicht diese 18. Planänderung das stille Eingeständnis der Bahn, dass ich recht hatte und nicht der Herr Kefer? Warum denn sonst immer wieder neue Planänderungen, wenn doch die Sicherheit beim Brandschutz angeblich gewährleistet ist? Nein, die Planfeststellung für den Tiefbahnhof hätte so nie erteilt werden dürfen!“
__________________________________________
Ungereimtheiten und Fehler ohne Ende: das „bestgeplante Projekt“ wurde zur Lachnummer.


perverser Fassadismus
29 08. 16 15:11
Stuttgarter Zeitung „Der Pfahlbau zu Stuttgart“:
„Der Bau mit der imposanten, dem Bahnhof zugewandten Fassade steht zu zwei Dritteln seiner Länge auf sogenannten Mikrobohrpfählen. Diese 250 Stützen haben je einen Durchmesser von 40 Zentimetern und reichen zwischen sechs und acht Meter tief ins Erdreich.“ (Keine Kommentarmöglichkeit!)

Der Fassadenerhalt ist schon bereits beim Bonatz-Bahnhof praktiziert, aber noch nicht ganz „entkernt“ wie die Bahndirektion. New York Times: Die Absicht, den von Paul Bonatz entworfenen Bahnhof zu amputieren, sei "ein besonders perverser Auswuchs" von "Fassadismus" - die "bei Stadtplanern und Bürokraten so beliebte Variante der Totalsanierung, bei der das Gebäude platt gemacht wird, die Fassade aber mit hohem technischem und finanziellem Aufwand erhalten bleibt“.

_____________________________________
„Mit hohem technischem und finanziellem Aufwand“: Die Kosten der Fassadenerhaltung der Bahndirektion werden von der Bahn mit 50 Millionen angegeben. Ob die Fassade reine Kulisse bleibt oder der Bau noch eine andere Funktion (Innenleben) bekommt, darüber gibt es (noch) keine Information.




parteiische Stuttgarter Presse
28 08. 16 23:46
E-Mail an die Stuttgarter Zeitung:

Sehr geehrte Redaktion,
gibt es seit Kurzem keine Kommentarfunktion mehr bei der Stuttgarter Zeitung?
Danke für freundliche Antwort und mit
besten Grüßen
Siegfried Busch  
________________________________________
Die Antwort war ein Formbrief zu Leserbriefen, die Nachfrage nach Kommentarfunktion blieb unbeantwortet.
Inzwischen gibt es für ausgewählte Artikel eine zeitlich eingeschränkte Kommentarmöglichkeit. Nachdem die Stuttgarter Nachrichten schon lange keine Kommentarmöglichkeit mehr haben und damit Korrekturen und entlarvende Informationen im Sinne einer Gegendarstellung nicht mehr möglich sind, folgt jetzt die Stuttgarter Zeitung dieser Praxis bei
brisanten Artikeln wie der zur „Grundsteinlegung“. Scheu vor Hohn und Spott oder auch nur vor Aufklärung durch wissende Leser?


organisierte Leserbriefschreiberzunft
27 08. 16 11:06
Aus einer E-Rundmail von gestern:
„Die Kommentare zum Artikel (in der FAZ) sind voll schlimm, da hat die organisierte Leserbriefschreiberzunft ganze Arbeit geleistet.
_____________________________________
Es gibt Kommentarschreiber zu Artikeln über Stuttgart 21, die sich eindeutig als beauftragte Propagandisten und Schönschreiber qualifizieren lassen.

Anmerkung in meinem Blogeintrag vom 3.9.2014:
„Kaum ist ein Bericht über Stuttgart 21 in der StZ oder den StN erschienen, gibt es von einem „Ewald Moses“ Positives zu S21 oder Kritik an den Projektgegnern. Auch bei diesem Artikel ist er mal wieder ganz vornedran. Wird er von einer Werbeagentur beauftragt oder von der DB Projektbau-AG? Im Internet ist Ewald Moses schon gestorben, nämlich „1979 im Alter von 80 Jahren… in Baltimore“. Immer wahrscheinlicher wird, dass es nicht sein Klarname, sondern ein Deckname ist, was die StZ eigentlich vermeiden wollte. Ist er Nachfolger von "Klartext" in Personalunion mit Paul Peter und anderen? Bitte mal nachprüfen, liebe Zeitung, sonst leidet die gemachte Flurbereinigung der Kommentarspalten.“



„aus dem unverantwortlichen Desaster noch jetzt „positiv“ aussteigen“
26 08. 16 20:07
„In meinen dreißig Jahren als Literaturkritiker im Fernsehen habe ich nie eine Prosa gelesen, die so wohltuend war, so sinnvoll wohltätig. Endlich wird da nicht mehr nur Nein gesagt, sondern entstand da eine wunderbare Broschüre, die mit Sorgfalt und mit großer Eisenbahnliebe und Stuttgartliebe reale Vorschläge macht, wie man aus dem unverantwortlichen Desaster noch jetzt „positiv“ aussteigen kann – und muss! – das spart tatsächlich immense Kosten und da bleibt im Herzen der Landeshauptstadt keine dauerhaft blamable BauRuine, sondern es entstehen zahlreiche überaus einleuchtende Lösungen rund um einen tollen Kopfbahnhof! – Danke! Bravo!“
Jürgen Lodemann, Freiburg
(2002 ausgezeichnet als letzter Träger des „Literaturpreises der
Landeshauptstadt Stuttgart“)



Lügner und Betrüger
25 08. 16 19:56
J.K. in einer E-Mail von gestern an mich:

„Ich werde nicht müde, Grube und Kefer als Lügner und Betrüger in Sachen S21 zu bezeichnen  - auch in aller Öffentlichkeit. Aber ich werde nicht vor den Kadi zitiert. Leider. In einer etwaigen Verhandlung würde der Richter sagen: Aber was wollen Sie denn, Herr Grube?  Der Mann hat doch Recht!“

INFO
Liebe Leserschaft meines Blogs,
es gab und gibt Probleme mit dem Hochladen meines täglichen Blogs hier in Bad Gastein.



Schlagzeile
24 08. 16 08:52
Stuttgarter Zeitung: „Am 16. September wird der Grundstein für den neuen Stuttgarter Bahnhof gelegt. Der Ministerpräsident und der Oberbürgermeister glänzen durch Abwesenheit.“
___________________________________________
Bei dieser Showveranstaltung als ehemals erklärter Gegner des “Tiefbahnhofs“ reden zu müssen, nachdem die wichtigsten Vorteile des Projekts (
„21 gute Gründe“ = „falsche Werbesprüche, Halbwahrheiten oder Luftnummern“) abhanden gekommen sind, wäre natürlich peinlich.


zum "Pups im Gebirge" (Blog gestern)
23 08. 16 20:50
Stimme eines Bloglesers zum Eintrag von gestern:

„F.W. zeigt mir mit seinem Schreiben zuerst einmal, dass er sich nicht, oder nicht mehr auskennt, was wir Gegner von S21 weiterhin „tun“. Er ist aber mit sich selbst nicht zufrieden, dass er in dieser Sache nichts oder nichts mehr „tut“. Dies gesteht er sich aber nicht ein. Er braucht aber offensichtlich für sich eine Rechtfertigung für sein Verhalten. Diese scheint er in der pauschal behaupteten Wirkungslosigkeit von uns S21-Gegnern gefunden zu haben.
Da wir wissen, was wir tun, ficht uns das nicht an. Sich mit seinen pauschalen, faktenlosen Behauptungen auseinander zu setzen halte ich für nutzlos. Er muss sein Problem selbst lösen.“

Andere Stimme: „Arg konstruktiv ist er ja nicht, der F.W.“
_______________________________________
S.B. Selbst etwas gegen das Unglücksprojekt S21 „tun“ wäre konstruktiv. Es gibt noch viele Möglichkeiten außerhalb der Kopfbahnhof- „Glaubensgemeinschaft“ mit ihren Demos, Blogs, Capella rebella, Mahnwache usw. Die Aktion „
Umstieg 21“ ist ein besonders konstruktives Tun der letzten Zeit.


einsamer Pups im Gebirge?
22 08. 16 20:39
Zu meinem Blog metropolis21.de schreibt mir F.W.:

„Im Gegensatz zu Dir glaube ich, daß
Dein Blog die politische Wirksamkeit eines einsamen Pups im Gebirge hat. Er ist Ausdruck eines in sich selbst gefangenen, zum Selbstzweck geworden und damit restlos entwerteten ehemaligen Protests. Gelesen ausschließlich von Menschen der eigenen Glaubensgemeinschaft, dient er nur noch der Bestätigung der eigenen, längst zum Dogma gewordenen Überzeugungen.

Und das trifft meines Empfindens nach auch auf die
Montagsdemo zu. Hier findet kein Protest mehr statt. Gebetsformeln, Selbstbeweihräucherung, Dogmen, wieder und wieder und wieder. Die S21 Protestbewegung hat in ihrer jetzigen Form die Ausstrahlung eines Zeugen Jehovas. 0,0 politische Wirkung.

Ich würde mich eben für Dich freuen, wenn du Deine Zeit auf Schönes verwenden würdest. Das ist alles. Und wenn wir das Scheitern von S21 erleben sollten, dann freuen wir uns zusammen.“
___________________________________
Anmerkungen oder Kommentare meiner Leserschaft an post@siegfried-busch.de



Heilsarmee
21 08. 16 19:58
Da singen Gläubige an den Kopfbahnhof zur Gitarre (Video) mitten im Bahnhof wie eine Art Heilsarmee. Eine Kostprobe des Textes:

Des Teufels Werk kam über Nacht,
schon Jahre ist es her
die Quer-Idee, ganz schräg gemacht:
Jetzt geht es gar nicht mehr.

Refrain: Viel Freude kommt jetzt über’s Land –
der Bahnhof wird so schön!
Wir loben uns’ren Widerstand,
weil OBEN wir nun steh’n.

(Mel. „Nehmt Abschied Brüder“)

Es ist sehr einfach, diese „Kopfbahnhofsingers“ mit ihrem Missionsdrang lächerlich zu machen, aber es gehört Mut und viel Engagement dazu mit großem zeitlichen Einsatz für eine wichtige und richtige Sache. Deshalb von mir nur Dank und Anerkennung!



oben bleiben!
20 08. 16 19:50
Zitat: "Eine lächerlich im Ritual erstarrte Gebetsformel.“
____________________________________
Der Demoruf „oben bleiben“ bringt das Anliegen der Kopfbahnhofbefürworter und S21-Gegner auf den Punkt, er ist weder lächerlich noch veraltet.



Nachricht aus Stuttgart
19 08. 16 20:08
„Stuttgart 21 wird noch gebaut!“
____________________________________
Hinter dieser Nachricht (Frotzelei eines S21-Gegners) verbirgt sich die Hoffnung, dass das Katastrophenprojekt noch gestoppt wird zum Umstieg auf eine bessere Lösung mit „oben bleiben“.



Kabarettistisches
18 08. 16 20:36
Stuttgarter Zeitung, Interview mit Thomas Schreckenberger:
„Ich denke, Herr Grube wird bald in einer selbigen am Hauptbahnhof verschwinden.“



Fernbus-Boom und Schienen-Desaster
17 08. 16 20:28
Aus dem heutigen Artikel in kontextwochenzeitung von Winfried Wolf:
„Es ist ein Wahnsinnsgeschäft: Mit wenig Service, Franchise und moderaten Preisen verdient sich das Unternehmen Flixbus eine goldene Nase. Die Bahn kann da längst nicht mehr mithalten. Wenn man genau hinsieht, möchte sie das auch nicht.“
„Die Antwort der Deutschen Bahn AG auf die sich dramatisch veränderten Bedingungen ist halbherzig, kurzatmig und kommt in der Gesamtbilanz einer Kapitulation gleich.“
_____________________________________
Die Bahn setzt viele Milliarden für das unwirtschaftlich Projekt Stuttgart 21 in den Sand, anstatt durch sinnvolle und längst überfällige Investitionen ihre Kundschaft zu halten und neue Bahnkunden zu gewinnen. Ob der Aufsichtsrat am 7. September in Berlin richtige Weichen stellt oder den Bahnvorstand weiter wursteln lässt? Der Bahn-Oberhäuptling Dr. Grube hat längst bewiesen, dass er unfähig ist, das Ruder herum zu reißen.



Kein Vertagen bei Versagen!
16 08. 16 19:11
Der Aufsichtsrat der DB-AG verschiebt das Thema Stuttgart 21 von September auf Dezember. Aber wer gegen die Wand fährt darf das Warnsystem weder ausschalten noch manipulieren. Stuttgart 21 muss richtig auf die Tagesordnung, es ist Teil des DB Problems.


Blogstotterer und EBA zum "Schreckbahnhof"
15 08. 16 17:34
INFO
Liebe Leserschaft meines Blogs,
es gab und gibt Probleme mit dem Hochladen meines täglichen Blogs hier in Bad Gastein im „Kurlaub“.

Ergänzung in Sachen „Regierungskriminalität“ (Blogeintrag gestern) E-Mail von H.R.:
Hallo Herr Busch,

falls Ihnen mal der Blogstoff zum Thema "
öffentlicher Belang" ausgehen sollte:
1. geht's um den Maulkorb, der mittels EX-MP Teufels Anordnung mit der Eingliederung des Denkmalamtes in das Regierungspräsidium (u.a.wegen S21)vollzogen/aufgesetzt wurde.
2. geht's um die zaghafte Antwort aus dem "Landesdenkmalamt" die ich erst nach mehrmaliger Aufforderung seit Januar 2010 am 15.03.2010 erhalten habe.
3. geht's um das verlogene Bekenntnis des öffentlichen Belanges an der Zielerreichung (Leistungsrückbau) des Gesamtprojektes.........genehmigt vom "EBA"als DB "Aufsichts"behörde einschließlich der bahntechnischen flissentlich übersehene Fehler des Schreckbahnhofs für "jedermann". Beamtete Versager (nicht nur im Aufsichtsrat der DB AG) an allen Stell(werks)schrauben im EBA.
_____________________________________
Ergänzung: Ausgliedern des Baugebiets Bahnhof aus dem Heilquellenschutzgebiet, Info in
Geologie 21.


nochmals Dr. Raff
14 08. 16 20:44
„Stuttgart 21 ist ein Fall von Regierungskriminalität“
Quelle: GERHARD RAFF KANN AUCH HOCHDEUTSCH - Landhege-Verlag - Erlös an Kinderhospiz.
________________________________________
Beispiele:
- zurückhalten von Gutachten, die S 21 verhindert hätten
- Regierung Mappus im Vorfeld des „Schwarzen Donnerstags“



Gauner und Profiteure
13 08. 16 09:43
Dr. Gerhard Raff im Interview mit dem Stuttgarter Wochenblatt:

„…seit ich hilflos zusehen muss, wie Habgier und Dummheit sich nach vorne drücken und unsere Stadt und unser Ländle beherrschen, wie Ludwig Erhards segensreiche "soziale Marktwirtschaft" durch einen eiskalten, knallharten Kapitalismus verdrängt wird, wie
eine einzige De-Generation von geschichts- und gewissenlosen Gaunern und Profiteuren unsere fruchtbare Filderebene und das Herz von Stuttgart zerstört hat, habe ich meine "freche Gosch" aufgemacht.
Ganzes Interview bei
Zum Blog aktuell.


Umgekehrt wird ein Schuh draus!
12 08. 16 21:44
Konkretisierung des Blogeintrags von gestern:

Grube: „Wir sind im Auslandsgeschäft sehr erfolgreich… es sind cashgenerierende Geschäfte… wenn wir die Auslandsgeschäfte nicht hätten, könnten wir in Deutschland nicht so investieren…“

Dobrindt: „Das Inlandsgeschäft wird gestärkt durch das Auslandsgeschäft der Bahn, das ist die Idee dahinter…“

Experte Prof. Böttger, Berlin, Minute 39:30 ff: „Aus Kapitalmarktsicht kann man ganz klar sagen, diese Internationalisierung war ein Misserfolg…“ „Die Bahn hat gezeigt, dass sie es finanziell und von ihrem Management her eben nicht hinbekommt, so ein Geschäft zu führen…“


Schönredner zu besichtigen
11 08. 16 20:06
Der ZDF ZOOM-Beitrag "Auf dem Abstellgleis" ist in der Mediathek abrufbar:
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/live/1822600/Das-ZDF-im-Livestream#/beitrag/video/2787856/Auf-dem-Abstellgleis
Kommentar aus einer E-Rundmail:
„Schaut euch an, wie Grube und Dobrindt sich ihre Fehleinschätzungen schon wieder schön reden. Sie behaupten tatsächlich, das ihre
Gewinne aus dem globalen Geschäft wichtig sind und dazu dienen, das deutsche Bahnnetz zu sanieren.“
____________________________________
Ab Minute 37:40 beginnt das Schönsprech, um hinterher vom kompetenten Analytiker entlarvt zu werden, Grube und Dobrindt werden quasi als Lügner oder im besten Fall als inkompetent bloßgestellt.


Gerhard Raff 70
10 08. 16 18:29
„Stuttgart 21 dürfen wir nicht ansprechen, sonst zwickt’s mich hier am ohnehin lädierten Herz. Und ich will doch a Weile „oben bleiben . . .“
Nachtrag am 11.8.: „
oi wichtigs  Wörtle fehlt versehentlich (mei Schuld): I will doch !! no !!! a Weile "oben bleiben!"
________________________________
Das Zitat ist aus dem
Interview zu Raffs 70. Geburtstag in den Stuttgarter Nachrichten.
Dr. Gerhard Raff ist einer der profiliertesten Stuttgarter, die von Anfang an ihre gewichtige Stimme gegen Stuttgart 21 erhoben haben. Aus einem Interview in der Stuttgarter Zeitung von 2009 (!):
„Für die qualifizierte Mehrheit im Nesenbachtal ist der Tag, an dem dieses "Jahrhundertprojekt" durchgedrückt wurde, einer der schwärzesten Tage der Stuttgarter Stadtgeschichte.“ Raff ist auch das krasseste Gegenteil von geldzentrierten Investoren, die Stuttgarts Stadtbild schänden (Stichwort Europaviertel).



Kein Wort zur SPD
09 08. 16 22:51
Aus KontextWochenzeitung:
„Herta Däubler-Gmelin hat fast alles gesagt, was zu Stuttgart 21 zu sagen ist. Auf der 333. Montagsdemo. Nur: wo war die SPD in ihrer Rede? Kein Satz, kein Wort zu ihrer Partei. Das ist bemerkenswert, war und ist es doch diese Partei, die in Treue fest zur Bahn und ihren politischen Freunden hält. Die 72-jährige Sozialdemokratin weiß das. Warum also das Schweigen über die Sozis?“
_________________________________________

Der Niedergang der SPD im Ländle hat auch mit Stuttgart 21 zu tun.
„Der SPD hat der Einsatz für Stuttgart 21 sogar extrem geschadet, weil ihre Anhängerschaft extrem gespalten ist bei dem Thema...“ (Politikwissenschaftler Gabriel aus Stuttgart in der Stuttgarter Zeitung.)
Die Parteiführung hat nicht auf die eigenen Mitglieder gehört,
eine Mitgliederbefragung (Veröffentlicht am 30.09.2010) zu einem möglichen Baustopp von Stuttgart 21 ergab folgendes Ergebnis:
Abgegebene Stimmen 483 Wahlbeteiligung: 40,7%
Davon stimmten 68,1% für einen Baustopp.
Für die geplanten Ausführung von S21 stimmten 30,6%.
1,3% Enthielten sich der Stimme.

Mehr dazu im
Blog zur 300. Montagsdemo am 7.12.2015 bei Zum Blog aktuell.


Humankapitalumschlagplätze
08 08. 16 23:19
Timo Brunke bei der 333. Montagsdemo heute:

Riesenstandort

Wie lange wohl werden sie uns noch dulden –
Eh uns der Himmel verschlingt
Unsere djakartaisierten, newyorkisierten, mumbaiisierten Städte
Diese Makro-Metro-Mundo-Humankapitalumschlagplätze

Ganzes Gedicht zur Moderne in einer großen Assoziationskette
hier lesen (bei der Demo etwas gekürzt und kommentiert vorgetragen).


333. Montagsdemo!
07 08. 16 23:26
Morgen, Montag 8. August bzw. heute mit Redebeiträgen von

  •  Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin, Juristin und Bundesjustizministerin a.D.

  •  Christian Pätzold, Schauspieler (bekannt aus der TV-Serie "SOKO Stuttgart")

  •  Timo Brunke, Wortkünstler

  • Moderation Klaus Hemmerle, Schauspieler und Regisseur


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von der 332. Montagsdemo, die 333. am 8.8.!
06 08. 16 19:32

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fein gesponnen?
05 08. 16 22:31
Bahn-Chef:
Stuttgart 21 bleibt im Finanzierungsrahmen
„Bahnchef Rüdiger Grube hat mögliche Mehrkosten für Stuttgart 21 mit einer Endrechnung von bis zu 10 Milliarden Euro als «absolut nicht nachvollziehbar» zurückgewiesen.“
________________________________________________
Diese Behauptungen sind nicht „fein gesponnen“, sondern grob irreführend und bereits jetzt schon schlüssig widerlegt, also längst „an der Sonnen“. Bahnchef Dr. Grube erinnert mich an die Propaganda vom „Endsieg“, als schon alles verloren war, und er findet naive Zeitgenossen genug, die ihm seine Reden abnehmen.



Leserbrief aktuell
04 08. 16 15:13
Leserbrief v. Loeper zum Grube-Interview in den StN (Blog v. 2.8.16):
„Bahn-Chef Rüdiger Grube hatte erst Mitte Juni erneut seine Glaubwürdigkeit verspielt, als er für Stuttgart 21 über 600 Millionen Mehrkosten, eine zweijährige Bauverzögerung und einen „Risikopuffer“ von nur noch fünfzehn Millionen Euro für die dann verbleibende restliche Bauzeit von sieben Jahren einräumen musste. Wie aberwitzig das ist, lässt sich daran ablesen, dass die Kostensteigerung der vergangenen sieben Jahre unbestreitbar 3,4 Milliarden Euro betragen hat. Welchen Schneid hat dieser Mann, uns jetzt noch vorzugaukeln, man werde im Finanzrahmen von 6,5 Milliarden Euro bleiben?“
Ganzer Leserbrief bei
Zum Blog aktuell.


Capella-rebella-Rufe...
03 08. 16 12:27
…für die 333.Demo nächsten Montag:

Eins, zwei, drei – Tunnelbau vorbei !
Vier, fünf, sechs – Baustopp jetzt !
Sieb, acht, neun, zehn – Grube kann jetzt gehen !


Propagandasprecher Grube
02 08. 16 20:48
Bahnchef Grube mit Erfolgsgeschichten in den Stuttgarter Nachrichten, Fazit:
„Das alles zeigt doch: Stuttgart 21 ist nicht mehr aufzuhalten.“
_____________________________________
Hallo Herr Grube, wer kann Ihnen noch glauben?



332. Montagsdemo heute
01 08. 16 22:48
Foto S.B.: Das aktuelle Thema…

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Osterhase
31 07. 16 12:20
Leserzuschrift von Marcus Schlüter in Nachrichten:
zu: Bauverzögerung bei Stuttgart 21
„Es ist müßig, jetzt den Rechthaber zu spielen. Der Eröffnungstermin für Stuttgart
21 lässt sich nicht halten und wer glaubt, dass der Kostendeckel hält, der glaubt auch an den Osterhasen. Aber ein anderes Problem ist viel auffälliger: Es drängen sich Zweifel über die Leistungsfähigkeit deutscher Ingenieure und Beamten auf. Zeigt uns doch das Erfolgsmodell Gotthard-Tunnel das Gegenteil. Wenn man will und wenn man kann, dann gelingen auch große Bauvorhaben.
Elbphilharmonie, der Berliner Flughafen, die Rheintalbahn und Stuttgart 21 aber zeigen eine gewisse Unfähigkeit sogenannter Leistungsträger.“
__________________________________
Die „Zweifel“ sind längst der Gewissheit gewichen. Besonders empörend ist,
dass die Bahnvorstände Grube und Kefer "Lügner und Betrüger in Sachen S21" genannt werden dürfen ohne Widerrede (Blog “Don Quichote“ vom 28. 7.).


Umstieg 21 - besser ein Ende ohne Schrecken

30 07. 16 22:50
www.umstieg-21.de


S21 scheitert so vor sich hin...
29 07. 16 23:26
Aus: Informationen zu Stuttgart 21, Juli 2016 Konstanz

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Don Quichote?
27 07. 16 23:53
Jobst Knoblauch Engen, den 26.07.2016
Hexenwegle 9
78234 Engen
Tel. 07733 8627

Diesen Brief erhalten gleichlautend: Angela Merkel, Peter Altmaier, Wolfgang Schäuble, Alexander Dobrindt, Sigmar Gabriel, Rüdiger Grube, Volker Kefer, Ronald Pofalla, Manfred Leger, Winfried Kretschmann, Thomas Strobl, Nicole Razavi, Fritz Kuhn, Nils Schmid, Leni Breymaier

Sehr geehrte Frau Merkel!

Seit Jahren darf ich die Bahnvorstände Grube und Kefer als
"Lügner und Betrüger in Sachen S21" bezeichnen, ohne von ihnen vor den Kadi zitiert zu werden.

Seit Jahren darf man S21
"als den größten Betrugsfall in der Geschichte der deutschen Ingenieurskunst" bezeichnen, ohne Gefahr zu laufen, belangt zu werden.

Seit Jahren sind jedem - auch Ihnen - die Fakten zu S21 bekannt!
Und Sie unterstützen S21 immer noch !?

Haben Sie Angst vor der Wahrheit ?

Mit freundlichen Grüßen
________________________________________

Seit dieser Woche Mozarts „Cosi fan tutte“ bei den Salzburger Festspielen. Darin wird den beiden Bräuten von der Dienerin als Strategie beim Umgang mit Männern empfohlen „lügen ohne rot zu werden“. Diese Kunst scheinen einige prominente Politiker und Bahnmanager zu beherrschen. Ist der Protest ein Kampf gegen Windmühlenflügel? Wie lange kann sich das Lügenprojekt* noch halten? Der Brief von Jobst Knoblauch ist einer der Tropfen für das Überlauffass…

* Statement am 12. November 2014 gegen Ende der Anhörung Filderbahnhof in der Filderhalle Leinfelden:
"
Die guten Gründe sind weitgehend abhanden gekommen und damit ist die Sinnhaftigkeit des Projekts und die Planrechtfertigung dahin.“



Leuchtet überhaupt nicht ein, Herr Fundel!
27 07. 16 00:01
Rasche Antwort (bemerkenswert positiv!) von Flughafen-Fundel auf den Offenen Brief von Thomas Felder (Blog gestern):
»Für den Flughafen kommt es darauf an, dass wir aus der Fläche des Landes direkt und schnell angebunden sind. Ein Ulmer muss genauso wenig wie ein Mannheimer ab Stuttgart fliegen. Nur wenn die Anreisezeit stimmt, dann sind wir im Geschäft und die Arbeitsplätze hier. Die Gäubahn und das schöne Panorama spielen da keine wirkliche Rolle.
Ich denke, das leuchtet ein. Dem Flughafen liegt daran, dass S21 so rasch wie möglich in Betrieb geht. Oben bleiben ist vielleicht romantisch, aber keine Alternative für uns, denn sie führt nicht über den Flughafen.«
_________________________________________
Was heißt „Fläche des Landes“? Die Fläche liegt zwischen den ICE-Stationen Ulm und Mannheim.
Die Anreisezeit wird durch seltene ICE-Halte am Flughafen fragwürdig und die Philosophie des „schneller“ ist von gestern; heute gehört an die erste Stelle Zuverlässigkeit und Kundenfreundlichkeit. Die Panoramabahn und „Oben bleiben“ gehören zum Komplex „Heimat“, und der Schutz der Heimat ist ein höheres Gut als die Fluggast-Bilanz Stuttgart-Echterdingen.



Lieber Georg (Fundel)
25 07. 16 22:58
Lieber Georg,
seit unserer Jugendzeit, als wir noch zusammen in der Lauter badeten und täglich im selben Bus zur Schule fuhren, isch an Haufa Wasser da Bach na! (Ganzer Offener Brief
hier.)
_____________________________________________
Aus den Jugendgespielen wurden a) ein Liedermacher mit überregionaler Ausstrahlung und vielfacher Preisträger seines Genres und
profilierter S-21-Gegner und b) ein Professor und Flughafenmanager. Er wird im Lied von den 10 kleinen Negerlein erwähnt, ob zurecht weiß ich nicht. Ein neuer Vers ist inzwischen dazu gekommen:

Zehn kleine Negerlein
die wollten Bahnhof bauen,
Mappus war dann weggewählt,
da waren’s nur noch neun.

Neun kleine Negerlein
waren noch an der Macht,
Schuster trat nicht wieder an,
da waren’s nur noch acht.

Acht kleine Negerlein
hatten Schlichtung getrieben.
Tanja Gönner reiste fort,
da waren’s nur noch sieben.

Sieben kleine Negerlein
planten eifrig was recht’s,
Azer grauste vor dem Plan
da waren’s nur noch sechs.

Sechs kleine Negerlein
ahnten dann bald was schlimm’s.
Dietrich aber wusste es,
da waren’s nur noch fünf.

Fünf kleine Negerlein
tranken zusammen Bier,
Penn wurde es dann zuviel,
da waren’s nur noch vier.

Vier kleine Negerlein
waren noch dabei,
Fundel wollte nicht mehr recht,
da waren’s nur noch drei.

Drei kleine Negerlein,
die planten allerlei,
Vorstand Kefer macht’s nicht mehr,
da waren’s nur noch zwei.
___________________________________
Wer sind die letzten in der absteigenden Leiter? Leider wachsen aus dem S21-Sumpf immer neue Negerlein nach. Wobei „Negerlein“ im Sinne der unschuldigen Kindervers-Tradion gemeint sind.



Aus Stuttgart und Wuppertal
24 07. 16 08:23
Babylonische Sprachverwirrung

Stuttgart:
Antrag von CDU-SPD-FDP auf eine „umfassende Baustellentour“ für das
„großartige Projekt“

Wuppertal (Westdeutsche Zeitung):
„Kosten von 10 Milliarden Euro – das ist die aktuelle Prognose für die Baustelle Stuttgart 21.
Das größte Pannen- und Prestigeprojekt in der Geschichte der Bahn…“


E-Mail an OB Kuhn
23 07. 16 16:34



Betreff:
Umstieg 21
Datum:
Fri, 22 Jul 2016 23:35:28 +0200
Von:
Heinz Sonnberger
An:
Fritz Kuhn Grüne

Offene E-Mail

Lieber Fritz,

in Sachen Stuttgart 21 hast du mich leider mehrfach enttäuscht, deshalb will ich dir nicht ersparen,

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dass ich dieses Bild gut finde.

Sag´ nicht wieder, es gehe dich nichts an, die Bahn sei der Bauherr.
Die Zukunft Stuttgarts, die Zukunft Deutschlands und der Bahn geht uns alle an! Und jeder soll, jeder muss sich um die bestmögliche Lösung bemühen.

Hast du dich schon mal mit den Umstiegsplänen beschäftigt? Eigentlich wäre es Sache der Betreiber, zu überlegen, wie der Murks gut gemacht werden kann.
http://www.umstieg-21.de/
Die
Arbeitsgruppe Umstieg 21 des Aktionsbündnisses gegen Stuttgart 21 hat einen hervorragenden Plan vorgelegt, den du unterstützen könntest.
Sag´ nicht das gehe nicht. Nach den Kostensteigerungen hast du Möglichkeiten aus dem Vertrag auszusteigen. Zumindest könntest du mal deine Stimme erheben.

Nichts für ungut
Heinz



Grundstein-Verlegung
22 07. 16 12:10
Aus einer E-Mail von heute zur verschobenen Grundsteinlegung, Bericht in den Stuttgarter Nachrichten:
„…beim beschdgeplanten Projekt der Menschheitsgeschichte will wohl auch die Grundsteinlegung gut geplant sein :-). Vielleicht wollen Sie das Murksprojekt nicht gleich nach der Grundsteinlegung in die Tonne treten.“
___________________________________________
Der Termin soll jetzt im September nach den Schulferien und vor dem Cannstatter Volksfest sein, jedenfalls nach der Aufsichtsratssitzung Anfang September. Entweder wird das Projekt aufgegeben oder der Weiterbau wird wie beim Skandalbeschluss 2013 mit verlogenen Mehrkosten beim Ausstieg oder mit Verträgen oder anderen falschen Behauptungen gerechtfertigt (dazu mehr bei
Zum Blog aktuell).


plusminus
21 07. 16 23:12
Video: Höhere Kosten, kaum Kontrolle - Milliardengrab Stuttgart 21, gestern in der ARD.


S21 in der Fußballfalle
20 07. 16 20:48

Aus Kontext:Wochenzeitung von heute:
„Der Tiefbahnhof im Bundestag, es geht um milliardenschwere Kostenexplosionen und gefährliche Sicherheitsmängel. Ein drängendes Thema, ein schlechter Zeitpunkt: Denn um 21 Uhr liefen Jogis Jungs zum Halbfinale auf. Im Schatten eines Länderspiels wurde schon so manche Abstimmung zügig durchgewinkt. Für S 21 blieben 25 Minuten.
Die Debattierlust vieler Bundestagsabgeordneten hielt sich schon im Vorfeld in Grenzen. "Stuttgart-21-Debatte am Donnerstagabend!? Da hatte ich eigentlich etwas anderes vor", twitterte Steffen Bilger am 5. Juli. Damit meinte der CDU-Bundestagsabgeordnete aus dem Wahlkreis Ludwigsburg zweifellos das EM-Halbfinale Deutschland gegen Frankreich. Der Kick war am selben Abend in Marseille terminiert. Bilgers Tweet verrät, auf was der 37-jährige Politiker, der seit 2009 für die CDU im Bundestag und in dessen Verkehrsausschuss sitzt, mehr Bock hatte: lieber beim Länderspiel mitfiebern als mit Linken und Grünen mal wieder darüber zu streiten, welchen Sinn die Tieferlegung des Stuttgarter Hauptbahnhofs überhaupt hat.
=========
Der CDU-Abgeordnete Steffen Bilger sparte sich seinen Redeauftritt gar, wohl um nicht zu spät vorm Fernseher zu sitzen. Er gab, ebenso wie sein Parteikollege Alexander Funk, seinen Debattenbeitrag zu Protokoll. Wer sich die Mühe macht, Bilgers Rede im elektronischen Archiv des Bundestags herauszufischen, erfährt Aufschlussreiches.
„Zuletzt bemüht Bilger in seiner Rede ein Uralt-Argument der S-21-Befürworter, das längst widerlegt ist:
Durch den Tiefbahnhof würden 109 Hektar nicht mehr benötigte Gleisflächen mitten in der Innenstadt frei, auf denen 11 000 Menschen Wohnraum finden und 24 000 Arbeitsplätze entstehen würden.* Tatsächlich sind es nur rund 20 Hektar, die durch Stuttgart 21 zusätzlich verfügbar werden. Alle anderen Flächen wie das Europaviertel sind bereits frei und neu bebaut oder könnten auch bei Erhalt des Kopfbahnhofs freigemacht werden.“
_________________________________________________
*Bilgers Zahlen stehen schon in der Rahmenvereinbarung von 1995: “mindestens 11000 Einwohner und mindestens 24000Arbeitsplätze“, i
st also 21 Jahre her! (Quelle SZ „…der unheilbare Mangel“). Der Verkehrsexperte aus Ludwigsburg Bilger hat sich offensichtlich auf alte Werbesprüche verlassen oder setzt auf dreiste Behauptungen wie bei den Projektsprechern gewohnt, zuletzt Brunnhuber: „Wir werden 2021 fertig – und wir werden im Kostenrahmen bleiben.“ (Schwäbische Post)



grotesker Schildbürgerstreich
19 07. 16 10:17
Dr. Angelika Linckh in ihrer Moderation bei der Großdemo vor drei Tagen auf dem Schlossplatz:
„Wir wollen zeigen: wir geben unsere Stadt nicht auf!
Endlich sagen es nicht nur wir, sondern auch der Bundesrechnungshof: 10 Milliarden Euro mindestens wird uns dieser Keller-Haltepunkt kosten, und das wird längst nicht das Ende der Fahnenstange sein! Was für ein grotesker Schildbürgerstreich! Damit finden wir uns nicht ab!
Prof. Roland Ostertag, Peter Kappes und Peter Grohmann haben schon vor 2 Jahren eine Kosten-Studie veröffentlicht und Gesamtkosten von mindestens 11,8 Milliarden ermittelt. Peter Grohmann wird dazu auf der kommenden Montagsdemo ausführlich sprechen, und in seinem letzten Bürgerbrief hat er schon mal zusammengezählt:
„Für dieses Geld bekommen wir deutlich weniger Züge, mehr Reise-Risiken, eine zerstörte Stadt, einen zerstörten Park, dicht gemachte Frischluftschneisen, große Risiken für die Mineralquellen, die weitere Verdrängung der Bevölkerung an die Peripherie, eine kaputte SPD und Grüne, denen man nicht mehr so recht über den Weg traut und das schwindende Vertrauen vieler Menschen in die demokratischen Institutionen.“
Wir finden uns nicht ab damit, dass ein unsinniges und zerstörerisches Projekt nur deshalb weitergebaut wird, weil man vor ein paar Jahren zu bauen begonnen hat
.“


Aus Widerstand wird "Werbung"
18 07. 16 18:24
Foto Frank Walka

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Diese armselige Werbung spiegelt das ganze Elend des „großartigen“ (CDU) Projekts. Die „21 guten Gründe für Stuttgart 21“ sind schon Ende 2013 verschwunden, 5. Auflage im Pixiformat. Aber das Netz hat sie nicht vergessen!
Das nachfolgende
Schwindelplakat ist - wenn überhaupt - in eine Ecke des Turmforums verbannt. Die Argumente gegen das Murksprojekt dagegen vermehren sich laufend, zuletzt die Verlautbarung des Bundesrechnungshofs über milliardenschwere Kostensteigerung. Wie lang kann das Lügengebäude noch stehen?


charmante Idee - nicht für die Bahn AG
17 07. 16 21:49
Prof. Dr. Ferdinand Rohrhirsch in seinem Statement zum Umstieg:
„Es ist nicht nur eine charmante Idee, die Ebene unter den Kopfbahnhofgleisen als einen Busbahnhof zu nutzen, der seinesgleichen sucht, und der dem Grundsatz „Verkehr zu Verkehr“ folgt. Mit dem Zug zum Bus. Mit dem Bus zum Zug.“ (Ganzes Statement bei
Zum Blog aktuell)
_________________________
S.B. Die bestechende Idee, beim Umstieg den Busbahnhof in der Baugrube unterzubringen, wird „der Bahn“ gar nicht gefallen. Sie wird froh sein, die lästige und sogar bedrohliche Fernbus-Konkurrenz weit weg vom Hauptbahnhof verbannt zu haben, nämlich zum Flughafen und derzeit noch Zuffenhausen. Denn der Bahnführung geht es leider nicht vor allem um die Bahn- und Buskundschaft, sondern um die Bilanzen, profan um den Profit, der aufgrund verfehlter Bahnpolitik in den roten Zahlen angelangt ist.



Der Dichter spricht (44)
16 07. 16 22:45

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J.W.v.Goethe Werke Bd. 37 zu den Briefen Winckelmanns, hier zu dessen Konversion zur Röm.-Kath.Kirche beim Aufenthalt in Rom.
Interpretation im Hinblick auf die Situation der Politiker, die am Projekt S21 festhalten:
Wer von ihnen am Glauben an Stuttgart 21 abfällt, wird „mit einer Art von Makel bespritzt“, der ihm dann anhaftet.
Sie beharren unbedingt auf ihrer Position zu S21, weil sie Parteien angehören und vor allem ihr eigenes Wohl „beständig im Auge“ haben mit Ausschluss von Gefühl und eigener Überzeugung. Sie sind mit Stuttgart 21 schicksalhaft verbunden und sollen „ausdauern“.



Ausstieg... Umstieg...
15 07. 16 23:51

1. „Ausstieg? Die bauen doch schon!“
Heute ein überfüllter Saal mit Vorstellung von Alternativen zu S21

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Die Theorie der „Sunk Cost“ oder wer auf dem Holzweg ist, …
Der Ausstieg – ein Gewinn.
Die Strategie des Faktenschaffens
Beispiele abgebrochener Großprojekte.
EXKURS: Franz Alt zum Ausstieg aus dem bereits fertig gestellten AKW Zwentendorf

2. Der Umstieg ist möglich
Verträge stehen Ausstieg bzw. Umstieg nicht entgegen
Umstieg auch mit Neubaustrecke sinnvoll
Wirtschaftinteressen und der Mythos der Unumkehrbarkeit

Mehr bei
www.umstieg-21.de


"qualifizierte Mehrheit"
14 07. 16 23:00
Aus dem (über-)vollen Terminkalender von Dr. Gerhard Raff für den Tag der Großdemo am Samstag:

16.7. bauresprechstond 10-13 h / stuegert demo 13.30 h /
esslenge 18 h schwätzer beim 80. geburtstag vom wolfgang von zeppelin


Blogeintrag vom 31. Dezember 2009:
Gerhard Raff („Herr, schmeiß Hirn ra“) Interview in der StZ:

„Für die qualifizierte Mehrheit im Nesenbachtal ist der Tag, an dem dieses "Jahrhundertprojekt" durchgedrückt wurde, einer der schwärzesten Tage der Stuttgarter Stadtgeschichte.

Unsere hochwohlweisen Volksvertreter wollen uns tatsächlich schon zu Lebzeiten unter den Boden bringen, den Bahnhof demolieren und den Schlossgarten zerstören.“



Der Dichter spricht (43)
13 07. 16 22:36

Manches Herrliche der Welt
ist in Krieg und Streit zerronnen.
Wer beschützet und erhält,
hat das schönste Los gewonnen.
Quelle: Zu Kunst und Bildern, Beschildeter Arm (J.W.v. Goethe)

Umstieg 21 – Baustellen umnutzen!



Schwindelhuber
12 07. 16 15:13
Kostet das Bahnprojekt Stuttgart 21 jetzt doch zehn Milliarden Euro? Georg Brunnhuber widerspricht energisch: „Wir werden 2021 fertig – und wir werden im Kostenrahmen bleiben.“ (Schwäbische Post)


verantwortunglose Verantwortliche
11 07. 16 17:26
Dr. Werner Sauerborn in seiner heutigen Rundmail ( ganzer Schriftsatz bei Zum Blog Aktuell):
„…Hat jeder Einzelne der Verantwortlichen Angst vor der Verantwortung, oder ist es ein abgekartetes Spiel, um das Projekt irgendwie weiter machen zu können? Nennt man das Hütchenspiel, Schwarzer-Peter-Spiel, Kopf in den Sand stecken oder Mikado (wer sich zuerst bewegt, verliert) oder Sankt-Florians-Prinzip?“

Prof. Dr.Ing. Manfred Fischer in einer heutigen E-Mail:
„Man kann es kaum glauben, dass sich diese Leute nicht schämen, so zu tun, als wäre in den vergangenen Jahren gar nichts geschehen.“



Antrags-Update
10 07. 16 17:27
Die Befürworter-Parteien im Rathaus Stuttgart CDU-SPD-FDP haben einen Antrag auf eine „umfassende Baustellentour“ für das „großartige Projekt“ gestellt. Clarissa Seiz hat es für das Stadtblatt der Grünen bearbeitet und upgedatet. Es liest sich lustig und dabei wird wieder deutlich, wie abgehoben von der Realität diese parteiischen Menschen im Rathaus sind, nachlesen als .pdf bei Zum Blog aktuell (vergrößern).


Kommentare
09 07. 16 23:05
Zum gestrigen Artikel in der Waiblingen Kreiszeitung kommen zahlreiche Leserkommentare, die meisten davon widersprechen den parteiischen Befürwortern von der CDU/SPD. Zitat aus der Zuschrift von Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischer:
„Jene entscheiden, die nicht das Volkswohl im Auge haben, sondern nur ihre weitgehend persönlich gefärbten Zwänge, die sie jedoch dreist als unumkehrbare Gründe tarnen. Für diese Leute gilt das Motto: "Ist der Weg auch falsch und steinig, Hauptsache, wir sind uns einig." Wir benötigen eine menschenfreundliche, leistungsfähige und wirtschaftliche Lösung für Stuttgart und Baden-Württemberg, die keine hohen Kosten für die spätere Unterhaltung (von z.B. von 60 km Tunnel) erfordert.“



Das Gesülze von CDU- und SPD-Granden
08 07. 16 21:52
Waiblingen Kreiszeitung, Artikel „Stuttgart 21: Aussteigen oder weiterbauen?“

Andreas Hesky, Oberbürgermeister der Stadt Waiblingen, Kreis- und Regionalrat der Freien Wähler:
„Ich stehe nach wie vor zu Stuttgart 21, weil es ein Infrastrukturprojekt ist, das uns weit mehr volkswirtschaftlichen Schaden kosten kann, wenn man es nicht umsetzen würde, da die Region Stuttgart von den großen Bahnachsen abgehängt würde…“

Harald Raß, SPD-Fraktionsvorsitzender in der Regionalvertretung, aus Fellbach:
„Alle Beteiligten gehen davon aus, dass Stuttgart 21 fertig gebaut wird. Ich auch. Das Projekt jetzt abzubrechen, würde einen jahrzehntelangen Stillstand beim Ausbau der Schieneninfrastruktur in der Region Stuttgart bedeuten…“

Christoph Palm, Oberbürgermeister der Stadt Fellbach:
Doch ich halte den „point of no return“ in Sachen S
21 für längst überschritten und betrachte die scheinbare Alternative „Aussteigen oder weiterbauen?“ weder als zielführend noch als den sachlichen Notwendigkeiten gerecht werdend…“

Reinhold Sczuka, Bürgermeister in Althütte und CDU-Fraktionsvorsitzender im Kreistag: „Bei diesem wichtigen Infrastrukturprojekt nicht nur für Stuttgart, sondern für die Region und das ganze Land, gibt es nur eine klare Aussage: zügig weiterbauen und fertigstellen…“

Claus Paal, CDU-Landtagsabgeordneter im Wahlkreis Schorndorf und Präsident der IHK-Bezirkskammer: „Das Projekt Stuttgart 21 und die Neubaustrecke nach Ulm waren und sind der richtige Schritt in die Zukunft des Schienenverkehrs in Süddeutschland…“
___________________________________________

Schmähprosa von S.B.:
Hallo, haben Sie nicht mitbekommen, dass Stuttgart 21 bereits jetzt hoffnungslos gescheitert ist, gemessen an den Kosten, der Umsetzung (Bauzeit), der Leistung (Rückbau) usw? Dass die Projektbetreiber von Anfang an getäuscht und getrickst haben? Dass einige Projektverantwortliche vorzeitig vom Acker gegangen sind, zuerst der hochgelobte Hany Azer (120 Risiken und 1 Chance), zuletzt Bahnvorstand Dr. Kefer? Dass Frei Otto, der Schöpfer der „Lichtaugen“
ausgestiegen ist und gewarnt hat? Dass die „guten Gründe“ für Stuttgart 21 klammheimlich aus dem Verkehr gezogen wurden wie auch die großspurige Behauptung von der „doppelten Leistungsfähigkeit“? Sie, sehr geehrte Politiker, haben sich offenbar von der Realität abgekoppelt oder können Ihre fundamentalen Irrtümer nicht zugeben. Ihre Parteien sind auf der Talfahrt, denn die informierte Bevölkerung lässt sich nicht so selbstherrlich und dreist überfahren.

Wer wettet dagegen?
07 07. 16 12:02

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Wettbüro Peter Grohmann peter-grohmann@die-anstifter.de
(Soweit soll es aber nicht kommen; raus aus der Grube!)


Bundesrechnungshof und die "Zufälle"
06 07. 16 07:23
SWR.de: Bundesrechnungshof befürchtet Kostensteigerungen
Zehn Milliarden Euro für Stuttgart 21
Nach Ansicht des Bundesrechnungshofes könnte Stuttgart 21 noch teurer werden als bisher von den Projektpartnern angenommen. Die Bundesbehörde rechnet nach Auswertung vertraulicher Bahndokumente mit bis zu zehn Milliarden Euro.

stuttgart-21-protestflagge-vor-dem-stuttgarter-hauptbahnhof

Auftrieb für S21-Gegner: Bahnprojekt könnte 10 Milliarden Euro kosten (Archivbild)

Offiziell veranschlagt sind bisher 6,5 Milliarden Euro. Nach Informationen von
Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten (Mittwochsausgabe) geht die Behörde nach mehr als dreijährigen Prüfungen von Kosten bis zu zehn Milliarden Euro für Stuttgart 21 aus. Dabei seien auch viele vertrauliche DB-Unterlagen gesichtet worden. Die Kontrollbehörde habe die Bundesregierung bereits gewarnt, dass die Finanzierung der Mehrkosten in Milliardenhöhe völlig ungeklärt sei.
________________________________________________________
S.B.: Da darf man gespannt sein, welche Klimmzüge die Projektverantwortlichen wieder machen, um drei Milliarden Mehrkosten abzutun. Und welche Winkelzüge hinter „Zufällen“ stecken: 
„Überraschenderweise NACH dem letzten sog. Lenkungskreis, vernimmt man vom Bundesrechnungshof (nach immerhin angeblich drei Jahren Prüfung teils geheimer Unterlagen der sog. Deutschen Bahn), dass die Kosten des Immobilienprojektes an die 10 .000.000.000 Euro kommen könnten. (Welch weiterer Zufall: Natürlich NICHT höher als die bisherigen Berechnungen der Gegner.)“ Quelle Cams21 
Oder: steht der Bahn das Wasser so bis zum Hals, dass der Bericht des Bundesrechnungshofes ein verkappter Hilfeschrei ist zum Beenden von Stuttgart 21?



Ingenieure 22
05 07. 16 07:09
Aus der Mängelliste der Ingenieure 22:
-Heute wissen wir: 40% Leistungsminderung(!) gegenüber dem Kopfbahnhof,
- keine Reserven für die S-Bahn, in Spitzenlastzeiten ist ein Chaos unausweichlich.
-Das Projekt Stuttgart 21 wurde jahrelang massiv mit der doppelten Leistungsfähigkeit beworben.
Diese Aussage wurde sogar in den Antrag auf Förderung durch die Europäische Kommission übernommen und war offizielle Verlautbarung zur Zeit des Finanzierungsvertrags (2009), der Schlichtung (2010) und der Volksabstimmung (2011). Erst 2013 wurden diese unhaltbaren Versprechen stillschweigend zurückgezogen.
___________________________________________

Auch die
„21 guten Gründe für Stuttgart 21“ sind „stillschweigend“ Ende 2013 aus dem Verkehr gezogen worden.


328.Demo heute
04 07. 16 21:54
Foto S.B.
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längst gescheitert
03 07. 16 22:27
Aus Kommentare Dr. Eisenhart von Loeper, Sprecher des Aktionsbündnisses zum mageren Ergebnis des Lenkungskreises:
„Die DB hat doch längst jede Glaubwürdigkeit bei S21 verspielt. Stadt und Land machen sich immer mehr zu Gehilfen eines längst gescheiterten Projekts.“


belustigtes Lachen
02 07. 16 00:22
Venedig 21 = Venezia Ventuno (V21)
Hochgeschwindigkeitsprojekt nach Plänen von Prof. G. Heimerl und U. Martin, Univ. Stuttgart
Die guten Argumente überwiegen:
1. Signifikant höhere Lebensqualität durch 90°-Drehung des Canal Grande
2. 28,3 Sekunden Zeitgewinn auf der Magistrale Rialto-S. Marco
3. CO2-neutrale Fahrpläne, komfortable Umsteigezeiten von ca. 6,5 Sekunden
4. Bis zu 49 vertaktete Langboote in der Spitzenstunde
5. Optional möglicher Einsatz von sog. "Leichten Güterbooten"
6. Barrierefreier Zugang durch Absenkung des Grundwasserspiegels
7. Intelligente Verkehrsverknüpfung + Anbindung an die Messe (S. Croce / röm.-kath.)
8. Nachhaltige Reduktion von Feinstaub durch adhäsiven Schmierölfilm (Patent J. Schmalzl)
9. Innovatives Brandschutzkonzept: alle Schiffe fahren in der Löschflüssigkeit
10. Bis zu 9 neue Arbeitsplätze (Rettungsschwimmer, Hütchenspieler etc.)
11. Attraktive Shopping-Malls (nach Einsturz der Ca' d'Oro)
12. Öko-zertifiziertes Pilot-Projekt: Grün-Rot lackierte Haltestellen.
———————————————————
Stuttgart 21 ist ein so verqueres Projekt und die Parole von Bahnvorstand Dr. Kefer
„Dieses Projekt wird zu Ende gebaut“ komisch genug. Die Filmrolle von Walter Steiger ist unglaublich interessant und umfangreich.


Sehr "sportlich", Dr. Kefer!
01 07. 16 20:23
Aktuell von Bahnvorstand Dr. Volker Kefer aus den Stuttgarter Nachrichten:

Kefer: „Dieses Projekt wird zu Ende gebaut“
Die
Kosten- und Risikoentwicklung sei tatsächlich nicht wirklich überraschend, sagte Bahn-Vorstand Volker Kefer. Man wolle die Risiken „aussteuern“, eine halbe Milliarde Euro einsparen. Der Fertigstellungstermin 2021 sei aber ein „sehr sportliches Unterfangen“.
Kefer hatte vor der Aufsichtsratssitzung angekündigt, seinen im September 2017 endenden Vertrag nicht verlängern zu wollen. Dafür gebe es „persönliche Gründe“, so der Vorstand.
Stuttgart 21 sei nicht entscheidend gewesen.

______________________________________________


Dazu der
Offene Brief an Minister Hermann und OB Kuhn von Dorothea Graf

„Das Projekt dümpelt weiter vor sich hin, die Kosten steigen, und selbst der glühendste S21-Fan glaubt nicht mehr an die Fertigstellung von S21 im Jahr 2021. Und Sie lassen sich immer noch von den sanften Worten von Herrn Kefer einlullen, der just einen Tag nach Bekanntwerden der Verzögerung seinen Rücktritt eingereicht hat.
Und auf einmal hat dieser Rücktritt angeblich nichts mehr mit S21 zu tun.“


Bahnhof Reutlingen gestern
30 06. 16 15:13
Der einzige Aufzug zum Gleis 2/3 (alle Züge Stuttgart-Tübingen) ist „defekt“. Schon monatelang!

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Kommentare der Bahnkundschaft
„5.2. (Februar!) 4. Woche“ (also etwa ein halbes Jahr insgesamt „defekt“)
„Wie lange?“
„St.Nimmerlein?“
„Schon … mit Wackelkontakt“
____________________________________________
Wer kann für einen so skandalös langen Totalausfall „Verständnis“ aufbringen? Milliarden werden unnötig für Stuttgart 21 versenkt, ein Bruchteil davon würde für eine schnelle Reparaturtruppe für Aufzüge und Rolltreppen ausreichen. Es geht jedoch wie immer bei der Bahn nicht in erster Linie um Kundenfreundlichkeit, sondern im Profite.



"Im Nebel verschwunden"
29 06. 16 05:05
KONTEXT:Wochenzeitung
Heute schreibt Edzard Reuter vom „Scherbenhaufen“ Stuttgart 21:
„Wo sind sie geblieben, die Heizer auf der S-21-Lok?“

LGPCK
28 06. 16 23:19
Gesehen auf den letzten Montagsdemos: (Foto S.B.)

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(gestern war aus technischen Gründen kein Blogeintrag möglich)

Raus aus der Grube!
26 06. 16 18:35
am 16. Juli, Samstag, 13:30 auf dem Schlossplatz. Wer irgend kann soll Flagge zeigen. Ich kann leider nicht wg. Familientag in Tübingen, denn „es gibt ein Leben außerhalb Stuttgart 21“. Mehr zur Demo hier.

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Grexit - Brexit - Stuxit21
25 06. 16 22:16
Aus der Frankfurter Rundschau, Artikel „Starrsinn vor Vernunft“ (Ausweg = Umstieg):
„Nun droht auch dieser Ausweg an den wirtschaftlichen Interessen hinter Stuttgart 21 und vor allem am Starrsinn jener zu scheitern, die das Großprojekt einfach durchziehen wollen, weil bereits damit begonnen wurde. Ihnen sei der Satz des Dramatikers Bertolt Brecht in Erinnerung gerufen:

Wer „A“ gesagt hat, muss nicht „B“ sagen, wenn „A" falsch war.



Groteske aus Absurdistan
24 06. 16 11:33
Ein „Paukenschlag“ der neuen „Kesseltöne“ mit viel Witz und Hintergrundwissen:
„Eine Kolonne von E-Limousinen, angeführt vom Wagen des Bundespräsidenten Winfried Kretschmann, schob sich am vergangenen Sonntag die Neckarstraße vom
Hauptbahnhof Stuttgart-Bad Cannstatt Stoßstange an Stoßstange bis hin zum Mittleren Schlossgarten anlässlich der feierlichen Eröffnung der Stuttgarter Schlossgartenphilharmonie…“


falsche Arie!
23 06. 16 11:19
Arie aus Tosca: „Wie sich die Bilder gleichen“

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Der „Solitär“ in der Werbung auf dem „Schwindel-Plakat“ von 2014

Aktuelle Fotos: Die Stadtbibliothek wächst vollends zu:

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nicht nur rumeiern!
22 06. 16 11:52
Zitat aus der Stuttgarter Zeitung: Mit Stuttgart 21 sei die Eisenbahn-Infrastruktur für die Stadt „nicht gut aufgestellt“, so Stopper.
__________________________________
Hallo Herr Baubürgermeister Stopper* und Ihr um Posten und Karrière besorgten Politiker, kommt mal deutlicher heraus mit Eurem Wissen und Eurer wirklichen Meinung. Nicht nur so rumeiern wie „nicht gut aufgestellt“. Das heißt doch in Vulgärsprache „Stuttgart 21 ist Scheiße!“. Sagt wenigstens formal korrekt  „Stuttgart 21 ist schlecht für Stuttgart“ und begleitet nicht nur kritisch, sondern verhindert nach Kräften das Scheitern auf Raten.

*
Error: Jochen Stopper ist Stadtrat, Baubürgermeister ist Peter Pätzold


"Vernunft" bei Gauck, Richling und Busch
21 06. 16 10:15
(Links inzwischen z.T. inaktiv)
Gauck:
Heute wurde in den SWR-Nachrichten aus seiner
Rede in Rumänien zitiert:Und ich glaube, dass wir gegen diese Affekte nichts so sehr brauchen wie Vernunft. Und zudem brauchen wir Leidenschaft für Vernunft.“

Der Bundespräsident auf seiner Website zu Stuttgart 21: „Ganz nach dem Motto „wer A sagt muss auch B sagen“ fordert Joachim Gauck im September 2010 den Weiterbau von Stuttgart 21. Das Bauvorhaben ist schon viel zu weit fortgeschritten, ein Stopp entzieht sich jeglicher Vernunft. Joachim Gauck vertritt die Meinung, jeder Politiker der seine Arbeit und sich selbst ernst nimmt, kann nicht für einen Baustopp sein.“

Richling:
„Bei Stuttgart 21 steht die
Vernunft leider ganz hinten in der Warteschlange." (Interview 2009 in den Stuttgarter Nachrichten)

Busch:
Das Projekt ist einfach zu schlecht und hat Natur und Vernunft gegen sich (Blogmotto).


Polit-Alphatiere geschont!
20 06. 16 17:20
Das Reutlinger Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 informiert zum Rücktritt von Bahnvorstand Kefer in einer Pressemitteilung (Zum Blog aktuell):

Der GEA (Reutlinger Generalanzeiger) hat auf unsere Pressemitteilung   1. überhaupt  und  2. mit für seine Verhältnisse turboartiger Geschwindigkeit reagiert.
Im GEA-Artikel ist allerdings diese Passage der Pressemitteilung  - wohl mit Rücksicht auf die örtliche Prominenz - fast komplett übergangen worden:
"Im November 2011 haben sich unsere Reutlinger Größen der Kommunal- und Landespolitik kurz vor der Volksabstimmung vor die Plakate „JA zu Stuttgart 21“ gestellt, von OB Bosch über Landrat Reumann bis Minister Nils Schmid (der später dazu kam). Wir haben sie alle angeschrieben vor der Volkabstimmung und mit den Fakten konfrontiert. Die Mehrzahl ging auf Tauchstation (8 von 12). Die damals von uns nachgefragten, für Reutlingen besonders relevanten Probleme sind bis heute nicht gelöst."
Immerhin wurde der letzte Halbsatz als Headline übernommen.
__________________________________________
Oberbürgermeisterin, Landrat und Minister a.D. werden von der Lokalpresse geschont, warum eigentlich?



angemodert
19 06. 16 12:23
Kommentar in der Stuttgarter Zeitung zur „Bürgerbeteiligung“:
„Chance nutzen und aussteigen: Dieses fanatische Festhalten an einem Projekt aus dem letzten Jahrhundert gar Jahrtausend erschließt sich mir nicht ganz. Anstatt jetzt, nachdem klar ist, daß bei Stuttgart 21ein Desaster droht die Chance zu ergreifen einen zeitgemäßen städtbaulichen Ansatz zu wählen, der die gesellschaftlichen und technischen Entwicklungen berücksichtigt wird an diesem angemoderten Ansatz einen funktionierenden Bahnhof in einen unterirdischen Haltepunkt rückzubauen fanatisch festgehalten.“
_____________________________________________________
Leserkommentare stammen von engagierten Bürgern (oder sog. Lohnschreibern mit Namen wie Dr. Horst Kevin, der sich im Internet von mir nicht ausmachen lässt, aber lustig beschrieben wird: “Horst-Kevin" ist der Name von Menschen die in Sachen Tollpatschigkeit und Trottelhaftigkeit kaum zu überbieten sind.“ Schon komisch, wie man so ein Pseudonym - meine Vermutung - wählen kann).



geschmacklos?
18 06. 16 11:34
Bildvariante aus E-Mail

ajacghhj

Nicht im Bild: Grube, Pofalla und andere Berufsreiter. Kefer ist abgestiegen.



Südwestpresse bleibt auf Linie
17 06. 16 21:55
Leitartikel heute: „Chance auf Neustart“
Zwischentitel: „Ein Zurück zum Kopfbahnhof ist unmöglich.“

Begründung im Text: „Dafür sind die Bauarbeiten zu weit vorangeschritten.“ _________________________________________________________________ So tönte es schon immer, aber: „Unumkehrbar und alternativlos, das sind die zwei Grundlügen..." Mein Statement steht nicht mehr in der ARD-Mediathek, ist aber hier in einem nicht gelisteten Mitschnitt dokumentiert.


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In diesem Blog steht seit 01.09.2009 täglich eine

  • Information,

  • Glosse,

  • Satire,

  • Karikatur,

  • Foto

  • Zitat

als Kritik an Stuttgart 21 oder
Argument für den Erhalt des Kopfbahnhofs.
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Doppelblog Bild und Wort
16 06. 16 13:27

Zwei Kommentare aus vergangenen Blogeinträgen:

1. Bild: „reitet für Deutschland“ (Autor unbekannt)

stuttgart21__merkel_reitet_fu0308r_deutschland_5pk
Das Stuttgart-21-Pferd ist zwar noch nicht tot, aber krank und lahmt ganz gewaltig bei übermäßigem Futterverbrauch.

2. Wort, vom August 2013:

Mathias Richling in den Stuttgarter Nachrichten: „Ich finde es unglaublich, was  passiert. Andauernd werden die Pannen des Großprojekts aufgedeckt. Egal, ob Kostensteigerung, fehlender Brandschutz, gefährliche Bahnsteige. Die Leute, die S 21 betreiben, machen ungerührt weiter, der gesunde Menschenverstand spielt überhaupt keine Rolle mehr. Wozu braucht eine Stadt wie Stuttgart ein Bahnhofsprojekt, das zehnmal so teuer ist wie der neue Berliner Bahnhof? Ein Projekt, für das man 60 Kilometer Tunnel graben muss, ein Eingriff, der die ganze Stadt verändert. Das zeugt von einer unfassbaren Hybris der Verantwortlichen.“


endlich wahr geworden
15 06. 16 09:41
Foto http://www.schaeferweltweit.de

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Demoplakat von der 150.Montagsdemo im November 2012



Doku über die Leistungsfähigkeit des S21-Bahnhofs
14 06. 16 20:19
Ganz sachlich wird von Stefan Otto die Leistungsfähigkeit des geplanten S21-Bahnhofs in einem Video (Länge 7:34) kommentiert. Es handelt sich um eine lückenlose Auflistung der amtlichen Dokumente zur Leistungsfähigkeit des "Jahrhundertprojekts". Ergebnis: Stuttgart 21 ist ein deutlicher Rückbau im Vergleich mit dem heutigen Kopfbahnhof. Werbeaussagen der DB Bahn über die doppelte Leistungsfähigkeit siehe Zum Blog aktuell.



Stuttgart 21: Das Untier liegt darnieder, doch röchelt noch …
13 06. 16 20:41
Schlagzeile aus Kopfbahnhof-21.de. Dort auch bildkräftige Vorschläge zum Umstieg:

10_neuer_arnulf-klett-_u_georg-kiesinger-platz



Kaffeesatz lesen
12 06. 16 16:04
Unter der Überschrift „Stuttgart 21 in den letzten Zügen?“ schreibt Peter Främke einen Leserbrief in der Nürtingen Zeitung
„Es war schon lange zu erwarten, aber jetzt liegt „Stuttgart 21“ wohl endgültig in den „letzten Zügen“. In der Tat: Es ist spannend zu lesen, wie die Bahn immer noch krampfhaft versucht, die S21-Katastrophe zu verhindern. Aber die explodierten Kosten, unhaltbaren Termine und die vielen ungelösten technischen Probleme können einfach nicht mehr verschleiert oder weggelächelt werden… Es ist wirklich spannend mit dem Ende von Stuttgart 21 und der Zukunft mit der „Bahn für alle“ (ganzer Leserbrief auch bei
Zum Blog aktuell).
__________________________________________________
Die aktuellen Meldungen zur Krankheit Stuttgart 21 verleiten zu solchen Folgerungen. Aber Totgesagte leben länger…



peinlich - peinlicher - Desaster
11 06. 16 10:53
Aus dem Leitartikel „Vertrauenskrise“ im Südkurier von Gabriele Renz, Stuttgart:

„Stuttgart 21 wird teurer und später fertig – wer hätte das gedacht! Die Nachricht überrascht niemand, sie macht vielmehr wütend. Denn dieses späte Eingeständnis zeigt einmal mehr, wie bei diesem Milliardenprojekt der Bahn gelogen wurde, dass sich die Balken biegen….

… die Dreistigkeit, wie die Bahn AG, gestützt durch willfährige Politiker, die Öffentlichkeit bis heute an der Nase herumführt, spottet jeder Beschreibung.

…Noch wäre Aufgabe wahrscheinlich billiger als Weiterbauen. Doch kaum jemand rechnet damit. Das Projekt ist zu einem Viertel realisiert. Die Rückabwicklung wäre unendlich peinlich. Sie bedeutete mithin das Eingeständnis, dass Fehler gemacht wurden…“
____________________________

Dr. Martin Vieregg im Kontext-Interview von vorgestern:
„Fakt ist, dass bis dato für Stuttgart 21 erst rund 15 Prozent der Bauleistung erbracht ist. Und "nur" etwa 1,5 Milliarden Euro sind bislang ausgegeben.“

Die „Rückabwicklung“ wäre tatsächlich „unendlich peinlich“, der Weiterbau könnte aber noch viel peinlicher werden und im völligen Desaster enden. Wenn die gemachten Fehler so offensichtlich sind, ist das Eingeständnis der Verantwortlichen zu erwarten, das Verschweigen, Ableugnen oder Verdrängen nur charakterlos und schäbig. Die Bahnvorstände Grube und Kefer absetzen wären Bauernopfer, das Problem ist Stuttgart 21 selbst als unheilbares Fehlprojekt!



Der Dichter spricht (42)
10 06. 16 10:41
„Um der Zukunft willen setzt man das Gegenwärtige hinten und verliert es.“ (Goethe)


Aha!
09 06. 16 00:03
„Die Deutsche Bahn sieht im neuen Durchgangsbahnhof keinen Neubau des Bahnknotens Stuttgart, sondern einen Umbau.“ (Stuttgarter Zeitung)


Ausstieg jetzt!
08 06. 16 12:14
Dr. Martin Vieregg im Kontext-Interview von heute:
„Stuttgart 21 bietet kaum verkehrlichen Nutzen, und hat somit keinen "Point of no Return". Es ist eine politische Entscheidung, ob man jetzt aus dem Tiefbahnhof aussteigt oder lieber weitere Milliarden hinterher schießt…
Fakt ist, dass bis dato für Stuttgart 21 erst rund 15 Prozent der Bauleistung erbracht ist. Und "nur" etwa 1,5 Milliarden Euro sind bislang ausgegeben.“



Salamischeibchen für Presse und Aufsichtsrat
07 06. 16 23:00
Aus der letzten Rundmail von Werner Sauerborn: „Etwa ein Sechstel der längst offenkundigen Kostensteigerung auf 10 Mrd. € wird zugegeben, in der Hoffnung, dass keiner fragt, was mit den weiter unterschlagenen 5/6 ist.“


warum "muss"?
06 06. 16 13:47
Wieder die Ausflucht, ein Stopp von S21 sei jetzt nicht mehr möglich:
„2013 wäre ein Stopp des Projekts noch möglich gewesen, nun muss zu Ende gebaut werden“, sagt ein Aufseher (Artikel von heute in den Stuttgarter Nachrichten).
____________________________

„Unumkehrbar und alternativlos, das sind die zwei Grundlügen..." Das Video von 2011 mit meinem Statement ist nicht mehr in der ARD-Mediathek abrufbar, aber hier in einem nicht gelisteten Mitschnitt dokumentiert.


wieder im Gespräch
05 06. 16 23:24
Wär hätte es gedacht. Stuttgart 21 wird später fertig und kostet mehr. Großer Medienauftrieb, siehe Zum Blog aktuell.


noch so ein Gesülze…
Saturday 04. June 14:05
…aus der Website der Stadt Stuttgart zu Stuttgart 21:

„Teilprojekt Neubaustrecke Wendlingen - Ulm

Die Neubaustrecke von Wendlingen (Neckar) nach Ulm ist die neue Hochgeschwindigkeitsstrecke entlang der Autobahn A8. Sie bietet einen schnellen und komfortablen Weg über die Schwäbische Alb. Regionale, nationale und internationale Reisezeiten werden deutlich verkürzt. Und Baden-Württemberg wird dauerhaft an das europäische Hochgeschwindigkeitsnetz - die Magistrale zwischen Paris und Bratislava/Budapest -angeschlossen.“ _________________________________________
Zur Neubaustrecke das
Memorandum Bodack aus meinem Archiv und die entlarvende Grafik von Klaus Gebhard: vergleich-nbs-neat-vertikal-1620



schön wär's
Friday 03. June 23:45
„Insgesamt 60 Kilometer neue Bahnstrecke und drei neue Bahnhöfe (Hauptbahnhof Stuttgart, Bahnhof Flughafen/Messe sowie die S-Bahnstation Mittnachtstraße am neuen Rosensteinviertel) sorgen dafür, dass der Bahnknoten Stuttgart leistungsfähiger wird“ (aus der Website der Stadt Stuttgart zu Stuttgart 21).
____________________________________________________
Eine Revision alter Werbetexte ist überfällig!



Schlagzeile DIE ZEIT
Thursday 02. June 21:53
Ausgabe Nr. 24 von heute, 2.Juni 2016:

Wenige entscheiden, viele leiden

___________________________
Gemeint sind VW. Mercedes & Co. Auch bei Stuttgart 21?



Umstiegsszenario (1) "plötzlich 85 Hektar"
Wednesday 01. June 18:15
OB Kuhn sagte im Interview mit der SWP Ulm vom 28.5.2016:Ich habe große Freude daran, das jetzt anzupacken. Es ist ja eine einmalige Chance, wenn in einer im Kessel ansonsten zugebauten Stadt plötzlich 85 Hektar Fläche frei werden.“
_________________________________________________________

Aha, nicht mehr 100 Hektar, wie noch überall zu lesen ist? Und OB Kuhn sagt natürlich nicht, wieviel Fläche auch beim Umstieg statt Weiterbau frei würden, nämlich rund 2/3, siehe „
Jahrhundertchance“.

In der geplanten Broschüre des Aktionsbündnisses gegen S21 zum möglichen Umstieg sollte die grafische Gegenüberstellung der frei werdenden Flächen Durchgangsbahnhof-Kopfbahnhof nicht fehlen!



Fragen aktuell
Tuesday 31. May 16:43
Aus Rundmail von C.F.-K.:“Dieses Unwetter erinnert mich an 1972, als in Stuttgart die Unterführungen der B27/B14 in Sekunden zu Wasserfallen für Autofahrer wurden. Im Kessel unserer Stadt wird für eine Bahn-Haltestelle ein "Staudamm" quer zum Grundwasserverlauf gebaut. Wer gibt uns die Garantie, dass es hier niemals mehr regnet, als in den letzten Tagen? Wie sieht das heute in Stuttgarts Gefahrenzonen aus? Wie verhält sich das sonst mit dem Nesenbach? Was passiert mit den Tunnel-Unterquerungen unter’m Neckar? Kann uns das ein Fachmann mal ganz genau erklären? Ich habe gehört, dass diese Tunnelabschnitte bei Stark-Regen und hoher Fließgeschwindigkeit des Neckars geflutet werden müssen, damit sie sich bei extremer Grundwassermenge nicht verschieben können ???? Stimmt diese Behauptung? Kann dazu jemand Genaueres berichten? Wer nimmt Stellung zu meinen Fragen?“
_____________________________________
Auch Stuttgart war mal
Braunsbach: Wolkenbruch im Heslacher Tal, Stadtmauer eingerissen, auf dem Marktplatz stand das Wasser fast 2,30 Meter hoch (Quelle: Buch in der Stadtbibliothek), das war am 31.7.1508. Aus dem Jahresbericht 2015 der EWS (Elektrizitätswerke Schönau): „Der Klimawandel verändert unsere Welt schon heute. Es gibt immer mehr extreme Wetterereignisse, Überschwemmungen…“


"Lügenpack"

Monday 30. May 15:40
Aus einem Artikel von heute in der Stuttgarter Zeitung:
„Zudem warfen die Experten der DB vor, den Aufsichtsrat
zu spät, unzureichend und falsch informiert zu haben.“
___________________________________
Aus meiner Büttenrede am Rosenmontag 2014 auf dem Schlossplatz:
„Wir haben Anlass zu der Vermutung, dass die Projektbetreiber die Parlamente und die Öffentlichkeit
nicht rechtzeitig, nicht vollständig und nicht korrekt informiert haben!“


"ein Desaster für die Bahnindustrie"
Sunday 29. May 15:39
Tuttlingen sz Vollmundig waren die Versprechen. Fahrgäste zwischen Stuttgart und Zürich sollten bequemer reisen: in neuen Zügen, schneller und auch direkt zum Flughafen Stuttgart. Aus den Ankündigungen der Politiker und diverser Bahnchefs wird zunächst nichts…. Auch der Direktanschluss an den Stuttgarter Flughafen kommt später.“
___________________________________________________

Das Desaster betrifft vor allem die DB Bahn mit ihrer faulen Ankündigungspraxis. Auch die Versprechungen im Hinblick auf Stuttgart 21 sind zum größten Teil heute schon als unerfüllbar entlarvt wie bei den Kosten, dem Reisekomfort, der Fahrzeitersparnis, der Sicherheit, der Parkerweiterung usw. Siehe „
21 gute Gründe für Stuttgart 21“.


Der Dichter spricht (41)
Saturday 28. May 08:19
W.v.Goethe, aus der Ballade vom Zauberlehrling:

Herr, die Not ist groß!
Die ich rief, die Geister
werd ich nun nicht los.


Aus einer Rundmail von gestern:
„…Das Projekt führt sich selbst ad absurdum, und die Betreiber würden lieber heute als morgen aussteigen, hätten sie nur einen Anlass, der ihnen erlaubte das Gesicht zu wahren. Ein Umstieg dieses oder nächstes Jahr wäre immer noch um viele Milliarden billiger als der Weiterbau…“



öffentlicher Belang
Friday 27. May 10:24
Ergänzung zum Blog von gestern, wie Naturschutz, Denkmalschutz ausgehebelt und Enteignungen begründet wurden und werden. Das ist natürlich nicht neu, sollte aber immer wieder klar gemacht werden.

Hier ist die amtliche Quelle (aus PFB1.5) mit der Rechtfertigung für die großen Eingriffe in den Rosensteinpark:

(S. 346) „Die Errichtung des Tunnelportals in offener Bauweise über eine Länge von 60 m am östlichen Rand des Rosensteinparks,
- die Herstellung des Rettungsschachtes im Rosensteinpark,
- die bauzeitliche Verlegung der Ehmannstraße in den Rosensteinpark,
- die Errichtung von Baustelleneinrichtungen und Baustraßen
- und die Rodung von Bäumen
sind Eingriffe in das Landschaftsschutzgebiet „Rosensteinpark“ und damit Handlungen, die dem Schutzzweck des Gebiets zuwiderlaufen. Jedoch kann gem. § 7 der Verordnung eine Befreiung nach § 78 NatSchG erteilt werden, wenn
überwiegende öffentliche Belange die Befreiung erfordern. Dies ist hier der Fall. Zum einen wird durch die vorgesehenen Gestaltungs-, Schutz- und Ersatzmaßnahmen zumindest nachträglich der Eingriff in Natur und Landschaft insgesamt wieder ausgeglichen. Insbesondere spricht aber die überragende Verkehrsbedeutung des Vorhabens als überwiegender öffentlicher Belang hier für eine Befreiung. Als Teil der Neubaustrecke Stuttgart - Ulm - Augsburg dient dieser Streckenabschnitt auch der Schaffung einer leistungsfähigen Bahnverbindung zur Einbindung der Region Stuttgart in das innerdeutsche und internationale Schienennetz. Gegenüber dieser überragenden Verkehrsbedeutung haben die Schutzinteressen, die mit dem Landschaftsschutzgebiet verfolgt werden, zurückzutreten.“
__________________________________________________________________
Frage: Wenn sich nun erwiesen hat, dass die Verkehrsbedeutung marginal, sogar negativ ist (Rückbau der Schiene), womit lassen sich dann die starken Eingriffe in das Landschaftsschutzgebiet Rosensteinpark und den Denkmalschutz rechtfertigen? Politik aufwachen, Notbremse ziehen und die fundamentalen Fehler des Projekts nicht länger decken!


Versager?
Thursday 26. May 23:12
Aus einer aktuellen E-Mail zum Thema Planrechtfertigung wegen „öffentlichem Belang“ der „überragenden Verkehrsbedeutung des Vorhabens“ (aus PFB1.5):
„Beamtete Versager (nicht nur im Aufsichtsrat der DB AG) an allen Stell(werks)schrauben im EBA.“
___________________________________________________
Beamte können nicht immer souverän entscheiden, sie unterliegen möglicherweise der Haltung oder Weisung von Dienstvorgesetzten. Beim EBA (Eisenbahn Bundesamt) sind die Vorgesetzten nicht nur sachlich, sondern auch politisch motiviert und die Machtstrukturen gehen bis in die Bundesregierung hinein, zum Verkehrsministerium und Bundeskanzleramt, oder nicht?


Hauk und Hermann im Clinch (2)
Wednesday 25. May 22:40
2+LEIF "Entgleist - Der Machtkampf um Stuttgart 21" Sendung in SWR2 am 21.11.2011, Minute 3:30
Hauk: „Der Zug wird attraktiver, wir holen die Menschen von den Flugzeugen runter in die Züge, wir holen sie aus den Autos raus in die Züge hinein, das ist doch die Zielsetzung…“
Hermann: „Das ist ein ganz schlechtes Projekt und es überzeugt am Ende nix…“



musste draußen bleiben
Tuesday 24. May 16:28
Ich war damals bei der Zurückweisung in nächster Nähe dabei…

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Kretschmann: „Also ich frag Sie nochmal: Sie wollen einem Mitglied eines Verfassungsorgans, das für die Finanzierung dieses Projekts mit verantwortlich ist, den Zutritt hier verweigern?“ Sicherheitskontrolleur: „Jawohl“. Kretschmann: „Das muss ich zur Kenntnis nehmen, ja das ist ungeheuerlich.“ Bericht im ZDF vom Baubeginn, Minute 08:20 („Prellbockanhebung“ am 2.2.2010). _______________________________________________________________ ZDF frontal21 mit neuem Bericht heute Abend 21.00 „Der Schreckbahnhof…Schrägbahnhof“

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unumkehrbar??
Monday 23. May 15:52
„Der Ausstieg ist nötig und möglich!“
Das ist Thema einer INFO-Veranstaltung heute Abend
(nach der Demo 19.30h Forum 3 Tanzsaal). Dazu Werner Sauerborn: „ Bleibt ein dicker Brocken aus dem Weg zu räumen: das Argument der Unumkehrbarkeit, der tief wurzelnde Eindruck, bei all dem Baugeschehen und den vielen Zerstörungen sei es zu spät für ein Zurück. Die Suppe müsse jetzt ausgelöffelt werden. Gerät das Projekt erneut in eine Existenzkrise, wird alles davon abhängen, ob ein Ausstieg überhaupt vorstellbar und denkbar gemacht werden kann gegen die Übermacht der allgegenwärtigen Alltagsbilder.“
„Unumkehrbar und alternativlos, das sind die zwei Grundlügen..." Das Video mit meinem Statement ist nicht mehr in der ARD-Mediathek abrufbar, aber hier in einem nicht gelisteten Mitschnitt dokumentiert.


einst und heute
Sunday 22. May 21:33
SPD 2009: Stuttgart 21 ist gut investiertes Geld und wirtschaftlich sinnvoll

Der Dichter spricht
(2) Blog vom 31. Mai 2009:
„Sieh deine Ansichten und sieh: sie sind alt
Erinnere dich, wie gut sie einst waren!
Jetzt betrachte sie nicht mit deinem Herzen, sondern kalt
Und sage: sie sind alt.“ (B. Brecht)



"ungefähr 2025"
Saturday 21. May 17:12
Text zum Bild bei RP Online: „Ein ICE in einer Computersimulation des unterirdischen Bahnhofs Stuttgart 21, der ungefähr im Jahr 2025 in Betrieb gehen soll.“
_____________________________________________
Korrektur: Deutsche Bahn-AG Fertigstellung 2021. Meine Prognose siehe Blogmotto oben vom „Wurmbau zu Babel“.



Technik im Bahnhof Mössingen
Friday 20. May 22:09
Foto S.B. 2016

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Was hat das mit Stuttgart 21 zu tun?


Ärgernis
Thursday 19. May 20:08
Bild Peter Gierhardt 2012

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Den Befürwortern ein Ärgernis…. und ein Eklat! Mehr bei „zum Blog aktuell“.


keine Ahnung!
Wednesday 18. May 20:02

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Wer diese Bäume in die Visualisierung der künftigen U-Bahnhaltestelle Staatsgalerie platziert hat, weiß wohl nicht, dass darunter die Fernbahnhaltestelle S21 ist, zumindest der Zulauf. Oder glaubt er an sogenannte „Betonflachwurzler“?


CDU-Propaganda
Tuesday 17. May 20:47
„Dennoch haben wir den Eindruck, dass vieles gut klappt und alle Herausforderungen dieses einzigartigen Zukunftsprojekts gemeistert werden können.“ Ganzes Schreiben der CDU bei zum Blog aktuell.


dehnbarer Kostendeckel
Monday 16. May 15:52
Aus der aktuellen Rundmail von Werner Sauerborn:
Aus dem definitiven No-Go des alten Koalitionsvertrags („Überschreiten die Kosten des Projektes Stuttgart 21, … den vereinbarten Kostendeckel von 4,5 Mrd. Euro, so beteiligt sich das Land an den Mehrkosten nicht“) wird eine dehnbare Goodwill- Erklärung: “Das Land hält am Ziel fest …“ Doku hier.


Verarmung?
Sunday 15. May 21:33
Foto S.B. vom vergammelten Aufgang HH Staatsgalerie am Einstieg alte Gleise für Oldtimer-Straßenbahnen. Es gab an der ganzen Haltestelle schon lang keinen behindertengerechten Aufgang mehr, ich bin dann mit Klapprad und viel Gepäck zum Charlottenplatz weiter gefahren.

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Am Dienstag wird die ganze HH Staatsgalerie für lange Zeit geschlossen, und nach Eröffnung der neuen Station fällt die alte Spur ganz weg, Nostalgiefahrten mit alten Straßenbahnen kann es künftig nicht mehr geben. Zur Sperrung usw. INFOs bei unsere-stadtbahn.


OB Kuhn hatte den Ausstieg versucht!
Saturday 14. May 19:56
Aus der Untersuchung zur Haltung des Aufsichtsrats und der Bundesregierung:
„Der Aufsichtsrat stimmte für den Weiterbau wegen eines vermeintlichen
Kostenvorteils von 77 Mio. Euro. Dies geschah trotz eines kritischen „Dossiers“ aus dem Kreis der Staatssekretäre im Aufsichtsrat der DB AG sowie entgegen der Aufklärung durch Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn über mindestens 210 Mio. Euro günstigere Ausstiegskosten. Dem Aufsichtsrat lagen am 05.03.2013 aber insbesondere die Informationen vor, dass S21 um weitere Milliarden teurer werden wird. Somit hatten sich die 77 Mio. Euro Vorteil schon weit in einen vielfach so hohen Nachteil verkehrt,…“
_________________________________________
Das ist nicht „Schnee von gestern“, sondern bleibt ein Verdienst von OB Kuhn, an entscheidendem Zeitpunkt den Ausstieg aus S21 zu ermöglichen. Warum dann hinterher Kuhn den Aufstand nicht gewagt hat, bleibt im Dunkel. Wie sehr ist er mit dem Projekt und der CDU im Gemeinderat verstrickt, um aktuell auch die jahrelange und skandalöse Stadtbahnunterbrechung geschehen zu lassen? Kuhn-Zitate zur U-Bahn-Misere sind aufgelistet und kommentiert auf der neuen
Website „Unsere Stadtbahn“.


S21-Titanic
Friday 13. May 10:03
Aus meinem Blog vom 7.11.2012:
„Die SPD lässt eine Gelegenheit nach der andern aus, die Titanic21 vor dem langsamen Untergang zu bewahren. SPD-Kapitän Schmiedel will an Bord bleiben, auch wenn er schon lange die Bordkapelle allzu schräge Weisen spielen hört. Kann er noch an das Projekt glauben, wenn ein Zug innerhalb von zwei Monaten dreimal an derselben für Stuttgart 21 neugebauten Weiche entgleist? Der Untergang der SPD in Stuttgart und im Land geht wohl weiter.“
________________________________________________
Inzwischen, 3 1/2 Jahre später, sind die Baufortschritte von Stuttgart 21 unübersehbar, aber die Probleme gehen in Richtung Titanic21. Kapitän Schmiedel ist vom Bord, der Untergang der SPD war ein Debakel bei den Landtagswahlen, auch die CDU hat ein Leck bekommen. Der hör- und sichtbare Protest gegen S 21 dauert an, aktuell mit der
319. Montagsdemo.


Hauk und Hermann im Clinch (1)
Thursday 12. May 16:08
2+LEIF "Entgleist - Der Machtkampf um Stuttgart 21" Sendung in SWR2 am 21.11.2011, Minute 1.28:

Frage Leif:
„Herr Hauk, wenn Sie einer Bäuerin auf der Schwäbischen Alb erklären müssten, mit zwei Sätzen, warum Sie ein Anhänger von Stuttgart 21 sind.“

Hauk:
„Ja weil auch mittlerweile die weltläufige schwäbisch Bäuerin von der Alb reist… und weil sie einfach viel schneller dort ist, wo sie hin will.“
_________________________________________________
Umgekehrt wird ein Schuh draus: K21 (Kopfbahnhofkonzept) schneidet bei den Reisezeiten gut ab: „Auf Abschnitten mit hohem Passagieraufkommen liegt die durchschnittliche Reisezeitverkürzung bei Stuttgart 21 bei 30 Sekunden pro Stunde. Bei Realisierung des Konzepts K21 würden die Fahrgäste im Schnitt dagegen 90 Sekunden pro Stunde schneller ans Ziel kommen.“ (Brisante Studie der SMA: K21 schneidet bei den Reisezeiten gut ab:
Stuttgarter Zeitung) Die Werbung „schneller“ stimmt also nicht und ist eher eine „Luftnummer“.


einst und jetzt
Wednesday 11. May 16:33
So schrieb Jean-Henri Maubert de Gouvest (1721-1767) anno 1765, zitiert nach Dr. Gerhard Raff:
"Stutgard, wird vor die Hauptstadt des ganzen Herzogthums gehalten. Sie ist seit undenklichen Zeiten als die allerhäßlichste, schmutzigste und unbequemste Stadt in Teutschland bekannt.“

Kommentar E.Sch.: „…und jetzt, heute, nach 250 Jahren, dank Profilierungssucht und Größenwahn in Stadt und Land, "unter der Regierung" von Späth, Teufel, Öttinger, Mappus, Rommel, Schuster und beratungsresistenten Planern nun die Wiederkunft der "allerhäßlichsten, schmutzigsten …."
______________________________________________
Glücklicherweise gilt das nur für die Verschlimmbesserungen durch Stuttgart 21 rund um den Hauptbahnhof und auch nicht für immer.



Eine Fundgrube seit August 2010
Tuesday 10. May 23:00
Der Filmer und Blogger Volker Teichert schreibt auf der Startseite seiner Website:
Diese Webseite ist in erster Linie politisch. Sie ist eine logische Folge des unnützen Projekts Stuttgart 21 und der Neubaustrecke Stuttgart-Ulm. Den Irrsinn der politischen Kräfte, die diese Projekte betreiben, können wir nicht verhindern. Dazu haben wir keine Macht. Wir können nur warnen und unseren Finger auf die Wunde legen… Der Inhalt bezieht sich hauptsächlich auf den Widerstand gegen das Projekt S21.“
____________________________________________________________
Seit August 2010 dokumentiert Volker Teichert den Widerstand, vor allem durch seine Filme von den Montagsdemos. Seitdem können die Einträge aller Monate im Archiv der Website leicht abgerufen werden.




Dreimal von der Demo heute
Monday 09. May 23:38
1. Flyer: BürgerInnenbrief 287 von Peter Grohmann, „Der Scheck heiligt die Mittel.“
2. Demorede von Stadtrat Tom Adler: „Tunnelbahnhofs-Leistungsrückbau-Murksprojekt“
3. Demoposter

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Abstieg in Stuttgart
Sunday 08. May 23:14
Der VFB Stuttgart steigt vermutlich aus der 1.Liga der großen Fußballvereine ab.
Der Stuttgarter Hauptbahnhof steigt aus der Liga der repräsentativen, übersichtlichen und kundenfreundlichen Kopfbahnhöfe ab. Leipzig, München und Frankfurt bleiben erstklassig, Stuttgart steigt ab, wird zum chaotischen Haltepunkt.
Gangolf Stocker heute in der StZ: „Das dicke Ende kommt noch, und man wird feststellen, dass der Bahnhof nix taugt.“



Capella rebella in Paris!
Saturday 07. May 20:50

Les Fanfares s’en mêlent
(die Fanfaren mischen sich ein)

Capella rebella, vor der Demo am 2. Mai 2016 Schlossplatz Stuttgart

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In Paris trafen sich Ende April Musiker aus vielen europäischen und amerikanischen Ländern, die in verschiedenen Widerstandsbewegungen aktiv sind. Aus Deutschland nahm der Widerstand gegen Stuttgart 21 teil, vertreten durch die Capella rebella. Im Abendprogramm des zweiten Tags, am 29. April 2016, spielte die Capella das Abschlussprogramm (auf dem Video von Volker Teichert ab Minute 41:40). Dazu der Filmer Volker Teichert: „Ich bin im Laufe der Aufnahme nach hinten gegangen, um die begeisterten jungen Leute im Vordergrund zu haben.“


Lügen
Friday 06. May 20:53
Startseite Website Volker Teichert

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Leider schon längere Zeit nicht mehr ergänzt: „
Die Stuttgart-21-Lügen


money money
Thursday 05. May 23:45
Foto aus dem Zug vom 19.4.16 S.B.

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Realität im „Europaviertel“ Stuttgart. Im Baukomplex „Pariser Höfe“ (ganz links) werden für 80 qm Wohnraum über 2.000 € Miete verlangt. „Eingezogen sind fast ausschließlich Singles und Paare zwischen 25 und 45 Jahren“ (StZ). Der „Solitär“ Stadtbibliothek wird gerade zugebaut. Rechts das „Milano - das neue Shopping-Highlight in Stuttgart“. Im Hochhaus dahinter namens „Cloud Nr. 7“ kostet der Quadratmeter zwischen 8500 und 15.400 Euro. Money money money ABBA


Kommentar zum Blog von gestern
Wednesday 04. May 21:52
„Diese Skizzen dienen - für mich jedenfalls- als Musterbeispiel, wie das Projekt S21 durch die DB AG berechnet! bzw. gerechnet wurde und wird. 
Alle Entscheidungsträger hatten bei der Schlichtung zugehört, und Dr.Kefer hat es für die DB AG verstanden, grinsend die Politik mit seinen Doppelkreiseskizzen zu begeistern.
Dabei hatte er nur die Strecke Ulm-Wendlingen mit Ingoldstadt -Nürnberg verglichen, niemand "durfte"  Einwände erheben, obwohl das Schlichtungsthema der Bahnknoten Stuttgart war.“


Olle Kamelle?
Tuesday 03. May 22:17
Kefer zum bestgerechneten Projekt (Schlichtung).
Kommentare erwünscht für den Blog morgen…

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Demoposter heute
Monday 02. May 22:30

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Foto S.B.


Nanu, das Lachen vergangen?
Sunday 01. May 22:18
Ungewohnt ernst gucken die Protagonisten von Stuttgart 21 auf der heutigen Stuttgart-21-Seite der Stuttgarter Zeitung. Die Leserkommentare (111/49) rücken manches zurecht, was in den Berichten widersprüchlich oder falsch ist.

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Kostenübernahme
Land zahlt nicht zusätzlich für S 21
Bei der Kostenübernahme für das Bahnprojekt Stuttgart 21 muss auch das Land den Geldbeutel zücken. Wegen eines möglichen Kostendeckels hatte es in der neuen Landesregierung Streit gegeben. Nun muss der Kompromiss abgesegnet werden. [111]

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Stuttgart
S-21-Lenkungskreis auf Juni verschoben
Das oberste Beschlussgremium zum Bahnprojekt Stuttgart 21 verschiebt seine für den 9. Mai terminierte Sitzung auf Anfang Juni. [49]



"Oben bleiben, Sackbahnhof!"
Saturday 30. April 21:46
Zwischen-Parole beim betanzten Auftritt der Capella rebella gestern in Paris im Treffen politisch engagierter Bands.


Jetzt kommt die Katze aus dem Sack.
Friday 29. April 22:48
Landesschau Baden-Württemberg heute: „Es ist das größte Verkehrsprojekt in Baden-Württemberg, doch viele Experten meinen inzwischen, dass Stuttgart21 zu klein geplant ist. Die Gleisanlagen müssten erweitert werden, um den Verkehr der Zukunft zu bewältigen.“
________________________________________________
„inzwischen“ ist irreführend: die Kritiker von Stuttgart 21 haben das schon vor Jahren deutlich gesagt. Geworben wurde lange mit der „doppelten Leistungsfähigkeit“, jetzt endlich wird die Minderleistung zugegeben.

Blog vom 20. Juni 2010:
Prof. Dr.-Ing. em. Manfred Fischer findet auch, dass sich die Befürworter von den bereits vielfach zitierten Falschargumenten noch nicht verabschiedet haben. Sein Leserkommentar ist als Memory 13 hier ganz zu lesen. Zitat:

Dazu gehört z.B. die Behauptung, der jetzige Bahnhof wäre ein „Flaschenhals oder gar ein „Gordischer Knoten“ und der neue Bahnhof hätte die doppelte Leistung des jetzigen Kopfbahnhofes. Tatsache ist, dass der neue Bahnhof nur 8 Gleise und so gut wie keinen Erweiterungsmöglichkeiten unter der Erde hat und somit zum Flaschenhals werden wird. Auch die S-Bahntrasse auf den Fildern, auf der neuerdings auch die ICEs und Regionalverkehrszüge fahren sollen, wird bei Störungen zum Nadelöhr werden, weil die Gäubahntrasse bei S21 still gelegt wird. Zukunftsweisende Verkehrslösungen sehen anders aus. Selbst der Verkehrsminister gibt für letztere Lösung nur eine Halbwertzeit von 25 Jahren an. Hier gilt wohl das Motto: „Meister, die Arbeit ist fertig. Soll ich sie gleich flicken?“


Statistik Blog metropolis21.de
Thursday 28. April 22:48

unbekannt

Dabei sind natürlich auch Anfragen von Suchmaschinen…


Es ging nicht nur um die Bäume!
Wednesday 27. April 17:11
Ergänzung zum gestrigen Blog:

Bei der Gerichtsverhandlung vor dem Verwaltungsgericht war von Bedeutung, dass der Protest im Park einem noch höheren Ziel als "nur" dem Absägen der Bäume gegolten hat (was manchem natürlich auch genügt hätte) . Der Richter Nagel wies z.B. darauf hin, dass im Park auch Schilder hochgehalten wurden mit der Aufschrift "Kein Stuttgart 21". Somit galt die widerständige Demo nicht als eine Blockade für Einzelinteressen sondern als eine Demonstration im Sinne des Grundgesetzes.   Dies wurde im Urteil so formuliert: "Die Menschenansammlung im Stuttgarter Schlossgarten am 30.09.2010 war eine verfassungsrechtlich geschützte Versammlung. Denn bei der Verhinderung der Baumfällarbeiten und der Errichtung des Grundwassermanagements handelte es sich lediglich um ein Nahziel zur Erreichung des Fernziels der Verhinderung des Umbaus des Bahnknotens Stuttgart."



immer wieder anprangern
Tuesday 26. April 21:47
„Die Bürger-Demonstranten wollten mehrheitlich mit ihrem Protest darauf hinzuweisen, dass es sich beim Murksprojekt S21 um ein ein völlig unwirtschaftliches, leistungsminderndes Verkehrsprojekt handelt, das mit falschen Zahlen durch die abstimmenden Gremien geschleust wurde.“ (Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischer in einem weiteren Schreiben an das Innenministerium vom 24.4.2016.)
____________________________________________________
Der Protest am Schwarzen Donnerstag richtete sich allerdings zuerst gegen die Parkzerstörung.



zu wenig Beteiligung
Monday 25. April 23:33

durch-sicht21-logo

Die Idee des medienkritischen Blogs http://www.durch-sicht21.de entstand beim „Großen Ratschlag“ im März 2012. Letzter Eintrag Mai 2013, deshalb wird diese Website demnächst eingestellt. Der letzte Beitrag prangert das Lügenbild „Lichtauge“ an, das im aktuellen Prospekt des Bahnprojekts Stuttgart 21 immer noch zu finden ist (Stand März 2016, S.21).


Hurra wir verblöden!

Sunday 24. April 19:59
Aus der Demorede von Dr. Engelhardt bei der 318.Montagsdemo:
„Liebe Bahn, liebe Politik… Ja – beleidigt unseren Intellekt, tretet die Logik mit Füßen, verspottet Adam Riese und vergesst das Land der Dichter und Denker… Hurra wir verblöden…!“


ironissimo
Saturday 23. April 22:38
Schluss der Demorede von Dr. Engelhardt bei der 318.Montagsdemo am 20. April 2016:
Liebe Kanzlerin Merkel, lassen Sie uns Stuttgart 21 zu Ende bauen und die Zukunftsfähigkeit Deutschlands beweisen. Wir schaffen das! Wir können uns die dümmsten Entscheider leisten und Milliarden verbrennen für die Gesichtswahrung der Politik. Das ist zwar die denkbar teuerste Kosmetik, aber unser Land hält das aus! Wir haben es ja. Das ist echte Zukunftsfähigkeit! – Schwerkraft, das ist etwas für die Anderen!“


Bauzaun Schillerstaße
Friday 22. April 22:58
mutige Bürger am Werk

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Foto S.B. April 2016


Sarkasmus
Thursday 21. April 21:59
Hier eine Widerrede zum Blog von gestern „magische Zahl 100“ (E-Mail):
„Natürlich stimmt die ha- Zahl. Die DB AG-Propagandisten haben immer recht! Auf 2 Geschosse verteilt, unten Restbahntunnel oben Besiedlung kommt man schon auf 100 ha. Das entspricht nach Grube's Interview vor 3 oder 4 Jahren der halben Fläche Stuttgarts.“


"magische Zahl"
Wednesday 20. April 10:38
Hier ist sie immer noch, die magische Zahl 100 Hektar:

Foto S.B. April 2016
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Beginn des Textes auf der Werbetafel auf der Überführung Baufeld (oben links Baufeld, rechts Biergarten): „Durch Stuttgart 21 werden insgesamt 100 Hektar Gleisfläche für den Städtebau frei.“ ____________________________________________________
Die sogenannte „Jahrhundertchance“ ist längst als haltlose Propaganda entlarvt:
„100 - eine magische Zahl schrumpft zur Drittelwahrheit“. Eine Analyse und Kommentierung des Werbetextes von 2010 (seit Dezember 2013 nicht mehr erhältlich!) in „21 gute Gründe für Stuttgart 21“, Grund Nr. 13 „Jahrhundertchance“ zeigt von verschiedenen Seiten die Verbogenheit und Falschheit der Stuttgart21-Werbung. Immer wieder ist in diesem Blog das verbliebene Hauptargument „Stadtentwicklung“ in Frage gestellt gestellt worden, wenn es aktuell wieder aufgetaucht ist. Aus meinem Redebeitrag am letzten Tag der Anhörung zum Filderbahnhof am 7.10.2014: „ Zehn Jahre später, im Jahr 2007, muss ich mir als Stuttgarter von der Bahn anhören:  „Wer den Schlossgarten aufwerten will - der sollte für Stuttgart 21 sein.“ Meine Herren von der Bahnseite, noch gestern sprach jemand von Ihnen von den „100 Hektar“ durch Stuttgart 21, was hinten und vorn nicht stimmt! Es sind nur etwa 1/3 von 100 Hektar die durch S21 frei werden!“



simsalabim
Tuesday 19. April 16:41
„Und als ein Jahr vergangen war,
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…da war’n nur noch Baumstümpfe da.“



Vor einem Jahr...
Monday 18. April 22:59
…am 21. April 2015

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Bäume neben Leitnersteg und hinten zum Versetzen vorbereitet. Fortsetzung morgen.



Predigt
Sunday 17.April 15:50
„Es ist schon eine gewaltige Wucht, mit der die S21-Betreiber scheinbar unaufhaltsam ihren Weg vorangehen. Mit welcher Rücksichtslosigkeit sie zerstören! Mit welcher Leichtigkeit sie Lügen verbreiten und Gesetze bis zum Zerbrechen biegen zu ihrem Vorteil! Mit welcher Beharrlichkeit so viele Menschen, die es besser wissen könnten und vermutlich auch besser wissen – mit welcher Beharrlichkeit sie ihresgleichen unterstützen, decken, verteidigen!“ (Parkgebet, 14.4.2016, Martin Poguntke)


Murks überall!
Saturday 16. April 23:38
Dipl.-Ing. Frank Distel bei der letzten Montagsdemo: „Wir wollen hier keinen gnadenlos überteuerten, für Leib und Leben gefährlichen, unterdimensionierten Haltepunkt der Kategorie Vorstadtbahnhof. Die endlosen Mängellisten… beschränken sich ja keineswegs nur auf den Schiefbahnhof, sondern umfassen auch auf die gefährlich langen Tunnelstrecken und den Filderabschnitt. Murks, wohin man bei diesem Fehlprojekt auch schauen mag. Murks ohne jegliche Zukunftssicherheit, falls die Nachfrage nach mehr Bahninfrastruktur in der Zukunft unweigerlich steigen wird. Ja, liebe Zuhörer, steigen MUSS, um vom umweltschädlichen Auto- und LKW-Moloch nachhaltig wegzukommen. Murks, für den hier laut unserem Gutachter Dr. Martin Vieregg fast 10 Milliarden Euro vergeudet werden!“


GröFaZ und DurBaZ

Friday 15. April 09:54

GröFaZ: „größter Feldherr aller Zeiten“
DurBaZ: „durchgeklügelstes Bauprojekt aller Zeiten“

Berufsjubler „Ewald Moses“, Leserkommentar in der Stuttgarter Zeitung:

„So ist halt die Wahrheit. S21 ist und bleibt das durchgeklügelste Bauprojekt aller Zeiten.“


Montagsdemos (2)
Thursday, 14.April 21:25
Tom Adler als Moderator bei der letzten, 317.Montagsdemo: „Auch deshalb hören wir nicht auf, hier zu protestieren, weil wir diese Täuschungen der Öffentlichkeit in unsrer Stadt nicht durchgehen lassen! Den Projektbetreibern nicht. Und seinen ehemals kritischen Begleitern auch nicht. Sie kennen das sicher auch aus ihrer persönlichen Umgebung: Leute, die genervt sind, weil wir immer noch nicht die Klappe halten und den Finger in die Wunde legen, Oder Leute, die zwar eigentlich nicht für S21 sind, aber finden daß unsere Montagsdemos ‚kontraproduktiv‘ wären – die aber die Antwort auf die Frage schuldig bleiben, was denn produktiv und wirkungsvoller für einen Projektstop wäre? Liebe FreundInnen, nein, wir nerven nicht, weil wir das falsche Ziel hätten. Nicht, weil wir es mit den falschen Mitteln verfolgen würden. Wir nerven höchstens, weil wir ständig der Gesellschaft den Spiegel vorhalten, denen die uns täuschen - und auch denen, die sich zurückgezogen haben, denen die sich inzwischen lieber täuschen lassen und den Protest für gescheitert erklären. Das ist emotional und geistig bequem.“


Blog-Lücke
Tuesday 13. April 23:10
Vom 7.-13. war mein Laptop nicht verfügbar. Fortsetzung des täglichen Blogs ab morgen.


Der Projektleiter spricht.
Thursday, o7. April 23:30
„Wir bauen dieses ikonische Bahnhofsbauwerk“ Interview in der Stuttgarter Zeitung


Montagsdemos (1)
Wednesday 06. April 23:48
Stimme aus einer E-Mail: „Das Ergebnis endloser Wiederholungen, wie dies die Montagsdemos nun einmal geworden sind, ist halt einfach so lähmend und der Sache nicht mehr zuträglich. Im Gegenteil, auch bei einstigen Symphatisanten regt sich eher Unwillen.“
_________________________________

Die letzte (316.!) Montagsdemo war sehr lebendig, hatte viel Neues zu bieten und viele Teilnehmer.
Video von Volker Teichert.

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Foto S.B.


2.Platz
Tuesday 05. April 23:10
Thüringer Allgemeine: „Auf Platz 2 steht der neue Bahnhof Stuttgart 21. Die Idee stammt aus den 1980er-Jahren, im Jahr 2008 sollte er fertig sein. 2010 war dann Baubeginn. Und die Kosten? Stiegen von 2,5 auf rund 6 Milliarden Euro. Vorerst.“ ___________________________________________
Rangfolge BER - S21 - Elbphilharmonie




positive Nachricht Stuttgart 21
Monday, 04.April 22:28
SÜDKURIER Online: ... Frühlingswochenende Hoch „Leo“: Das sorgte dafür, dass etwa am späten Sonntagnachmittag laut DWD bei Stuttgart 21 Grad gemessen wurden.




sinniges Repertoire

Sunday 03.April 23:19
Heute Abend hat die
Capella rebella für die Demobühne morgen ab 17:40 folgende Stücke geprobt:
Tango Corrupti
Money, Money
Der Pate
Train 7:40 Uhr 
Kriminal Tango

Kommentar überflüssig…



kein Aprilscherz
Saturday 02. April 22:38
Am 1. April war im Kommentar auf der Titelseite der Südwestpresse zum Thema Bahn zu lesen:
„Offenbar ist die Bahn unfähig, ihre Baustellen vernünftig zu managen und nötige Bauarbeiten frühzeitig zu koordinieren. Dabei hatte Bahnchef Rüdiger Grube gerade erst stolz verkündet, dass er vom Bund mehr Geld für die Instandhaltung des Schienennetzes bekommt. Doch das bringt nichts ohne die nötigen Mitarbeiter für die Planung. Gestern war weder von ihm noch von einem anderen Spitzenmanager etwas zu hören. Ein katastrophales Krisenmanagement, das Konsequenzen haben muss.“ DIETER KELLER
____________________________________________________________
Die Großbaustelle Stuttgart 21 krankt nicht nur an Fehlplanungen, die sich in den laufenden Planänderungen und häufigen Belästigungen dokumentiert, sondern dazu an fehlender Sinnhaftigkeit und Verschlechterung des Bahnknotens Stuttgart. Wer zieht die Konsequenzen aus diesem Katastrophenprojekt?



im Fall des Falles
Friday 01. April 23:24
Schwäbisches Tagblatt Tübingen (SWP Ulm) heute zu den Koalitionsverhandlungen:
„Bei Stuttgart 21 wird es um den Kostendeckel gehen, der im grünen Wahlprogramm steht, während bei der CDU die Meinung vorherrscht, sich im Fall des Falles gegenüber dem Bauherrn Bahn lieber gesprächsbereit zu zeigen.“
____________________________________________________________________________________
Der Kostendeckel wankt; dahin sind schon die Versprechungen zu Leistung, Bauzeit, Komfort, Brandschutz, Schnelligkeit, Ökologie, Stadtbild… Trotzdem den „Wurmbau“ bis zum Scheitern fortsetzen? Bei den Koalitionsgesprächen sollten endlich die heutigen Fakten diskutiert und mutige Konsequenz gezeigt werden!



merkwürdige Hausbesitzer
Thursday 31. March 22:14
„Diese merkwürdigen Bürger wollen einfach nicht glauben, dass alles nur zu ihrem Besten ist und überhaupt keine Gefahren für Haus und Hof besteht“:
Bericht über neue Pläne im Kernerviertel. in der Stuttgarter Zeitung von gestern.


Der Dichter spricht (40)
Wednesday 30. March 21:30
„Der Dichter spricht“ ist ein Klavierstück von Robert Schumann, in meiner Blogserie dieses Titels geht es um Dichterworte, die Stuttgart 21 beleuchten oder kommentieren können. Aktuell gibt es wieder das Pokern, genannt Koalitionsgespräche, wo Überzeugungen und Versprechungen der „Macht“ zuliebe aufgegeben werden wie damals Grüne/SPD bei Stuttgart 21.

Dieses ewige pro-domo-reden -
wie entbehrt es jeder Scham,
und wie sagt es klar für jeden,
wie die Macht herunterkam.

Kann man es gültiger sagen als Christian Morgenstern?


heute vor 7 Jahren
Tuesday 29. March 21:10
Blog vom 29.3.2009., alle Links sind noch aktiv!
Die Süddeutsche Zeitung bringt derzeit jeden Tag ein bis zwei
Artikel und Kommentare über die Bahn und Bahnchef Mehdorn.Ob er seinen Füller zur Unterschrift für Stuttgart 21 (im Beisein von Tiefensee) noch führen kann? Die Bahn ist, sagt Mehdorn, gut aufgestellt. Das Schreiben guter Zahlen in der Bilanz könnte auch aus den unglaublichen Staatsgeschenken herrühren wie die Überlassung von großen Flächen ehemaliger Güterbahnhöfe in besten Großstadtlagen zur optimalen Vermarktung (wer denkt da nicht an Stuttgart?) bei gleichzeitiger Vernachlässigung der Erhaltung und Ertüchtigung des Schienennetzes und der Infrastruktur (wer denkt da nicht an Stuttgart?). Die horrenden Ticketpreise (Normalpreis 2. Klasse Stuttgart nach Berlin für eine Rückfahrkarte 252.-Euro) bei guter Auslastung bis Überlastung der ICEs unterstützen die Bilanz.
Darf man den sterbenden Löwen noch treten und fragen wie denn das rollende Material „aufgestellt“ ist? Auf welche Achsen und Räder die ICEs gestellt sind? Warum so verlotterte Kisten durchs Ländle rütteln, z.B.
Silberlinge der Baujahre ab 1961 (inzwischen rot umgespritzt aber dadurch auch nicht jünger geworden) oder die Regionalzüge nach Schwäbisch Hall - Hessental (mit WCs für Gleisdüngung). Wie steht es mit der Pünktlichkeit der Bahn, Stichwort Verspätungen und Anschlüsse? Wie sind die Bahnhöfe im Land inzwischen „aufgestellt“?
Nein, Herr Mehdorn, meine
Arie „...Ihr Produkt ist schlecht“ ist noch immer aktuell.
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Inzwischen kann der Bahnchef (Grube) nicht mehr behaupten, die Bahn sei „gut aufgestellt“. Das war sie allerdings auch nicht unter Mehdorn, der zuletzt das Desaster BER verantwortet hat. Die Bahnführung,
Vorstand und Aufsichtsrat, hat gründlich versagt und mit Stuttgart 21 vergrößert sich das Milliarden-Defizit um weitere Milliarden. Wo bleibt eine Politik, die das Ruder herum reißt?


Der Dichter spricht (39)
Monday 28. March 19:00
Berthold Brecht, aus der „BALLADE VON DER UNZULÄNGLICHKEIT MENSCHLICHEN PLANENS“:

„Ja, mach nur einen Plan!
Sei nur ein großes Licht!
Und mach dann noch’nen zweiten Plan
Gehn tun sie beide nicht.
Denn für dieses Leben
Ist der Mensch nicht schlecht genug.
Doch sein höhres Streben
Ist ein schöner Zug.“

Was heißt hier „noch’nen zweiten Plan“; für den S21-Bahnhof gibt es inzwischen 13 Planänderungen = Pläne. „…Und mach dann noch’nen vierzehnten Plan / Gehn tun se alle nicht“…

Das Brecht-Zitat wird oft angeführt, zum Beispiel im
Artikel „Ja, mach nur keinen Plan“ von Prof. Arno Lederer, einstens in der Jury pro Ingenhoven-Bahnhof.


Der Dichter spricht (38)
Sunday 27. March 21:34
Manfred Rommel war vor Jahren der meistgelesene „Dichter“ im Lande, seine Gedichte treffen oft genau ins Schwarze.
„Manches ist so ernst, dass es sich nur im Spass sagen lässt.“ (
Video Minute 8:00)

Lob des Streites

Wo gestritten wird und diskutiert,
wird wenigstens nichts durchgeführt.
Bei manchem, was man vorwärts treibt,
wär’s gut, wenn’s gänzlich unterbleibt.

(Manfred Rommels gesammelte Gedichte, Engelhorn-Verlag Stuttart, 3. Auflage 1994 S. 42)



Beitrag zur Feinstaubhauptstadt
Saturday 26. March 22:53

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Der Dichter spricht (37)
Friday 25. March 23:29
im Goethehaus am Frauenplan in Weimar

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Ja, wenn Stuttgart 21 nur Mittelmäßigkeit zu Folge hätte… Kommentar meiner Frau: „Mittelmäßig war ja no recht, wenn’s net saumäßig isch.“

hoffnungslose Fehlplanung
Thursday 24. March 22:16
SZ Seite Drei zum Thema Stuttgart 21 (Blog vom 10. März): Den Werbesprüchen des Bauleiters von S21 wie „Super-Verkehrssystem“ folgte gestern ein Kommentar von Prof. Wolfgang Hesse mit kritischen Fragen, die bislang offen blieben. Siehe „Zum Blog aktuell“.


Sparpreissystem zum Wundern
Wednesday 23. March 22:52
Heute Mössingen - Weimar, vor Wochen gebuchter Sparpreis 29.-€ statt regulär „Flexpreis“ 104.-€
Sparpreis heute erst gebucht wäre 77.-€ gewesen, morgen (jetzt gebucht um 22:00 Uhr) dieselbe Zugfolge 59.-€
Fahrpreise für dieselben Züge also € 29 - 59 - 77 - 104. Kommentar überflüssig.
Die Sparpreise bedingen den RE Stuttgart - Würzburg, ein rot umgespritzter ehemaliger „Silberling“ (Bauj.1959ff) mit nostalgischem Plumpsklo und dauert etwas länger. Der „Flexpreis“ 104.-€ gewährt freie Zugwahl mit ICE und IC, wo vorhanden.



Doppel-Blog wg. WLAN-Störung
Tuesday 22. March 09:10
Links blinken, rechts abbiegen:
„Seit Sommer 2015 spricht Grube von einem Konzernumbau.
Hinter dem »Umbau« verbirgt sich allerdings ein weiterer Abbau von Schienenverkehr.“ (Bahn-für-Alle)

Gestern auf der Demobühne von Schauspieler Christian Pätzold rezitiert und am Beginn des Demozugs von der Capella Rebella intoniert:

Ballade von Macky Grube
 
Und der Haifisch, der hat Zähne
Und die trägt er im Gesicht,
Und der Grube gräbt ne Grube,
Und der ist wohl nicht ganz dicht.
 
Und an jedem neuen Montag
Ziehen Leute durch die Stadt,
Und die wollen keine Grube,
Denn die macht nur Stuttgart platt.
 
Und den Grünen und den Sozis
Und den Banken und der Bahn,
Denen ist das alles schnuppe:
Auf den Zaster nur kommt’s an.
 
Und die Gangster und Baulöwen,
Immobilienhaie auch,
Werden fett von Steuergeldern;
Noch ist das bei uns so Brauch.
 
Diesen Brauch kann keiner brauchen,
Die Vernunft, die sagt uns doch:
Es ist besser „oben bleiben“
Als ein Milliardenloch.

S.B.:
Und Herr Grube spricht von Umbau,

doch hat Abbau er im Sinn,
auch der Bahnhof ist in Stuttgart
nicht verbessert, eher hin.



dumpfbackig?
Sunday 20. March 21:17
E-Mail von gestern:
„…die Montagsdemos fehlen mir persönlich gar nicht. Ich war letzten Montag dort und war entsetzt, was daraus geworden ist. Wer klug ist, sollte wissen, wann seine Zeit zu Ende ist. Ich finde es schade, dass eine wirklich interessante und vielseitige Bürgerbewegung zu einem derart dumpfbackigen Zusammentreffen geworden ist. Damit werden nur kostbare Resourcen verbraucht. Wie bei einer Autobatterie, die bei ewigen Rumjängeln irgendwann leer ist.“
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Mail heute:
„…Während dessen staune ich:
…ich kenne kein anderes Bauprojekt, das ähnlich destruktiv, umweltschädlich, nutzlos und unwirtschaftlich ist, wie dieses Stuttgart 21; und ich kenne kein Projekt, gegen das es einen ähnlich kreativen, langanhaltenden und zähen Protest gegeben hat; und doch ist es uns noch nicht gelungen, den "Tunnelmoloch" zu stoppen. Wir könnten die Hoffnung verlieren und auf die Idee kommen, dass wir einfach nichts erreichen und nichts beeinflussen können. Und vielleicht ist es genau dies, was die machtorientierten Politiker erreichen möchten: dass wir klein beigeben werden. Aber sie werden uns nicht loswerden!“
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Kommentar S.B.:
Der erste Mailschreiber war früher sehr engagiert, auch auf der Demobühne. Der andere ist immer noch auf der Demo anzutreffen. Der Widerstand sollte sichtbar bleiben, an der Mahnwache, bei den Demos, im Internet und bei politischen Zusammenkünften - bis das Murksprojekt aufgegeben wird. Was meinst Du/Sie? Freue mich über Zuschriften zu dieser wichtigen Frage an post@siegfried-busch.de



böser Verdacht
Saturday 19. March 21:58
Demoposter von C.D.

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stolzer Bonatz-Bahnhof ade!
Friday 18. March 21:39
Dem EBA liege keine „vertiefte Planung vor“. Und eine solche müsse derzeit auch nicht vorliegen. Außerdem handle es sich in Stuttgart „mehr um einen Haltepunkt als um einen Bahnhof“. Ein DB-Vertreter merkte im Anschluss an die Anhörung an, es werde praktisch nicht mehr als ein S-Bahn-Haltepunkt gebaut werden.“ Quelle


optische Überraschung
Thursday 17. March 14:13
Direkt an der Neckarstraße am Zugang zur U-Bahn-Haltestelle Staatsgalerie ist ein S-21-Bauwerk geplant. „Die Stadt wird schöner!“ (Nr. 13 der Werbung, 5. Auflage der „21 guten Gründe für Stuttgart 21“.)

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Parkschützer Klaus Gebhard hat einen ätzenden Kommentar zur geplanten „Innenstadt Großskulptur“ verfasst. (hier lesen)


zum "Lügenpack"
Wednesday 16. March 11:02
Heute Aufsichtsratsatzung der DB Bahn in Berlin. Den Aufsichtsrat von 2014 hatte ich gestern zum „Lügenpack“ einsortiert. Der verstorbene prominente S-21-Gegner Peter Conradi hatte immer Höflichkeit und Fairness im Umgang mit den S-21-Befürwortern eingefordert. Aus meiner Büttenrede am Rosenmontag 2013 auf dem Schlossplatz: „Bei der Grundwasser-Anhörung auf der Messe am 12. Dezember sagte ein Herr aus Stuttgart-Vaihingen zum L-Wort: Dieser Ausdruck ist unstreitig aggressiv und gehört einer unteren Sprachebene an, ist also nicht salonfähig, aber dem Inhalt nach ich betone: nicht der Form, sondern der Sache nach ist er voll gerechtfertigt.“ Wer nicht nur schwindelt, sondern damit auch Milliarden veruntreut, muss im Streit auch mal drastische Formulierungen aushalten.


Aufsichtsrat morgen auch?
Tuesday 15. March 18:46

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Morgen tagt der Aufsichtsrat der DB Bahn in Berlin. Im letzten Jahr gehörte er nachgewiesen zum „Lügenpack“:

„Der Aufsichtsrat stimmte für den Weiterbau wegen eines vermeintlichen Kostenvorteils von 77 Mio. Euro. Dies geschah trotz eines kritischen „Dossiers“ aus dem Kreis der Staatssekretäre im Aufsichtsrat der DB AG sowie entgegen der Aufklärung durch Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn über mindestens 210 Mio. Euro günstigere Ausstiegskosten. Dem Aufsichtsrat lagen am 05.03.2013 aber insbesondere die Informationen vor, dass S21 um weitere Milliarden teurer werden wird. Somit hatten sich die 77 Mio. Euro Vorteil schon weit in einen vielfach so hohen Nachteil verkehrt,…“
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Ob sich der Aufsichtsrat zu einem Befreiungsschlag wg. Stuttgart 21 aufraffen kann angesichts der desolaten Lage des Konzerns (
Bericht in der StZ von heute)? Natürlich nicht, nach der Devise „nach mir die Sintflut“…


das "Volk"

Monday 14. March 15:45
Fragen an den Wahlsieger Kretschmann:

War Ihre Haltung zu S21 vom Koalitionspartner SPD bestimmt?
Einen Tag vor der Wahl meinten Sie, das Volk möchte S21. Glauben Sie das selbst?
Und sind gut 20% (Korrektur: 28%) der Menschen von BW „das Volk“?
Ist die Beurteilung von Werner Sauerborn falsch oder eher zutreffend?

„Tief verfilzte politische und ökonomische Interessen haben es bisher geschafft, ein völlig absurdes Projekt mit Manipulationen und handfesten Lügen über die rechtliche, parlamentarische und mediale Hürden zu hieven, eine Volksabstimmung auf erstunkener und erlogener Geschäftsgrundlage inbegriffen."


multiple choice
Sunday 13. March 22:56
Was sagt uns dieses Luftbildfoto von Manfred Grohe von gestern Nachmittag?

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  • der einsame Rufer in der Wüste

  • die Deutsche Bahn - von Daimler genasführt

  • von allen guten Geistern verlassen

  • Pfahl im Fleisch der Grünen (auch nach der heutigen Landtagswahl!)

  • der Wurmbau zu Babel im Werden

  • „die Stadt wird schöner“

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mehrere Antworten sind möglich



Dauerbrenner:

„Wie sollte es denn überhaupt möglich sein,
nicht gegen dieses Irrsinnsprojekt zu sein?“
(Prof.Dr.Rohrhirsch bei der 302. Montagsdemo am 14.Dez. 2015)

Mein Stuttgart - wohin denn du?“
Parodie nach Hölderlin (2008 / 2013)


war mal!
Saturday 12. March 09:15

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Prof. Bodack an K-21-Menschen
Friday 11. March 21:26
…war guter Hoffnung, dass in den vergangenen Wochen oder heute der „stern“ mit einer tiefgreifenden Analyse der katastrophalen Unternehmensbilanz der DB AG erscheint, zu der ich der Redaktion Daten und Fakten über Neubaustrecken und Fahrzeiten gesandt hatte: 
Leider ist auch der heutige „stern" leer! 
Wir müssen davon ausgehen, dass kritische Veröffentlichungen verhindert werden, indem per Anzeigen, Beauftragungen für Publikationen ("DB mobil“ erscheint im Verlag des „stern“) in den Redaktionen Sorgen um Auftragsverluste und zudeckendes Wohlwollen entstehen, so wie es seit Jahren beim babylonischen S21-Desaster geschieht? Nach der „Seite 3 der „Süddeutschen", die lockere Unterhaltung über dieses Desaster-Projekt bot, frage ich: Wo finden wir noch mutige Journalisten und Medien in unserem Lande??“


Super Verkehrssystem
Thursday 10. March 09:33
Die ganze „Seite Drei“ der Süd. Zeitung von gestern ist Stuttgart 21 „Tief entspannt“ gewidmet. Reportage mit Projektleiter Leger: „Ein Ortstermin im Untergrund, wo vieles schneller geht als geplant.“ Wenn dann vom Fahrplanwechsel „12/2021“ geschrieben wird und Leger zu seinem „Ziel“ zitiert wird „Kostenrahmen einhalten, Zeitplan einhalten, gute Bauwerke schaffen „für ein Super-Verkehrssystem“, dann liegt er wie üblich auf der Linie des Schönredens. Ob er selbst daran glaubt?
Erfreulicherweise wird auch Hannes Rockenbauch interviewt, der vom „Schildbürgerstreich“ spricht.



selbsterklärend
Wednesday 09. March 17:00

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kurz und knapp
Tuesday 08. March 14:44
Stuttgart 21: Richtig oder falsch?
KÜBEK: Richtig. Weil es für die ganze Region von Vorteil ist.

Hallo Herr
Kuebek, wo liegen die Vorteile? Möchte sie unter Ihrem Namen in meinem Blog veröffentlichen metropolis21.de.
(Diesen Blogeintrag habe ich ihm gemailt, seine Antwort wird unzensiert im Blog veröffentlicht.)



der große Bluff
Monday 07. March 15:12
"Der große Faktencheck-Bluff: Politik und Bahn kneifen zur S21-Leistungsfähigkeit!"
„Statt dem versprochenen Faktencheck zur Leistungsfähigkeit von Stuttgart 21 wollten SPD und Grüne im Gemeinderat wie auch die Bahn nur eine reine politische Showveranstaltung anbieten.“ (Mo-Demo-Rede heute Abend Wikireal).
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Kommentar S.B.: Bahn und Politik fürchten den Nachweis des Rückbaus der Leistungsfähigkeit von Stuttgart 21. Denn das wäre da Ende des Projekts und die vorgezogene Blamage aktueller Entscheider mit ihrer allzu menschlichen Haltung „Kopf in den Sand“ und „nach mir die Sintflut!“



hat sich was geändert?
Sunday 06. March 20:03
"Die Betreiber von Stuttgart 21 sind Betrüger"
Der Grüne Winfried Hermann erhebt auf WELT ONLINE schwere Vorwürfe. Ein Gutachten spricht von einer Kostenexplosion beim Prestigeprojekt.
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Das stand als Schlagzeile und Untertitel in
DIE WELT online am 08.09.10, kurz vor dem Schwarzen Donnerstag.
Der Rückblick ist interessant, weil sich damalige Prognosen als richtig erwiesen haben. Ist die Frage erlaubt, ob der jetzige Verkehrsminister bei dem Betrug inzwischen selbst mitmacht? Beim politischen Machtspiel ist er jedenfalls dabei und so markige Sätze wie „…man kann ein von Grund auf miserables Projekt nicht schönreden“ sind von ihm nicht mehr zuhören…



niemals wie geplant
Saturday 05. March 23:08
Aus der Rede von Volker Lösch beim Jahresempfang SÖS/LINKE im Stuttgarter Rathaus am 29.02.2016

„Und das spannendste am Stuttgarter Widerstand ist : Wir haben den größten Erfolg noch vor uns! Ich bleibe dabei : "Stuttgart21", das immer noch dümmste deutsche Bau- und Immobilienprojekt, wird in seiner geplanten Form niemals in Betrieb gehen!“



Stand 03.02.2016!!
Friday 04. March 10:56

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„Die Bahn baut auf Sicht ohne fertiges Konzept.“
Aus der “
Mängelliste der Ingenieure 22


ausweglose Ecke
Thursday 03. March 21:57
Die fast verzweifelt wirkende Reaktion der Bahn auf das Gutachten der Vieregg-Rössler GmbH zu den Ausstiegskosten fiel aus, wie erwartet: voreilig, hilflos und manipulativ. Ein Beleg, wie sehr sich die DB AG inzwischen bei Stuttgart 21 in eine ausweglose Ecke gedrängt fühlt.“ Quelle


bei schönem Wetter...
Wednesday 02. March 23:26
Foto aus Google Earth

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Neue Ansage (vorgesehen bei der Stadtbahnunterbrechung für Jahre!) an der Haltestelle Neckartor:
„Zu den Fernzügen ab Hauptbahnhof bitte hier umsteigen und dem kurzen Fußweg durch den Schlossgarten folgen.“
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Tatsächlich ist der Umweg nicht sehr lang, geschätzt 500 Meter. An einem lauen Frühlingstag sogar ein schöner Spaziergang durch den noch intakten Park und dann hinter dem Biergarten eine lange Rampe hoch zum Querbahnsteig, zumutbar für Bahnreisende, die gut zu Fuß sind und wenig Gepäck haben. Was ist aber mit den Anderen, mit Alten und Gehbehinderten und bei schlechtem Wetter, im Winter? Immerhin ist die Haltestelle Neckartor noch zwei U-Bahnstationen vor der HH Hauptbahnhof. (Aber auch dort ist es bis zu den Bahnsteigen noch ziemlich weit, wenigstens gibt es Aufzüge und Rolltreppen und es ist trocken.)



MurkS21
Tuesday 01. March 22:01

Pasted Graphic 1
Aus der Website Schutzgemeinschaft Filder, Presseerklärung vom 30.1.2016



zwei Kommentierungen
Monday 29. February 21:41
Kommentierung der Reden der Befürworterparteien im Bundestag durch Werner Sauerborn:
„Dumpf, uninformiert, realitätsverweigernd – die Reden von CDU (Norbert Bartle) und SPD (Annette Sawade). Aktive Beiträge zur Förderung von Politikverdrossenheit!“

Meine Kommentierung:
„Imponierend eloquent, scheinbar überlegen und staatstragend, aber leider sehr fehlerhaft in Verkennung der Realität“. 
Denn der angeblich „riesige Verlust“ der Bahn-AG wäre ein Milliardengewinn mit einem besseren Bahnhof, zumindest für den Steuerzahler. Die beschworene Blamage eines Abbruchs wäre geringer als
das vorhergesagte Desaster des vergeblichen Weiterbaus.


routiniert abgeschmettert
Sunday 28. February 21:45
Deutscher Bundestag, aus dem Antrag Linke/Grüne vom 17.02.2016:
II. Der Deutsche Bundestag fordert die Bundesregierung auf,
1. in ihrer Rolle als Vertreterin des Alleineigentümers der Deutschen Bahn AG
darauf hinzuwirken, dass diese einen sofortigen Stopp und den Ausstieg aus
dem Projekt Stuttgart 21 beschließt und auch schnellstmöglich volllzieht, um
wirtchaftlichen Schaden vom Unternehmen abzuwenden…

Ablehnung des Antrags mit den Stimmen der Fraktionen der CDU/CSU und SPD gegen die Stimmen der Fraktionen DIE LINKE. und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.



Volksabstimmung
Saturday 27. February 23:31
Bei der spärlich besetzten 158. Plenarsitzung des Bundestags vom 25.02.2016 zum TOP 12 Bahnhofsprojekt Stuttgart 21 wurde von CDU und SPD sowie einem Staatssekretär mit der Volksabstimmung zugunsten von Stuttgart 21 argumentiert. Hörte sich demokratisch und sinnvoll an. 

Aber „damals hat sich die Mehrheit der Abstimmenden für einen Bahnhof entschieden, der maximal 4,5 Milliarden kostet und 49 Züge in der Spitzenstunde unter Stress bewältigt. Beides hat sich inzwischen als unhaltbar erwiesen. Zudem hatte die Abstimmung nicht das gesetzlich vorgeschriebene Quorum von 1/3 der Stimmen erreicht. Es hatten nur 28 % der Wahlberechtigten mit Nein gestimmt. Laut Landeswahlleitung gilt damit der Rechtszustand von vor der Abstimmung unverändert.“ (Textbaustein vom „
Weckruf“, Blog gestern)


Weckruf, final
Friday 26. February 22:31

„Das Projekt hängt nur noch an einem seidenen Faden.“

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Auf welchen realen Beobachtungen und Fakten diese Schlagzeile basiert, steht bei „Zum Blog aktuell“.



immer wieder (6)

Thursday 25. February 20:49
Ein Kommentar von mir zur Sperrung der Stadtbahn, Artikel in der Stuttgarter Zeitung:

schlechtest geplant
„Rund 4 Jahre Sperrung statt 14 Tage (in den Ferien!) wie ursprünglich geplant, das ist etwa 100 Mal schlechter. Aber das geduldige Volk wird auch das hinnehmen: „Und auf vorgeschriebnen Bahnen / Zieht die Menge durch die Flur; / Den entrollten Lügenfahnen / Folgen alle. – Schafsnatur!“ (Goethe) Die "
21 guten Gründe für Stuttgart 21", jahrelang in mehreren Auflagen verbreitet, sind schon lang in der Versenkung verschwunden, es war eine "Sammlung von falschen Werbesprüchen, Halbwahrheiten und Luftnummern", Lügenfahnen eben (mehr bei metropolis21.de). Prof. Ostertag spricht von bis zu 20 Milliarden Kosten und Fertigstellung nicht vor 2030 und liegt damit wohl richtiger als geplant (2007) mit 2,5 Mrd. und Fertigstellung 2008. Das Desaster ist unausweichlich.“
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(Andreas Keller zitiert Bertold Brecht zu Beginn seiner großartigen Rede auf der Montagsdemo vor dem Nordflügel am 2.8.2010): „Lasst uns das tausendmal Gesagte immer wieder sagen, damit es nicht einmal zu wenig gesagt wurde!“


Unaufrichtigkeiten vulgo Lügen
Wednesday 24. February 23:11

schlichtung-verantwortliche

Bei der Grundwasser-Anhörung auf der Messe am 12. Dezember 2013 sagte ein Herr aus Stuttgart-Vaihingen zum Demoruf „Lügenpack“:
„Dieser Ausdruck ist unstreitig aggressiv und gehört einer unteren Sprachebene an, ist also nicht salonfähig, aber dem Inhalt nach – ich betone: nicht der Form, sondern der Sache nach – ist er voll gerechtfertigt.“ (Mehr dazu in der
Büttenrede 2014)


Werbelüge
Tuesday 23. February 23:50
Zum Blog „immer wieder (5)“ vom 20.02. eine Mail aus Belgien von heute:

„Wo gibt es einen grösseren Engpass als die Geislinger Steige?  Gestern morgen  musste der Zug mehrere Mal auf dem Weg zum Nordbahnhof und im Tunnel vor dem Südbahnhof warten, bis er Weiterfahrt bekam.“
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Die Rede ist von den Fernbahnhöfen Brüssel Nord und Brüssel Süd (dem größten Bahnhof Belgiens), dazwischen der Tiefbahnhof Brüssel-Centraal. Ich bin vor Jahren selbst im Tunnel gesteckt! Die Werbung mit der Geislinger Steige als „dem größten Engpass des europäischen Schienennetzes“ ist eine unbelegte und falsche Behauptung.



Historische Fehlentscheidungen
Monday 22. February 15:30
Verdun 1916: Warum musste das sinnlose Gemetzel 10 Monate dauern? Hatte man nicht schon spätestens nach Wochen gemerkt, dass es eine Fehlstrategie war, an dieser Stelle anzugreifen? Das Desaster war unausweichlich.

Stuttgart 2009: Warum muss man auf Biegen und Brechen Stuttgart 21 immer weiterbauen? Hat man nicht schon nach wenigen Jahren gemerkt, das es eine Fehlplanung war, an dieser Stelle einen Durchgangsbahnhof zu bauen?
Das Desaster ist unausweichlich!


um was es wirklich geht
Sunday 21. February 09:44
Hannes Rockenbauch, prominenter Gegner von S21 und Kandidat für die Landtagswahl:
“Stuttgart 21 war noch nie ein Bahnprojekt. Um was es wirklich geht, sieht man am besten direkt hinterm Bahnhof. Die Realität im neuen Stuttgart. Im Baukomplex „Pariser Höfe“ werden für 80 qm Wohnraum über 2.000 € Miete verlangt. 61 Meter ist die Spitze der Spekulation. Im Hochhaus namens „Cloud Nr. 7“ wird um das ganz große Geld gezockt. 14.000 € kostet zur Zeit hier der Quadratmeter.“



immer wieder (5)
Saturday 20. February 18:32
Immer wieder müssen die angeblich „guten Gründe“ für Stuttgart 21“ entlarvt werden. Inzwischen sind sie als Werbung aus dem Verkehr gezogen worden.
Auch ohne gute Gründe wird weiter gebaut, obwohl „alle wissen, dass Stuttgart 21 in einem Desaster enden wird“ (
die ZEIT am 28. Februar 2013
http://www.zeit.de/2013/10/Bahnhof-Stuttgart-21)
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Aus „
21 gute Gründe für Stuttgart 21“:

„Die Züge müssen an der Geislinger Steige, dem größten Engpass des europäischen Schienennetzes, nicht mehr herunterbremsen.“

„Zu behaupten, die Geislinger Steige stelle den „grössten Engpass des europäischen Schienennetzes“ dar, kann man einem schwäbischen Erstklässler wohlwollend verzeihen, darf aber einem Projektsprecher nicht nachgesehen werden.“ (T.R., Belgien)

Und die Geislinger Steige ist für den ICE ziemlich belanglos: Am 28.7.14 selbst abgestoppt: 04:55,52 dauerte die Fahrt mit dem gut besetzten EC die Geislinger Steige hoch vom Bahnhof Geislingen bis Bahnhof Amstetten.


Märchen Rosenstein
Friday 19. February 20:07
Kommentar aus einer heutigen E-Mail zum Blog vom 11.2.2016
Stellenausschreibung Stadtplanung Stuttgart:
„So bleibt es nach wie vor spannend: was bleibt vom Märchen Rosenstein, von den 60 ha (
100 ha) abzüglich der oberirdischen Restgleisflächen übrig, die erstaunlicherweise Verkehrsminister Hermann höchstpersönlich am 18.01.in der Hospitalrunde mit und von Dr. Geißler erwähnt hat: nicht wörtlich, aber inhaltlich entsprechend: ....."mein Ministerium prüft zur Zeit (5 Jahre danach) wieviel Gleise zum Leistungsnachweis oberirdisch noch benötigt werden…“
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S.B. Es gibt ein Video vom Hospitalhof, wo das Originalzitat zu hören sein müsste. Wäre für Link und Minute dankbar, dann trage ich es nach.


immer wieder (4)

Thursday 18. February 20:39

Werbung 2009
4. Vernunft siegt – deutlich mehr Züge auf halb so vielen Gleisen
(21 gute Gründe, hier lesen)

Stand 2012:
Unvernunft! - deutlich weniger Züge auf halb so vielen Gleisen ________________________________________________________________ Matthias Richling: „Bei Stuttgart 21 steht die Vernunft ganz hinten in der Warteschlange.“


immer wieder (3)
Wednesday 17. February 20:01
"Ein Neuanfang ist unumgänglich.“
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Derzeit kommt der Ausstieg aus Stuttgart 21 wieder vermehrt aufs Tapet. Bereits vor fünf Jahren forderte der Mit-Architekt Frei Otto eine Neuplanung (
Artikel in den Stuttgarter Nachrichten) und ist aus dem Projekt S21 ausgestiegen.


Betrugsprojekt
Tuesday 16. February 23:28
„Zum vierten Mal jährt sich nun die vollständige Zerstörung des Mittleren Schlossgartens:
Vier Jahre, in denen die Bahn unter den Augen von Grün-Rot ein einziges Schlachtfeld angerichtet hat aus baulichem und planerischem Desaster.
Wir fordern die Landesregierung und die Stadt Stuttgart auf, die Realitätsverleugnung der Bahn zu stoppen. Der Aus-und Umstieg aus dem Betrugsprojekt Stuttgart 21 ist nach dem neuen Gutachten von Vieregg und Rössler möglich und wäre finanziell sinnvoll.“ (Aus der Demorede gestern von Nina Picasso zur Parkzerstörung.)



demokratische Fassade
Monday 15. February 22:03

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Stuttgart 21 ist demokratisch beschlossen mit jeweils 75% der Abgeordneten in Stadt und Land. Das „System“ heißt Blockabstimmungen, wer nicht mitmacht, kann seine Karriere in der Partei aufgeben…



Alptraum - Traum
Sunday 14. February 22:57
Leserbrief von Peter Främke an die Nürtinger Zeitung (gekürzt):
„Der Alptraum „Stuttgart 21“ nähert sich dem Ende: Der Kopfbahnhof kann architektonisch ansprechend mit einem großzügigen Bahnhofsdach und Vorplatz ohne Verkehr saniert werden. Die Schillerstraße wird in die S21-Baugrube verlegt mit Zentralem Omnibus Bahnhof und Parkplätzen, und das ZOB-Provisorium am Flughafen kann entfallen. „Mehr Verkehr auf die Schiene“ wird erreicht mit einer Kopfbahnhof- Kapazität von 72 Zügen - S21 kann nur 32 Züge! Stadt und Land bleibt ein weiterhin jahrelanges Bauchaos für einen irrsinnig teuren, viel zu kleinen und gefährlichen Tunnelbahnhof erspart. Und was kostet das alles? Gar nichts – im Gegenteil: Es werden sogar 5,9 Milliarden Steuergeld gespart! Dieser Traum wird möglich mit dem Ausstieg aus S21!“ Faktengrundlage:
Pressekonferenz am 12.2.2016.
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S.B.: Auch wenn der Ausstieg teurer wäre, die Verlegung des Autoverkehrs in die Baugrube und der Wiederaufbau des Bahnhofs (Seitenflügel) viel mehr kosten würde, blieb vermutlich noch eine Milliardenersparnis mit dem Vorteil eines besseren und bequemeren Bahnhofs.



Stuttgart 21: too big to fail?
Saturday 13. February 23:12
6 Mrd. € Einsparung bei Ausstieg aus Stuttgart 21 (aus der Pressemitteilung des Aktionsbündnisses)


kein Schelm!
Friday 12. February 22:36
Es gibt „ein aktuelles Schreiben des Bundesrechnungshofes (BRH), in welchem er bestätigt, dass dessen seit langem erwartete neue Stellungnahme zu den Kostensteigerungen beim Großprojekt Stuttgart 21 seit Dezember 2014 vorliegt. Die Veröffentlichung dieser Stellungnahme wird seitdem vor allem seitens der Deutschen Bahn AG und den beteiligten Bundesministerien für Verkehr bzw. Finanzen hinausgezögert.“ Quelle: Pressemitteilung der Linken, MdB Sabine Leidig
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Kein Schelm, wer Böses dabei denkt…


unglaubliche Irreführung!
Thursday 11. February 10:05
Aus einer aktuellen Stellenausschreibung Stadtplanung Stuttgart:

"Durch die Neuordnung des Bahnknotens werden etwa 100 ha Gleisflächen frei, die für eine nachhaltig städtebauliche Entwicklung zur Verfügung stehen."
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Die Werbeformel „100 ha“ durch Stuttgart 21 ist eine „Drittelwahrheit“, trotzdem ist sie nicht auszurotten. Schon seit 2010 ist die angebliche „Jahrhundertchance“ entlarvt.
(Dieser Blogeintrag wird dem Amt für Stadtplanung zugeleitet mit der Bitte um Antwort.)



Leitbild der weichen Faktoren
Wednesday 10. February 23:13
In einem Memorandum (Memory 45 „Die halbierte Stadt“) stellt Prof. Roland Ostertag den „harten Faktoren“ des Faktenchecks eine andere, für den Menschen wesentlichere Welt gegenüber:

„Das andere Leitbild der weichen, der qualitativen Kräfte beinhaltet nicht nur die städtebaulichen Aspekte im engeren Sinne, es umfasst die stadtplanerischen, die räumlichen,
die sozialen, die kulturellen, die historischen, die atmosphärischen, die emotionalen, die menschlichen Aspekte, die Themen Denkmalschutz, Nutzung, geistig-räumliche Mobilität/Vitalität, Gedächtnis der Stadt, (Bewusstseins-)Landschaft, Zukunfts-Perspektive. Bis hin zu den Fragen nach der Bedeutung, nach dem Sinn der Dinge, der Stadt, der Welt, dessen was wir denken und tun.“


Rosenmontags-Regendemo gestern
Tuesday 09. February 13:36

mail-anhang

Wolfgang Rüter, Fotoserie: „Von Regen lässt sich die Stuttgarter Bewegung nicht beeindrucken und nicht abschrecken. Das Wetter erfordert halt die richtige Bekleidung und die war heute am Rosenmontag bunt, und wie immer, ideenreich.“


immer wieder (2)
Monday 08. February 18:14

Mein Redebeitrag am letzten Tag der Anhörung am 7.10.2014 in der Filderhalle (Tondokument auf Anfrage übermittelbar).
____________________________________________
„Ich bin heute zum 6. Mal bei der Erörterung und bin beeindruckt von der fairen und geduldigen Verhandlungsführung von Frau Bühler und Herrn Trippen.

• Herr RA Dr. Peter Schütz sprach heute von einem „absehbaren Bedarf“ und von „künftigen Bedarfen“ also von Zukunftsprojektionen.  Die
Projektbau GmbH der Bahn stellte 1997 fest: „Stuttgart braucht in jedem Fall eine grundlegende Verbesserung seiner Bahnverkehrsanbindung. Der jetzige Hauptbahnhof kann das Fahrgastaufkommen des Jahres 2010 in keiner Weise mehr bewältigen.“  Im Jahr 2010 war der Hauptbahnhof dann der pünktlichste Großstadtbahnhof Deutschlands, oder zumindest der Zweitpünktlichste. Der Bahnverkehr wurde spielend bewältigt und die Prognose der Bahn war nicht nur unzutreffend, sondern erwies sich als grotesk falsch! Das bezog sich auf die „Null-Variante“.

 In derselben Schrift der Projektbau Bahn heißt es auch, Zitat: 
 „50 Prozent mehr Leistung im Fernverkehr“. Das ist wohl reines Wunschdenken, wie die Verkehrsentwicklung gezeigt hat.  Herr Dr. Schütz, Verzeihung, aber Prognosen von Seiten der Bahn kann ich nicht mehr ernst nehmen. Wenn die Prognosen zu Beginn des Projekts falsch waren, ist doch auch die Planrechtfertigung falsch, von der wir heute reden.                                                               
                                                                                             
• Zehn Jahre später, im Jahr 2007, muss ich mir als Stuttgarter von der Bahn anhören:  
„Wer den Schlossgarten aufwerten will - der sollte für Stuttgart 21 sein.“ Meine Herren von der Bahnseite, noch gestern sprach jemand von Ihnen von den „100 Hektar“ durch Stuttgart 21, was hinten und vorn nicht stimmt! Es sind nur etwa 1/3 von 100 Hektar die durch S21 frei werden!    
                                                                           
• Als letztes möchte ich die
 „21 guten Gründe für Stuttgart 21 nennen, die für das Projekt werben sollten. Es gab 5 Auflagen von 2009 bis Ende 2013. Seit diesem Jahr sind sie weder im Rathaus noch am Turmforum zu finden und es gibt auch keine Nachfolgeschrift. Warum wohl?

Meine Beurteilung dieser Werbeschrift habe ich in meiner
Büttenrede am Rosenmontag auf dem Schlossplatz gezogen: "Die „21 guten Gründe für Stuttgart 21“ sind eine Sammlung von falschen Werbesprüchen, Halbwahrheiten und Luftnummern! Die Menschen aus dem Land und besonders die Stuttgarter werden zum Narren gehalten! Deshalb sind wir ja so narret!"

Mein Eindruck von den vielen hier verbrachten Stunden ist: Meine Herren von der Bahn  (ich sehe keine Frau) und speziell die Bahn-Anwälte Schütz und Kirchberg, an die Stelle der Sinnhaftigkeit, der Qualität des Projekts setzen Sie jetzt die vorhandenen Verträge, EU-Recht, Finanzierungsvereinbarung usw. und den bereits erfolgten Baufortschritt. Damit lassen wir Bürger uns aber nicht abspeisen!“
_____________________________________________________________
Die Anhörung wurde bald darauf überraschend abgebrochen, obwohl 2 weitere Termine in Planung waren. Zur entscheidenden Frage der Planrechtfertigung/Sinnhaftigkeit von S21 gab es weder eine Antwort noch eine Diskussion. Ebenfalls wurde der Vortrag von Dr. Engelhardt zur Leistungsfähigkeit S21 abgewürgt.



immer wieder!
Sunday 07. February 12:07
(Andreas Keller zitiert Bertold Brecht zu Beginn seiner großartigen Rede auf der Montagsdemo vor dem Nordflügel am 2.8.2010):

„Lasst uns das tausendmal Gesagte immer wieder sagen, damit es nicht einmal zu wenig gesagt wurde! Lasst uns die Warnungen erneuern, und wenn sie schon wie Asche in unserem Mund sind!“

In diesem Sinne sind die Montagsdemos kein unnützes „Hamsterrad“ mit immer denselben Inhalten, sind die Kommentare gegen Stuttgart 21 in der Presse und in den rund 190 Websites „Alle gegen S21“, die beeindruckende Serie Tunnelblick und auch mein Blog mit Dokumentationen wichtige Beiträge einer unverzichtbaren Gegenöffentlichkeit.


wer's glaubt wird selig
Saturday 06. February 23:46
STUTTGART KANN DURCHATMEN
(Prognose im
Projektmagazin von 1997)


Absage
Friday 05. February 23:28
Das Aktionsbündnis gegen S 21 beteiligt sich nicht am Vorhaben Bürgerbeteiligung zum Rosensteinquartier.
Post an OB Kuhn: „Wir setzen uns für den Ausstieg aus dem Projekt ein und können und wollen uns daher nicht an dessen Ausgestaltung beteiligen. Die Gründe können sie nicht zuletzt der beiliegenden
Pressemitteilung entnehmen.“


Das Große Halleluja ist lange vorbei…
Thursday 04. February 16:38
Magere Erklärung vom SPD-Parteitag:
„Stuttgart 21 und den Bau der Neubaustrecke Wendlingen-Ulm unterstützen wir weiterhin.“

Ein Teilnehmer berichtet: „Dazu habe ich mich zu Wort gemeldet und - fast am Ende des nicht mehr vollzähligen Kongresses - gesagt: „Aus einem ehemals glühenden Bekenntnis zu einem angeblichen Vorzeigeprojekt ist ein bloßes Mantra geworden, an das viele auch gar nicht mehr glauben. Ich hoffe nur, dass dieses Mantra nicht bedeutet: „Wir ignorieren alle Bedenken und Erkenntnisse in Bezug auf Leistungsfähigkeit, Kostenexplosion, Brandschutz, Gleisneigung, Mineralwasser und den Sinn des Ganzen und unterstützen Stuttgart 21 vorbehaltlos auch weiterhin.“

Die Befürworter können einem fast leid tun, wie sie im Projekt S21 verstrickt sind. Wo ist das große Halleluja geblieben? Zur Umkehr sind sie nicht fähig und so nimmt das Desaster seinen Lauf.  DIE ZEIT am 28. Februar 2013: „Alle wissen, dass Stuttgart 21 in einem Desaster enden wird.“



Bei Umkehr schönere Zukunft!
Wednesday 03. February 13:24
Auffallend, dass gestern bei der öffentlichen Sitzung des Verkehrsausschusses kaum etwas zum Lob von S21 zu hören war. Es fiel das Wort „iCE“ - warum, habe ich nicht mitbekommen. Es ist ja auch sehr wenig übrig geblieben von den großartigen Werbeversprechen („21 gute Gründe für Stuttgart 21“). Welche Chancen ein Projektabbruch bieten würde, steht in der Presseerklärung des Aktionsbündnisses, z.B.

„Zum Beispiel könne die Tiefbahnhofsgrube als Mobilitätszentrum für Fernbusse, car-sharer, für Mietwagenstellplätze und Radabstellanlagen genutzt werden.“



ehrenwert
Tuesday 02. February 23:43
Ein Ziel, so wurde heute morgen im Rathaus zum Sinn der Bürgerbeteiligung Rosenstein vorgetragen, sei das

Zusammenfinden der Stadtgesellschaft.“

Ob das gelingen kann Angesichts der zunehmenden Zerstörungen und dem Leidensdruck der Bevölkerung im Straßen- und Schienenverkehr durch Stuttgart 21?



Schall und Rauch?
Monday 01. February 21:57
„Rosenstein-Quartier“ klingt doch gut, oder? Natürlich schöngefärbt wie immer, nicht etwa „Rosensteinviertel“ wie Bohnenviertel oder Heusteigviertel. Wie wäre künftig Bohnen-Quartier und Heusteig-Quartier?
Vorhang auf zur großen Rosensteinshow! Hereinspaziert in den Ausschuss für Umwelt und Technik morgen am 2. Februar im Stuttgarter Rathaus, wo ab 8.30h das Stück namens „informelle Beteiligung Rosenstein“ in öffentlicher Sitzung vorgestellt wird; Ablenkung mit Wolkenkuckucksheim vom Elend Stuttgart 21 ist angesagt!



Kurzpost an pro S21-Bürger
Sunday 31. January 20:38
Im „Projektmagazin“ sagt Thomas Esche von den „Bürgern für S21“ in seinem Kommentar u.a.:
„Stuttgart 21 und die Neubaustrecke sind ein Ökoprojekt.“

Sehr geehrte Bürger für S21,

vielleicht verschließen Sie besser nicht Ihre Augen vor der Realität.
Siehe letzte 3 Blogs bei
metropolis21.de

Mit freundlichen Grüßen
Siegfried Busch



zum Thema
Saturday 30. January 10:56
Gastblog Andreas Keller (vom 20.06.2013!)

Im Zuge der unentwegt euphorischen Pro-Berichterstattung "unserer" Stuttgarter Nachrichten bin ich auch auf den Artikel über den Erdaushub des Fildertunnels gestoßen (Ausgabe vom 14.06. / "Gestein aus Fildertunnel nach Oberndorf" / Konstantin Schwarz) mit der vordergründig nachvollziehbaren Euphorie des Oberndorfer Stadtkämmerers und des dortigen Unternehmers Bantle, dass sie "in den Genuss" von 500.000 und 650.000 Tonnen Erdaushub aus dem Fildertunnel kommen werden.
Keinen Kommentar oder "kritische" Begleitung habe ich zu dieser Notiz bislang gefunden, dass diese 1,15 Mio Tonnen im LKW vom Bohrloch nach Oberndorf über die B27 / A81 verbracht werden. Man möge mit mir rechnen:
1.150.000 Tonnen in LKW à 25 Tonnen erfordert 46.000 Fahrten.
Der Weg  via B27 bis Auffahrt Bondorf / A81 nach Oberndorf beträgt lt. Google Maps Routenplaner 86,2 km. So werden 46.000 * 86,2 * 2 = 7.930.400 LKW-km gebraucht, die Hälfte davon (3,96 Mio km) voll beladen, um das, was die Herrenknechtsche Bohrmaschine zu Tage fördert, zu entsorgen. Was sagt das Umweltministerium des Landes dazu? Oder rechnen die lieber gar nicht?
_____________________________________________________________
S.B.: Vor den Wahlen werden unangenehme Dinge (Blogs der letzten zwei Tage) unterdrückt. In der Regierungszeit mit der Pro-S21-SPD war es ähnlich, denn an erster Stelle steht bei der Politik der Machterhalt und nicht die Umwelt, besonders bitter für die Anhänger einer Umweltpartei, die sich den Maulkorb umgehängt hat.



Klimakiller S 21
Friday 29. January 21:57
In KONTEXT:Wochenzeitung unter „Klimakiller Tiefbahnhof“
„Die Betonierung der neuen Bahnsteighalle und der Zulauftunnel im Norden Stuttgarts belastet das Klima mit rund 324 000 Tonnen Schadgasen.“

(auch zum Blog von gestern)

Spiegel Online: Kohlendioxid ist das wichtigste Treib­hausgas: Seine hohe Kon­zentration in der Atmosphäre lässt die Tempera­turen auf der Erde steigen. Trotz einer Reihe von inter­nationalen Kon­fe­ren­zen ist es der Welt­gemeinschaft bisher nicht gelungen, den Kohlen­dioxid-Ausstoß wirksam zu begren­zen.


Beton21
Thursday 28. January 21:33
Überschlagsrechnung der Ingenieure 22:
„In Summe kommt man also auf rd. 11,35 Mio. to Beton entspr. etwa 2,2 Mio. to Zement sowie etwa 1,12 Mio to Stahl , was eine Freisetzung von rd. 2,95 Mio. to CO2 allein durch den Zement- und Stahl-Verbrauch beim S-21-Vorhaben zur Folge hat, den Einsatz der Baumaschinen und der LKW-Transporte nicht mitgerechnet!
Werden diese mitberücksichtigt, würde das eine Gesamt-CO2-Freisetzung von etwa 6 Mio. to durch den Bau von S-21 bedeuten! Daraus folgt: Auch in Bezug auf den Klimawandel ist S-21 nicht zu verantworten!“


abgewürgt!
Wednesday 27. January 16:17
Ein Kommentar von mir in der StZ zur Genehmigung Filderbahnhof durch das Regierungspräsidium:
„Von wegen "Anhörungsverfahren abgeschlossen". Ich war auch am letzten Tag der Anhörung zum Flughafenbahnhof dabei. Obwohl 2 weitere Termine eingeplant waren, wurde die Anhörung völlig überraschend beendet, die (fehlende) Sinnhaftigkeit von S21 kam nicht mehr zur Sprache, denn das hätte das Ende von S21 sein können. Statt "abgeschlossen" ist also richtiger "abgewürgt".
_____________________________________________________
Typisch unqualifizierte Ablenkung als Antwort:
Abgewürgt: Und auch die Puffer der Speisewagen kamen nicht mehr zur Sprache, obwohl man dafür locker nochmal 4 Wochen Erörterung hätte dranhängen können. Ein Skandal. Frieder Maier zu Siegfried Busch.



Widerstand, was sonst?
Tuesday 26. January 23:47
Aus BAA

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höflich

Monday 25. January 14:48
Schluss des Briefes vom Aktionsbündnis gegen S21 (v.Loeper) an Bahnchef Grube und Vorstand Kefer:
„Ihr Herr Dr. Leger, DB Projektbau, hat mehr Transparenz und Aufklärung versprochen. Umso mehr fordern wir Sie höflich auf, diesen guten Worten Taten folgen zu lassen und die mitgeteilten krassen Widersprüche des behaupteten Termins der Fertigstellung von S 21 realitätsnah zu bereinigen.“
Ganzer Brief bei
Zum Blog aktuell.


Rennfahrer Biberle
Sunday 24. January 19:13
Ein Erwin Biberle, sehr aktiver Lohnschreiber für S21, antwortete mir auf meinen Kommentar von gestern. Auszug: „Ihre verlinkte Internetseite ist ein übler Versuch, Menschen für blöd zu verkaufen… Fazit: Solch Mummenschanz wird Ihnen vielleicht montagabends von einer willigen Rest-Gefolgschaft abgenommen. Hier machen Sie sich lächerlich, Herr Busch.“ Kommentare
Meine Reaktion war ganz sachlich, ich unterließ den Abzählreim als scherzhafte Retour auf "Mummenschanz" und andere Schmeicheleien: "Rennfahrer Biberle hat em Arsch a Zwiebale... un du bisch drauß!"



Werbeschwindel aktuell
Saturday 23. January 22:51
Mein Leserkommentar zum heutigen Artikel in der Stuttgarter Zeitung „Nutzung von S-21-Flächen“:

Untertitel des Artikels: „Durch den Stuttgart-21-Tiefbahnhof können in der City über 100 Hektar bisherige Gleisanlagen für die Stadtentwicklung genutzt werden.“ red/dpa ist schlecht informiert. Die sogenannte „Jahrhundertchance“ durch „über 100 Hektar“ ist ein Werbeschwindel von der Art der „doppelten Leistungsfähigkeit“ des Tiefbahnhofs. Etwa 2/3 der Flächen S21 ist nämlich schon heute frei, völlig unabhängig von S21, siehe www.siegfried-busch.de/page18/page46/page46.html. 100 - eine magische Zahl schrumpft zur Drittelwahrheit.



nicht vergessen!
Friday 22. January 18:57
Aus einem „Projektmagazin“ von heute:
„Wir dürfen in Deutschland jedoch nicht vergessen,
welchen wirtschaftlichen, ökologischen und verkehrlichen Nutzen solche Projekte für ein Land darstellen, das seine Spitzenposition immer wieder und jeden Tag aufs Neue verteidigen muss und durch Infrastrukturprojekte einen wichtigen Schub erhält.“
_________________________________________

Also bitte nicht vergessen:

Stuttgart 21 und die Neubaustrecke sind
unwirtschaftlich
S21 ist unökologisch
der verkehrliche Nutzen ist
negativ

Gegenteilige Aussagen der Projektbetreiber sind unlautere Propaganda.


Mappus retro (1)
Thursday 21. January 20:29
Aktueller Streit um Mappus nach der Anhörung im 2. Untersuchungsausschuss. War er die treibende Kraft zum „Schwarzen Donnerstag“? Bericht in der kontert-wochenzeitung „Marionettentheater“. MP Mappus tritt Ende 2010 vor die Kameras (Spiegel-tv bei Minute 7.30) und rechtfertigt das brutale Vorgehen der Polizei mit Sprechblasen wie „einmalige Chance“, die alle durch die Schlichtung höchst anfechtbar geworden sind.


"Sind Sie noch ganz bei Trost?"
Wednesday 20. January 21:37
Herr Geißler zu einem Redner aus dem Publikum am Saalmikrofon. Aber er entschuldigte sich später dafür. Auf jeden Fall: Geißler ist mit seinen 86 Jahren absolut noch bei Trost!
Stimmen aus dem Publikum ab Minute 1:45.


Ansturm
Tuesday 19. January 20:56
Foto S.B.

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Riesenandrang gestern vor dem Eingang Hospitalhof. Viele wurden nicht mehr eingelassen, der Saal mit 850 Plätzen war proppenvoll. Die von mir für die Demomusikgruppen Capella Rebella und Lokomotive Stuttgart (Lok) reservierten Plätze blieben aber zum Teil frei, weil die Musiker nicht mehr eingelassen wurden.
Aber Flügel-tv hat die Veranstaltung mitgeschnitten, die komplette Veranstaltung ist hier zu erleben (besonders interessant sind die Stimmen aus dem Publikum ab Minute 1:45) :
https://www.youtube.com/watch?v=hIDOR6SvFpI&feature=youtu.be


"wie schön wär's gewesen"
Monday 18. January 10:38
Resümee nach der Schlichtung vor 5 Jahren:

Sicher hat Heiner Geißler in den endlosen Schlichtungsdiskussionen den einen oder anderen Punktesieg der Projektbefürworter inbrünstig herbeigesehnt. Denn dies hätte ihm ermöglicht, seinen abschließenden Richterspruch zugunsten von S21 einigermaßen seriös zu begründen.

--- Wie schön wäre es für Geißler gewesen, hätte er K21 als unbezahlbar und S21 als die billigere, grundsolide kalkulierte Alternative hinstellen können

--- Wie schön wäre es für Geißler gewesen, hätte er den Kopfbahnhof als chronisch leistungsschwach abhaken und S21 als den versprochenen Turbo-Bahnhof verkaufen können

--- und wie schön wäre es für Geißler gewesen, alle Risiken von S21 beruhigt vom Tisch zu wischen.“
__________________________________________________________

S.B.: Wie Geißlers „Schlichterspruch“ unseriös begründet wurde, hatte Parkschützer H.Hanslmeier hinterher zusammengefasst (ganze Analyse lesen bei
Zum Blog aktuell). Große Anerkennung für Heiner Geißler, der sich heute Abend dem Desaster seines Schlichterspruchs stellt.


überhaupt nicht "unwürdig"!
Sunday 17. January 18:46
Architekt Ingenhoven im Deutschlandfunk, Minute 19:30:
„Was wir in Wirklichkeit tun, ist, wir bauen einen Bahnhof, der es ermöglicht, dass die Innenstadt jetzt zunächst einmal
den Bahnhof um vieles näher rückt und viel leichter und einfacher und weniger unwürdig erreichbar wird…“
(Interview aus „Drunter und drüber bei Stuttgart 21“)
_______________________________________

„um vieles näher“: Die Gleise von S21 verlaufen genau dort, wo auch die Gleise des Kopfbahnhofs lagen.
„leichter und einfacher (erreichbar): das Gegenteil stimmt, die Gleisebene von S21 ist nämlich nur über Treppen, Rolltreppen und Aufzüge erreichbar, die Gleise des Kopfbahnhofs dagegen auch zu ebener Erde über den Nordausgang.
„weniger unwürdig erreichbar“: das kann sich nur auf den heutigen, verwahrlosten und schikanösen Zustand beziehen. Der Kopfbahnhof hatte durch die großartigen Schalterhallen und die große Kopfbahnsteighalle einen großzügigen und noblen Gleiszugang, im krassen Gegensatz zur niedrigen (Deckenhöhe vergleichbar mit der Klettpassage!) „Verteilerebene“ von S21.

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„unwürdig?“ (aus dem Rundgang Bonatz-Bahnhof)


Allensbach vorgestern
Saturday 16. January 12:02
Auf dem Lesepult in der Barockkirche Allensbach am Bodensee wurde ich an die Werbung für Stuttgart 21 erinnert. Aufgeschlagen war Psalm 120:

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Architekt Ingenhoven: das Bild sei kein Fake, es sei von einem Mathematiker geprüft und bestätigt worden (Erläuterung des „Schwindelbilds“ bei Zum Blog aktuell).

Die Projektbau DB Bahn bricht immer wieder ihre Zusagen wegen „Umplanungen“. Krasse Beispiele sind die Sperrung zentraler Stadtbahnlinien um das Hundertfache der Dauer und die
Fällung der Trauerweide am Feuerbach Bahnhof. Sammlung von „falschen Zungen“ bei Die Stuttgart-21-Lügen.


Begründung
Friday 15. January 21:45

Vortragsfolie

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„Sehr töricht ist der Steuermann,
der seinen Kurs nicht ändern will
und dem launischen Wind begegnet.

O Schiff, auch wenn du gut gerüstet bist,
kehre um, kehre um,
solange du Zeit hast, kehre ans Ufer zurück.“
(G.F. Händel „Il Trionfo del Tempo...“)
Deutsche Übersetzung des italienischen Textes)



KG und HH
Thursday 14. January 23:18
KG = Klaus Gebhard HH = Hans Heydemann
referieren zu Problemen bei der Umsetzung des Bauprojekts. Fazit:
S 21 ist nicht unumkehrbar, eine Beendigung wegen unlösbarer Probleme dringend geboten.
__________________________________________________
S21 Stuttgart in Schieflage –  „Baufortschritt“ die aktuelle Zwischenbilanz
Den in Kapitel (siehe Blog von gestern) gegliederten Vortrag nachhören und - sehen bei
Zum Blog aktuell


heute in Möhringen verhandelt
Wednesday 13. January 22:27

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Berufsnörgler und Fortschrittsbremser am Werk? Ergebnisse der Veranstaltung im Blog morgen.


mal wieder ein Windei
Tuesday 12. January 13:29
Anzeige im Abspann:

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Von wegen „ab sofort“! Das „Virtual-Reality-Exponat im Turmforum Stuttgart“ (Blog vom 10.01.2016) war gestern noch nicht da, „dauert noch einige Zeit“, so die Auskunft im Turmforum.


neuer Sonderbau zu S21
Monday 11. January 13:18

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Was für eine wunderschöne neue hochmoderne Hightechwand mit integrierter Wegbeleuchtung. Noch mehr Grün in der Stadt! Den abgeholzten Schlossgarten vis a vis kann sie vielleicht nicht ganz ersetzen (Sarkasmustaste aus).

„virtual reality“ zweifelhaft
Sunday 10. January 22:28

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Die „Virtual Reality“ von S21 ist ganz menschenleer und wenig real: im Bild liegt der Leitner-Steg links des Bahnhofsdachs, der Fernsehturm fehlt, ein Riesengebäude halbrechts im Hintergrund ist - hoffentlich - frei erfunden, Bäume wachsen auf dem Bahnhofsdach. Interessant die „Lichtaugen“ mit hoher Einfriedung, umgeben von Rasen und Wegen. Wie üblich eine Bauernfängerei, jedoch wird es viele kritiklose Menschen geben, die so ein zweifelhaftes Werbe-Machwerk attraktiv finden.


Die Stadt wirbt für Stuttgart 21
Saturday 09. January 09:44

Auf Ihrer offiziellen Website treibt die Stadt Stuttgart Werbung für Stuttgart 21 mit all den Fehlern (siehe letzte drei Blogeinträge) in Text „…dass der Bahnknoten Stuttgart leistungsfähiger wird“ und Werbefilm „Menschen verbinden“.
Bildschirmfoto mit Sonne aus Nordwest und Großbäumen auf Bahnhofsbetondecke:

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Beispiel aus dem Begleittext: „Der Leistungsnachweis hat gezeigt, dass in Stuttgart gut 49 Züge abgefertigt werden können.“ Das Gegenteil wurde nachgewiesen (Eisenbahn-Revue International 1/2015).



"einfach geschummelt"
Friday 08. January 10:58
„….Sie müssten also noch wesentlich genauer hinschauen. Wenn Sie das mal getan haben, dann, da bin ich mir sicher, werden auch Sie verstehen, warum die Kritik und die Demonstrationen einfach nicht aufhören wollen und auch nicht aufhören werden. Bei Stuttgart 21 wird, wie bei zahlreichen anderen Megaprojekten von der Fussball-Weltmeisterschaft bis zum BER, einfach geschummelt.“ (aus Leserbrief an die Badische Zeitung)


"erstunken und erlogen"
Thursday 07. January 12:13
Nach den Sendungen mit Bahnchef Rüdiger Grube und Widerstandsvater Gangolf Stocker ist aus dem "feurigen Befürworter" ein "absoluter Gegner" geworden.

"Ich habe gelernt, dass alles erstunken und erlogen war",

sagt er, und reihte sich bei den Demos ein. _________________________________________________
Die Rede ist von Stefan Siller (Blog von gestern), Zitat aus kontexwochenzeitung



"Einfach nur dreist"
Wednesday 06. January 16:00
Am Anfang fand er Stuttgart 21 toll, dann hat er gelesen und wurde zum Gegner. Der SWR-Moderator i. R. Stefan Siller beschreibt in seinem Buch, wie die Menschen belogen wurden.
„Bei vielen Menschen im Land hat in den vergangenen Jahren ein Umdenken bezüglich des Projekts stattgefunden. Auch ich habe meine Einstellung hinterfragt, je mehr ich mich informiert habe. Schließlich habe ich sie völlig geändert…“
Ausschnitt zum Bahnhof S21 bei kontextwochenzeitung.de


Offenbarungseid der Planung
Tuesday 05. January 19:53

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In der Planfeststellung sollte die Unterechung einer zentralen Stadtbahnlinie nur 14 Tage (in den Ferien!) dauern, nun sind es planmäßig fast 4 Jahre, rund das Hundertfache der Planung! Darstellung der Situation gestern in einer Rede bei der Demo auf dem Schlossplatz.
Die große Menge wird diese ungeheure und ganz entbehrliche Zumutung hinnehmen. Es sei hier wiederholt Goethe zitiert (Faust 2, IV. Auf dem Vorgebirg):
Und auf vorgeschriebnen Bahnen
Zieht die Menge durch die Flur;
Den entrollten Lügenfahnen
folgen alle: Schafstatur.“


Stimme aus Belgien (Terror 4)
Monday 04. January 17:49
„Es hat schon immer, in verschiedenen Ländern und zu verschiedenen Zeiten,  Anschläge auf Bahnhöfe und U-Bahnen gegeben, es ist also davon auszugehen, dass eine gewisse  Wahrscheinlichkeit eines solchen Ereignisses auch für Stuttgart besteht. Die Möglichkeiten, ein solches Ereignis präventiv zu vereiteln, sind leider begrenzt. Und wenn dann ein solches Ereignis eintritt, so hängt das Ausmass des Schadens von verschiedenen Faktoren ab.  Es ist anzunehmen, dass in einer unterirdischen Anlage das Schadensausmass grösser sein wird, als in einer traditionnellen Bahnanlage.  Potentielle Täter werden sich ein Ziel wählen, bei dem das zu erwartende Schadensausmass möglichst hoch ist.
 
Ich entsinne mich, dass schon vor Jahren  im Internet ein Bericht einer FDP Versammlung stand, in welchem das Terrorrisiko bei S21 angesprochen wurde.
 
Es ist absolut berechtigt, sich die Frage der Prävention der Terrorrisiken und der Schadensbegrenzung zu stellen, auch aus akutem Anlass. Am Brüsseler Südbahnhof habe ich letzthin neun zum Teil gepanzerte Militärfahrzeuge gesehen, Soldaten laufen bewaffnet Streife.   Wenn abends der Zug mit Pendlern in Verviers ankommt, werden die Reisenden schon von bewaffneten Militärs erwartet. In London sind die Abfallkästen in den U-Bahnen entfernt worden.“ (T.R., aus einer E-Mail von gestern, Betreff:
Ereignismanagment-Ihr Blog vom 02.01.2016.)


VORHER (Terror 3)
Sunday 03. January 22:34
Eine Meinung zum Blog von gestern:
„Es ist zwar richtig, dass wir trotz Risiken weiter Häuser, Tunnels, Brücken usw. bauen, aber wir bauen sie unter VORHERIGER Berücksichtigung der Risiken. Z.B. dass die Bauten so ausgebildet werden, dass sie möglichst erdbebensicher, feuersicher usw. sind und auch nicht in Hochwassersenken oder in Lawinenschneisen liegen. Und wenn es gar bessere Alternativen des Standorts oder der Bauweise gibt, dann wählen vernünftige Bauherren diese Möglichkeiten. Sie bauen nicht gegen die Natur sondern sie bauen mit der Natur. Beim Kopfbahnhof wurde damals die Topographie des Geländes so geschickt genutzt, so dass sich im Vorfeld des Bahnhofs ( durch die sogenannten „Gleisgebirge“) kreuzungsfreie Ein- und Ausfahrten ergaben. Leider hat das z.B. ein Herr Dr. phil. Grube bis heute noch nicht kapiert.“
_________________________________________________________________
Die „bessere Alternative“ auch in Bezug auf Risiken ist jedenfalls der modernisierte Kopfbahnhof.



ekelhaft! (Terror 2)
Saturday 02. January 12:04
E-Mail an mich: „Habe gerade deinen Blog aufgerufen und dabei leider deinen Eintrag von gestern gelesen. Ich finde ihn ekelhaft!
Mit diesem Eintrag stellst du dich in die Schlange derer, die die Furcht vor Terrorismus für ihre Zwecke instrumentalisieren. Igit !!“
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Antwort: Danke für diesen Zuruf! Du hast recht, aber wir S-21-Gegner kratzen halt alle Argumente gegen den angeblichen „Super-Bahnhof“ (
heute in BILD) zusammen. Das Argument „Terror“ ist gerade besonders aktuell im Gegensatz zum Neckarhochwasser. Wenn es dann eintritt, ist’s zu spät.

Gegenmeinung heute Abend: „Du hast eben genau nix verstanden! Eine Flut und Terrorismus gleich zu setzten!
Wenn Bekloppte mit dem Flieger in ein Haus fliegen hören wir nicht auf Häuser zu bauen. Und wenn sie sich in einem Theater in die Luft sprengen schließen wir nicht alle Theater und bauen keine neuen mehr. Es gab schon viele Anschläge auf Busse und Züge und der Zugverkehr wurde nicht eingestellt und verboten. Das gleiche gilt für Flughäfen und Bahnhöfe. Wer wie du argumentiert macht sich gemein und instrumentiert Böses für seinen Zweck. Armselig ist das.“
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Schwäbisch: „So isch’s no au wieder“. Ich frage ausnahmsweise meine lieben LeserInnen, wie sie darüber denken und erbitte ihre Meinung an meine Mailadresse
post@siegfried-busch.de


Terroranschlag mit und ohne Ansage (1)
Friday 01. January 20:35
Mit Ansage gestern:Wegen eines drohenden Terroranschlags hatte die Polizei vor Mitternacht in München den Hauptbahnhof und den Bahnhof im Stadtteil Pasing evakuiert.“ (StZ)

Ohne Ansage: „Die Terroranschläge am 13. November 2015 in Paris (kurz: Paris-Attacken) waren koordinierte, islamistisch motivierte Attentate an fünf verschiedenen Orten im 10. und 11. Pariser Arrondissement sowie an drei Orten in der Vorstadt Saint-Denis.“ (Wikipedia)
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In Stuttgart wird gerade ein für Terroranschläge überaus günstiger Bahnhof mit Tunnelsystem gebaut. Aus einem Memorandum von Verkehrsexperte Karl-Heinz Rösler:
„Wegen der erzielbaren maximalen Aufmerksamkeits-Wirkung und der ungeheuer großen Zahl an möglichen Opfern sind der Zweite S-Bahn-Tunnel in München wie auch die beiden Prestige-Vorhaben Fehmarnbelt-Tunnel und
Stuttgart 21 nach ihrer Fertigstellung willkommene Anriffsziele für zu allem entschlossenen Verbrecher. Es dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein, bis diese Terroristen zuschlagen.
…Diese Gefahrenlage müsste verantwortungsvolle Planer und Politiker, die es mit der Sicherheit der Reisenden ernst meinen, eigentlich dazu veranlassen, die drei genannten Projekte ganz fallenzulassen.“


es geht auch 2016 weiter
SYLVESTER Thursday 31. December 19:16
Mo., 4.1., 18 Uhr: Die 304. Montagsdemo, Schlossplatz Stuttgart
Mo., 11.1., 18 Uhr: Die 305. Montagsdemo, Schlossplatz Stuttgart
Mo., 18.1., 18 Uhr: Die 306. Montagsdemo, Schlossplatz Stuttgart
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PROSIT NEUJAHR!



Werbefilm grundverlogen (2)
Wednesday 30. December 09:57
„Der Umbau des Bahnhofs und seiner Gleisanlagen ist notwendig, da der Bahnhof, das marode Gleisvorfeld, die Tunnelanlagen und die Brücken dringend saniert werden müssen. Der Bahnhof hat seine Leistungsgrenze erreicht.“ (Fakten S21, Minute 0:40)
______________________________

S.B. Diese Begründung ist äußerst schwach und die Behauptung der „Leistungsgrenze“ längst widerlegt!

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Screenshot Minute 0:56. Das „marode“ Gleisvorfeld mit dem genialen „Tunnelgebirge“ sorgt für kreuzungsfreie Einfahren, von wegen „blockieren“. Bahnhofskenner Egon Hopfenzitz wendet alle Argumentationen (Brief an Projektsprecher Drexler) zugunsten des Tiefbahnhofs klar ins Gegenteil mit lapidarem Ergebnis:
„- Tiefbahnhof 4 x 8 = 32 Fahrmöglichkeiten (maximal geschätzt)
- Kopfbahnhof 8 x Zahl der möglichen Fahrstraßen = 56 Fahrmöglichkeiten
Allein diese Zusammenstellung erweist klar die Überlegenheit des Kopfbahnhofs gegen den Tiefbahnhof.“



Hamlet 21
Tuesday 29. December 20:03

Lückentext (es gibt mehrere richtige Lösungen):

Schwachheit, dein Nam’ ist ___________________

Etwas ist faul _____________________________

Doch still! Ich wittre _______________________

Dass einer lächeln kann, und immer lächeln,
Und doch ein _________________ sein.

Ist es auch _________________, hat es doch Methode.


Werbefilm grundverlogen (1)
Monday 28. December 17:33
Der Themenfilm Fakten S21 von 2011 zeigt die ganzen Irrtümer und Verlogenheiten der Stuttgart 21-Werbung. Hier war eine Werbeagentur tätig, die den Zuschauer in Wort und Bild hinters Licht führt; als ein Beispiel von vielen mit der Aussage, dass sich bei der Einfahrt die Züge „gegenseitig blockieren“, bildlich untermauert vom angeblichen Engpass, wo in Wirklichkeit sich die Züge in drei Stockwerken (Gleisgebirge) problemlos kreuzen können (Screenshot Minute 1:09):

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Der „Engpass“:

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Foto Klaus Gebhard
Es ist wie bei den
„21 guten Gründen für Stuttgart 21“, die Ende 2013 aus dem Verkehr gezogen wurden; die Werbung ist „fragwürdig, halbwahr oder falsch“.


Wahlkampf Hannes Rockenbauch
Sunday 27. December 08:42

„S 21 zerstört Stuttgarts Identität.“

(Zitat aus seinem Wahlprospekt)
_____________________________________________

Hannes Rockenbauch war und ist sehr aktiv gegen Stuttgart 21, als Redner bei den Montagsdemos, als Bahnhofsbesetzer, als Stadtrat usw. Er kandidiert im Wahlkreis Stuttgart 1 bei der Partei DIE LINKE.


Respekt Herr Geißler!
Saturday 26. December 11:20

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Obwohl sein „Schlichterspruch“ so schief gelaufen ist („Stuttgart 21 plus“), stellt sich Heiner Geißler den prominenten Kritikern und damaligen Teilnehmern an der Schlichtung. Walter Sittler ist auch dabei, der unverdrossen gegen Stuttgart 21 seine Stimme erhebt.


auch (m)ein Motto
Friday 25. December 20:48
„Es gibt ein Leben außerhalb Stuttgart 21“
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Das
„Irrsinnsprojekt“ (Prof. Rohrhirsch) Stuttgart 21 mit seiner Stadt- und Umwelt- und Bahn-Zerstörung kann einen leicht ganz in Beschlag nehmen. Wem ist damit geholfen? Es gilt, Lebensfreude, Gelassenheit und Humor zu behalten.


viel schöner, oder?
Thursday 24. December 09:34
Heut’ brennen die Weihnachtskerzen…

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Allen meinen Blogleserinnen und Bloglesern ein schönes Fest!


Weihnacht21/2015
Wednesday 23. December 22:15

Poster von C.D.
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302. Montagsdemo am 21.12.2015



nein-ja, nein-ja, nein-ja...
Tuesday 22. December 16:30
(U) = CDU-dominierter Untersuchungsausschuss zum „Schwarzen Donnerstag
(V) = Urteil des Verwaltungsgerichts
(zusammengestellt von Prof.Dr.-Ing. Manfred Fischer im
Schreiben an den Polizeipräsidenten Lutz)
_____________________________________________

(U) Die Versammlung war keine vom Versammlungsrecht gedeckte Versammlung
(V) Die Versammlung war eine vom Versammlungsrecht gedeckte Versammlung

(U) War es eine Spontanversammlung: nein
(V) War es eine Spontanversammlung: Ja

(U) War die Versammlung vorwiegend friedlich ? Nein
(V) War die Versammlung vorwiegend friedlich ? Ja

(U) Den polizeilichen Aufforderungen, den Platz zu verlassen, wurde nicht gefolgt
(V) Die polizeilichen Aufforderungen, den Platz zu verlassen, waren unzulässig

(U) Die Situation im Stuttgarter Schlossgarten war von rechtswidrigen Blockaden geprägt
(V) Die Versammlung ist nicht als Blockade einzustufen

(U) Das Verhalten vieler „Stuttgart 21“-Gegner im Stuttgarter Schlossgarten war von einer irrigen  Rechtsauffassung geprägt
(V) Die Rechtsauffassung der Demonstranten entsprach dem Grundgesetz  
     


wie war's nun?
Monday 21. December 10:44
Die Stuttgarter Zeitung berichtete zur Sitzung des Aufsichtsrats:

Bahnchef Dr. Grube: „sehr harmonische Sitzung“
Aufsichtsrat Kirchner: „lange und kontrovers-kritische Diskussion“
______________________________________________
Für falsche Beschönigungen ist Herr Dr.Grube schon lange bekannt, sein Wort „Ich stehe für Transparenz und Glaubwürdigkeit“ hat er oft selbst widerlegt, siehe
„Die-Stuttgart21-Lügen“.


kein "point of no return"
Sunday 20. December 21:48
Aus der Rundmail zum Jahresschluss von Werner Sauerborn:
„Das Kalkül von Bahn und Prolern, die Bewegung durch Faktenschaffen fertig zu machen, ihr den Schneid abzukaufen, ist nicht aufgegangen. Es gibt keinen point of no return, weil ein sinnloses Projekt nie wirtschaftlich werden kann, weil mutmaßliche Ausstiegskosten zu hoch wären. Das hat die Bewegung gelernt. Der Ausstieg bleibt die sinnvollere Lösung, egal wie weit der Bau getrieben wird.“



Rumpelstilzchen 21
Saturday 19. December 01:33
Eine interessante Umkehrung des Märchens vom Rumpelstilzchen und der schönen Müllerin: Rumpelstilzchen spinnt Stroh zu Gold, die Tiefbahnhofprojektoren spinnen auch: aus Gold wird Stroh.
Aus den „21 guten Gründen für Stuttgart 21“


Gräben bleiben offen
Friday 18. December 21:13
Stuttgarter Zeitung, Kommentar „ehrlich und aufrichtig“:
S.B.:„Warum die Gräben offen bleiben trotz der schönen Geste von MP Kretschmann „die Gräben zuzuschütten", liegt an dem unseligen Projekt Stuttgart 21 selbst, der "Pervertierung der Idee von Eisenbahn" (Prof. Dr. Rohrhirsch auf der letzten Demo). Die Stuttgarter haben das Chaos und Elend von S21 vor Augen, der Riesengraben des Haltepunkts/„Tiefbahnhof“ stagniert…(mehr bei metropolis21.de).“
____________________________________________________
Obiger Beitrag von mir konnte nicht eingestellt werden, weil das Login nicht funktioniert, bis jetzt 0 Kommentare.
Nachtrag vom 22.12.’15: inzwischen ist die Kommentarfunktion repariert, mein Beitrag eingestellt.



Demorede Rohrhirsch (4 und Ende)
Thursday 17. December 21:01
Screenshot aus dem cams21-Video mit vorgezeigten BahnCards

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„Ich weiß, dass ich als Steuerzahler für diesen von Politik und Bahn AG zu verantwortenden Irrsinn zur Kasse gebeten werde. Aber mit meinen freiwilligen Leistungen bin ich nicht mehr bereit, diese, Herr Grube, von Ihnen zumindest gebilligte Pervertierung der Idee von Eisenbahn zu unterstützen. Ich sehe – im Moment – keine andere Möglichkeit, als Ihnen bzw. der Bahn AG mein Mandat zu entziehen. Seit Oktober 1992 war ich – lückenlos – bis zum Januar 2015, BahnCard50 Besitzer. Das sind dann weit über 20 Jahre. Seit 22. Januar 2015 bin ich Bahn-Card frei. Ich will nicht mehr.“
____________________________________________

Ich nutze regelmäßig die Bahn Mössingen - Stuttgart. Kostet hin und zurück seit Dez. 2015 18,30 Euro mit BahnCard 50. Bei geschätzten 30 Fahrten spare ich gegenüber dem Normalpreis 549,00 Euro, hinzu kommen diverse Fernfahrten, also lohnt sich meine Senioren-BahnCard 50 für 127,00 Euro.
Die
Rohrhirsch-Rede ist eine vernichtende Analyse des Bahnbetriebs. Die jüngsten Ankündigungen zur Verbesserung der Pünktlichkeit u.a.wirken als hilfloser Versuch zur Beruhigung von Bahnkunden und Politik. Insbesondere Stuttgart 21 ist die „Pervertierung der Idee von Eisenbahn!“


Demorede Rohrhirsch (3)
Wednesday 16. December 15:37
„Nicht nur dann, aber dann besonders, wenn man gesund­heitlich angeschlagen ist, merkt man erst, wie sehr die Züge verlottern, vergammeln, heruntergewirtschaftet werden, und wie hochtourig mittlerweile das Karussell der Triebfahrzeug-, Weichen- und Signalstörungen seine Runden dreht… Großspurige Versprechen werden abgegeben, doch der reale Betrieb wird immer desaströser.“
_______________________________________
Die verantwortliche Bahnführung, an der Spitze Bahnchef Grube, zuvor Mehdorn, hat deutlich versagt. Die Politik sitzt mit im leck geschlagenen Schiff. Mit Stuttgart 21 geht es noch mehr bergab.
Druckfassung der ganzen Rede am 14. Dez. bei der 302. Montagsdemo auf dem Stuttgarter Schlossplatz. Video cams21.de, ab Minute 34:50


Demorede Rohrhirsch (2)
Tuesday 15. December 21:36
Screenshot vom Video (ab Minute 34:50)

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„Ich will nichts mehr zu tun haben mit Leuten, die die Bahn kaputtsanieren und gleichzeitig Milliarden in unsinnige Projekte investieren, und die dann, und man fasst es nicht, die Qualität bzw. Attraktivität des Bahnbetriebes über eine WLAN-Erreichbarkeit, bzw. Abdeckung definieren.“ (Vollständiger Redetext hier.)
Schlagzeile DIE WELT: Bahn "fällt auf", dass WLAN im ICE nicht funktioniert. _________________________________________________
WLAN ist bis jetzt nur in ICEs (nicht in allen) vorhanden und kostenpflichtig. In den Regionalzügen IRE und RB gibt es nicht mal Steckdosen. Im Flixbus Tübingen-Berlin waren in den Rücklehnen zwei USB-Anschlüsse eingelassen und natürlich unter jedem Sitz auch eine Steckdose, auf der Rückfahrt „nur“ Steckdosen. Beide Busse hatten kostenloses und funktionierendes WLAN und ich konnte die Demorede Rohrhirsch auf der Autobahn hinter Ulm live erleben!


Demorede Rohrhirsch (1)
Monday 14. December 16:19
„Wie sollte es denn überhaupt möglich sein, nicht gegen dieses Irrsinnsprojekt zu sein?… Wie könnte ich dieses Bahnhofsprojekt gut finden, das alle finanziellen Maßstäbe sprengt und zugleich weniger Leistung bietet, als der vorhandene Bahnhof?“
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Druckfassung der ganzen Rede am 14. Dez. bei der 302. Montagsdemo auf dem Schlossplatz. Video cams21.de, ab Minute 34:50


Berliner Luft 21
Sunday 13. December 23:24
Mittwoch, 9.12.2015 am Potsdamer Platz, mit Volker Teichert aus Heilbronn

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Foto Michael Volle


keine Ahnung oder Absicht?
Saturday 12. December 12:28
„Offensichtlich hat Herr Hamann weder Ahnung von den S21-Plänen der Bahn noch von den geologischen Untersuchungen und Probebohrungen“, sagt Dipl.-Ing. Klaus Gebhard, Gründer der Fernsehturmfreunde. … Tatsache ist und bleibt: Der Stuttgarter Fernsehturm steht auf einer dicken Gipskeuperschicht, die mit Wasser zusammen um bis zu 60% aufquellen kann. Der Engelbergtunnel an der Autobahn A81 bei Leonberg muss gerade eben wieder gesperrt und saniert werden; er führt durch exakt denselben quellfähigen Gipskeuper.“
______________________________________________________
Der Fernsehbericht und das Jörg-Hamann-Statement ist hier zu sehen (Minute 2:05 – 2:20).


"natürlich!"
Friday 11. December 12:09
Zitat aus E-Mail an mich: „Wir sind gestern, natürlich mit 45 Minuten Verspätung, aus Berlin zurück gekommen. Als Grund wurde "Überlastung der Strecke" angegeben. Richtiger wäre gewesen, in der Durchsage "mangelnde Fähigkeit der Bahnmanager und ihrer falschen Einstufung der von ihnen "versauten" Infrastruktur anzugeben. Dieses Jahr machen sie ja eine Milliarde Verlust. Weil sie unfähig sind, den Güterverkehr zu managen, machen sie auch noch dort den Krebsgang, d.h. Abbau statt Ausbau. Und die Nachtzüge sollen die Österreicher fahren. Wenn das kein Offenbarungseid ist, was dann?“
______________________________________
Ich bin mit Flixbus für 28 € nach Berlin gefahren, ab Tübingen
direkt mit Halt nur in Reutlingen, Stuttgart und Nürnberg.
Die günstigste Möglichkeit (nur Nahverkehr) kostet bei der Bahn 98,40 €, selbst mit meiner Bahncard 50 noch etwa doppelt so viel wie der Bus und dauert dazu noch länger mit 4 bis 8 mal Umsteigen. Mit ICE stolze 142,00 €. Sparpreise für eine große Zielgruppe nicht zugänglich (Ältere ohne Internet, keine flächendeckenden Schalter zum Fahrkartenkauf). Sorry Bahn, Du schaffst Dich selbst ab… auch mit Stuttgart 21, das nie gut funktionieren kann, wenn es überhaupt je fertig wird…



Eine Verschwörungstheorie?
Thursday 10. December 23:28
Aus einer E-Mail (gekürzt, modifiziert):
„Ich bitte darum, dich von dem Gedanken abzuwenden, dass der Anhydrit dem Projekt S21 den Todesstoß versetzen wird. Wenn der Tunnel ständig saniert werden muss, ist das doch gerade eine Lizenz zum Gelddrucken für die Bauindustrie. Ich empfehle den
Artikel aus der ZEIT über die Verzögerung beim Berliner Flughafen
_____________________________________________
Dazu Prof. Bodack: „Auch ich stelle mir das ganz plausibel vor,
dass Problemtunnel dauerhaftes Geschäft schaffen, jedoch hilft das dann wiederum den Kopfbahnhofrettern, weil man dann wegen häufiger Tunnelsperrungen oben fahren muss!


falsche Bahnpolitik
Wednesday 09. December 20:34
Stuttgarter Zeitung: „Den Befürwortern von Stuttgart 21 geht es um eine schnelle Verbindung nicht nur zwischen Stuttgart und Ulm, sondern auch um den Lückenschluss auf der Strecke Paris-Bratislava.“
_____________________________________________
Der Plan von der Hochgeschwindigkeit nach Ulm muss mit Unwirtschaftlichkeit und unattraktiven, gefährlichen Tunnelfahrten erkauft werden. Wer will mit dem Zug nach Bratislava?



300. Montagsdemo (6)
Tuesday 08. December 19:50

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Foto S.B.
Schöner
Bericht in der Landesschau.


300. Montagsdemo (5)
Monday 07. December 07:30
Zitat aus Blog von gestern: „Die Bahnhofspläne der großen Politiker, die auf Parlamentsebene auf deren Abgeordneten zwangsweise (Blockabstimmungen) durchgesetzt wurden, sind weit von den Bedürfnissen der Bevölkerung und der Bahnkunden entfernt.“

CDU-Mappus und SPD-Schmiedel waren die „Führer“ Ihrer Parteien und die Abgeordneten mussten folgen, so kamen immer die ominösen „75 Prozent“ für Stuttgart 21 zusammen. „Führer befiehl, wir folgen dir!“ war der unselige Refrain eines Lieds im Dritten Reich. Die Bevölkerung war bis zur Volksabstimmung in allen Umfragen gegen Stuttgart 21 und so auch z.B.
die Parteibasis der SPD:

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Die Mitgliederbefragung (Veröffentlicht am 30.09.2010) zu einem möglichen Baustopp von Stuttgart 21 ergab folgendes Ergebnis:Abgegebene Stimmen 483 Wahlbeteiligung: 40,7%

Davon stimmten 68,1% für einen Baustopp.
Für die geplanten Ausführung von S21 stimmten
30,6%.
1,3% Enthielten sich der Stimme.
Folgende Tendenzen konnten in den großen Ortsvereinen festgestellt werden:

Ortsverein Sindelfingen: Baustopp: 56% - Für S21: 44%
Ortsverein Böblingen: Baustopp: 61,7% - Für S21: 38,2%
Ortsverein Leonberg: Baustopp: 75,5% - Für S21: 24,4%
Ortsverein Herrenberg: Baustopp: 62,0% - Für S21: 37,9%
Ortsverein Weil der Stadt: Baustopp: 58,8% - Für S21: 41,2%
Ortsverein Waldenbuch: Baustopp: 86,3% - Für S21: 13,6%
Ortsverein Renningen-Malmsheim: Baustopp: 65,0% - Für S21: 35,0%



300. Montagsdemo (4)
Sunday 06. December 16:15
Die Bahnhofspläne der großen Politiker, die auf Parlamentsebene auf deren Abgeordneten zwangsweise (Blockabstimmungen) durchgesetzt wurden, sind weit von den Bedürfnissen der Bevölkerung und der Bahnkunden entfernt.

Eine viel freundlichere Version zur Modernisierung des Stuttgarter Bahnknotens im Hinblick auf das „Volk“ wird vom Architekten Lazlo Glaser vorgestellt. Sein
Memento zur 300. Montagsdemo am 07.12. 2015 hier lesen.


300. Montagsdemo (3)
Saturday 05. December 11:14
„Grundsätzlich möchte ich sagen, dass ich die Menschen bewundere, die Montag für Montag zur Demo gehen; sie sind das Gewissen der aufmerksamen, mitwirkungswilligen, politisch engagierten Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt.“
__________________________________________________
Walter Sittler in einer aktuellen E-Mail zur 300. Montagsdemo.



300. Montagsdemo! (2)
Friday 04. December 10:46

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300. Montagsdemo! (1)

Thursday 03. December 17:11

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Schnee von gestern?
Wednesday 02. December 23:07
Aus dem Brief von Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischer an Innenminister Reinhold Gall (SPD):

„Ihr Ministerium hat, was für mich sehr enttäuschend war, noch bis zur letzten Minute in diesem Prozess vor dem Verwaltungsgericht das Gericht zur Abweisung dieser Klage bewegen wollen. Dazu sollte noch ein alter, perfider „Zusammenschnitt“ von Videosequenzen aus dem Parkgeschehen am 30.9.2010 dienen.“
(Vollständigen Brief und Leserbrief
hier lesen.)



und noch'n Kommentar...
Tuesday 01. December 13:07
…zu stuttgarter-zeitung.fuenf-jahre-nach-der-schlichtung-geisslers-umstrittener-schlichterspruch
Herr Mark Braun oder wer auch immer: Es ist bitter, eingestehen zu müssen, dass das hochgelobte Projekt S21 sich immer mehr als verunglücktes Erbe längst abgetretener Politikern heraus stellt. "Die guten Gründe sind weitgehend abhanden gekommen und damit ist die Sinnhaftigkeit des Projekts und die Planrechtfertigung dahin.“ Dieses Statement hatte ich am 12. November 2014 gegen Ende der Anhörung zum Filderbahnhof in der Filderhalle Leinfelden vorgetragen. Statt einer Antwort von Seiten der versammelten Projektbetreiber wurde die Anhörung völlig überraschend abgebrochen, Bahnsprecher Dietrich ist abgetreten. Das „Warum“ von Stuttgart 21 soll künftig ausgeklammert werden (Projektleiter Leger will nur noch über das "Wie" sprechen), denn es bleibt als positives Argument fast nur die bahnfremde Begründung „Städtebau“ mit der 100-Hektar-Lüge (wie es wirklich darum bestellt ist, dazu hier verschiedene Informationen http://www.siegfried-busch.de/page18/page46/page46.html).


unheilbar
Monday 30. November 22:15

Kommentar zu stuttgarter-zeitung.fuenf-jahre-nach-der-schlichtung-geisslers-umstrittener-schlichterspruch.
Der Konflikt um Stuttgart 21 wird andauern, weil das Projekt auf Täuschungen und politischem Irrglauben und Machtgehabe gebaut ist und nicht auf Vernunft, Realität und natürliche Gegebenheiten. Mit dem Verschwinden der „21 guten Gründe für Stuttgart 21“ ist die Sinnhaftigkeit und Planrechtfertigung des Großprojekts sichtbar verloren gegangen. Man mag nicht mehr an eine Fertigstellung glauben, zu groß sind die Ungereimtheiten und Mängel des Projekts. Die Reduzierung des immer noch funktionierenden Kopfbahnhofs (in Leistung und Pünktlichkeit nachgewiesen) auf halbierte Gleiszahl und gefährlichen Haltepunkt bleibt der unheilbare Mangel von S21.


Whistleblower
Sunday 29. November 10:05
„Die jetzt von der Bahn veröffentlichte Liste weicht nicht von der damaligen uns zugespielten Liste ab.“ (Ingenieure 22)
_________________________________________________

Azar-Liste
hier finden



"Mehr als ein Bahnhof" (9)
Saturday 28. November 21:38

(Zu Stuttgart 21 erschien am 13.11.2015 im überregionalen Teil der Südwestpresse - nach der Stuttgarter Zeitung die auflagenstärkste Zeitung von überregionalem Interesse - ein zweiseitiger Artikel, der in einer Blog-Serie kommentiert werden soll.)

Zeitleiste (8 und Schluss): Oktober 2015 Kelchstütze „Architekt Christoph Ingenhoven stellt den Probeguss einer Kelchstütze vor. Auch gibt es Bewegung hinsichtlich Brandschutz und Fluchttreppen. Neues Konfliktpotenzial zwischen Rathaus und Ingenhoven birgt die Stadtplanung.Oktober 2015 Kelchstütze Architekt Christoph Ingenhoven stellt den Probeguss einer Kelchstütze vor. Auch gibt es Bewegung hinsichtlich Brandschutz und Fluchttreppen. Neues Konfliktpotenzial zwischen Rathaus und Ingenhoven birgt die Stadtplanung.“
____________________________________________
Eine der Propagandaaktionen: Es ist nur 1/8 einer Kelchstütze, die auf keiner fertigen Bodenplatte steht, das Modell ist in Farbe (soll ja weiß werden) nicht gelungen. „Bewegung“ beim Brandschutz besteht in der Aufhebung der letzten Pläne mit Fluchttreppenhäusern auf den Bahnsteigen. Neue Pläne sind noch nicht da.
An meine Leser: bitte Dinge melden, die von mir unsachlich oder falsch dargestellt sind,
Kontakt.


Azer-Liste ist plötzlich öffentlich gemacht
Friday 27. November 20:36
Die Stuttgarter Zeitung berichtet heute: Bahn veröffentlicht S-21-Riskoliste. In zwei Wochen ist in Berlin der Gerichtstermin, um die Herausgabe zu erstreiten. Als Zeugen sind geladen Hany Azer, Bahnvorstand Dr. Kefer… Der Streitgegenstand ist damit wohl entfallen und die Zeugen müssen nicht aussagen. „War es also gemeint, mein teurer Freund?“ (Zitat aus der „Schönen Müllerin“ von Wilhelm Müller und Franz Schubert.) Die Schlussfolgerung aus der Azar-Liste hieß für die Ingenieure 22 Kosten bis zu 10 Mrd €. Wäre das beim Abgang von H. Azer publik geworden, wäre es das Ende von Stuttgart 21 gewesen.


"Mehr als einBahnhof" (8)
Thursday 26. November 19:09

(Zu Stuttgart 21 erschien am 13.11.2015 im überregionalen Teil der Südwestpresse - nach der Stuttgarter Zeitung die auflagenstärkste Zeitung von überregionalem Interesse - ein zweiseitiger Artikel, der in einer Blog-Serie kommentiert werden soll.)

Zeitleiste (7) September 2014 Grundwassermanagement
„Das Eisenbahnbundesamt erlaubt, mehr Grundwasser abzupumpen – ein wichtiger Punkt für den Baufortgang. Das Thema ist wegen der Parkbäume, dem Heilwasser und dem anstehenden Gipskeuper seit Jahren umstritten.“
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Die Genehmigung des Eisenbahnbundesamts wurde wesentlich mit dem „Baufortschritt“ und nicht mit der Unbedenklichkeit begründet. „Gipskeuper“ steht in der Baugrube allerdings nicht an, wohl aber eine Grundgipsschicht über dem Mineralwasser. Düker und Rammpfähle reichen in diese Schicht hinein.

Aus geologie21: Im Bereich zwischen den Stadtbahnhaltestellen Staatsgalerie und Arnulf-Klett-Platz gab es beim Bau der U-Bahn bereits Probleme mit aufdringendem Mineralwasser und einem deutlichen Mineralwasserrückgang bei den Berger Quellen. Die Basis des Nesenbachdükers liegt mit 218 m über NN deutlich tiefer als die S-Bahn, in einem aus geologischer Sicht viel komplizierterem Bereich!
schlosspark_verwerfungen
schwarze Pfeile = Verwerfungen


Memory 44
Wednesday 25. November 09:58
„Immer wieder enttäuscht die taz mit ihrer Berichterstattung über Stuttgart 21. Als wollte sie nicht wahrnehmen, dass es die Bürgerbewegung mit ihrer unglaublichen Kompetenz und ihrem hartnäckigen Widerstand weiterhin gibt. Und als wollte sie nicht wahrnehmen, warum es sie weiter gibt, dass es ihr nämlich weiterhin darum geht, aus Deutschlands dümmstem Großprojekt auszusteigen, weil die Verkehrskapazität verkleinert wird, weil kein integraler Taktfahrplan („Deutschlandtakt“) möglich ist, weil viel sinnvollere Investitionen in den Ausbau der Flächenbahn verhindert werden, weil eine Rückverlagerung von Verkehr auf die Straße ein Fiasko für die stau- und abgasgeplagte Südwest-Metropole wäre, usw.“
Leserbrief von Werner Sauerborn an die taz ganz lesen als
Memory 44.


"Mehr als ein Bahnhof" (7)
Tuesday 24. November 22:06
(Zu Stuttgart 21 erschien am 13.11.2015 im überregionalen Teil der Südwestpresse - nach der Stuttgarter Zeitung die auflagenstärkste Zeitung von überregionalem Interesse - ein zweiseitiger Artikel, der in einer Blog-Serie kommentiert werden soll.)

Zeitleiste (6) August 2014 Spatenstich
„Wieder ein Festakt: Der 16 Meter tiefe, 420 Meter lange und 80 Meter breite Trog wird ausgehoben. Die Bodenplatte darin soll im Mai 2016 fertig sein. Umplanungen wegen der Fluchttreppen gefährden aber den Zeitplan.“
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Weder die Bodenplatte noch die Fluchttreppen sind bis heute genehmigt!
Rückblick auf die Pressekonferenz zum „Spatenstich“, Blog vom 9.8.2014:

Schwindelbild immer noch dabei!

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Screenshot vom Mitschnitt der Pressekonferenz zum „Baustart“ Bahnhof am 5.August 2014. Hinter Bahnsprecher Dietrich und den Bahnexperten immer noch die Verhöhnung der Betrachter mit der Visualisierung „künftiger Zustand“ im Rosensteinpark. Siehe „Schöne Stadt?“




"Mehr als ein Bahnhof" (6)


Zeitleiste (5) Oktober 2013 Querbahnsteig

„Das Ein-, Aus- und Umsteigen findet nicht mehr am Bonatzbau statt, sondern weiter nördlich an einem neuen provisorischen Querbahnsteig. Wo bislang die Züge hielten, reißen nun Bagger die Bahnsteige ab.“
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Fehlt: Wo bislang die Bahnreisenden direkt hinter der Bahnsteighalle auf die Bahnsteige gelangt sind, haben haben sie jetzt einen 120 Meter längeren Weg, eine drastische Verschlechterung der Reisequalität über viele Jahre.



CDU-Kampfblatt?
Sunday 22. November 11:27

Meinung von KEIN Stuttgart 21:
„Im CDU-Kampfblatt SWP findet sich (hier) dieses Gejammere eines Polizisten, der die Schuld für die Eskalation am "Schwarzen Donnerstag" selbstverständlich bei den Demonstranten sieht und rein zufällig noch Mitglied der CDU ist. Da wird die Öffentlichkeit wieder für blöd verkauft oder es ist jemand blöd, denn man kann einem Polizisten nur schwer abnehmen, dass er stundenlang mitansieht, wie seine Kollegen kräftig auf wehrlose Bürger einschlagen, und danach völlig überrascht ist, dass das "unverhältnismäßig" war.“
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Für die Redaktionsrichtlinie CDU/pro S21 spricht z.B. auch die aktuelle Blogserie „Mehr als ein Bahnhof“ - sie wird fort gesetzt - und viele Beiträge des Redakteurs Andreas Böhme (
Memory 38).


"Mehr als ein Bahnhof" (5)
Saturday 21. November 18:54
(Zu Stuttgart 21 erschien am 13.11.2015 im überregionalen Teil der Südwestpresse - nach der Stuttgarter Zeitung die auflagenstärkste Zeitung von überregionalem Interesse - ein zweiseitiger Artikel, der in einer Blog-Serie kommentiert werden soll.)

Zeitleiste (4):
November 2011, Volksabstimmung
„Zum Baubeginn im Schlossgarten eskaliert am 30. September 2010 (Schwarzer Donnerstag) die Gewalt zwischen Gegnern und Polizei. Doch im November 2011 bei der Volksabstimmung stimmt eine Mehrheit für das Projekt.“
___________________________________________________


„Die Gewalt“ war nicht auf Seiten der Gegner. Die Schüler skandierten „Wir sind friedlich, was seid ihr?“
Das „Projekt“ stand nicht zur Abstimmung, die Volksabstimmung hatte kein rechtsgültiges Ergebnis.

Thomas Felder in einem Offenen Brief an Staatsrätin Gisela Erler nach der Diskussion beim Kirchentag auf dem Stuttgarter Marktplatz am 5. Juni 2015 nachmittags (ganzer Brief =
Memory 43): „Was Ihre derzeitige Arbeit betrifft, so sprechen Sie gern über »Befriedung«, die Sie von Amts wegen schaffen. Mir persönlich kommt es eher vor wie eine Friedhofsruhe, die sich in unserem Lande ausgebreitet hat seit der so genannten Volksabstimmung – einem uns folgenschwer von oben herab aufgezwungenen Schmierentheater. Es ist einer Demokratie unwürdig, wenn man die Bürger derart belügt, wenn man ihnen Sand in die Augen streut, ihnen entscheidende Tatsachen vorenthält, sie schlicht hinters Licht führt, besonders klar zu erkennen am so genannten Kostendeckel und an der Leistungslüge. Nachdem der Schwindel nun aufgeflogen ist, bleibt von der Legitimierungsfunktion dieser Volksabstimmung nur noch Schall und Rauch. Das Projekt weiterhin damit zu rechtfertigen, ist der große demokratische Sündenfall der Grünen. Nun mutiert in Ihrem Munde diese »Volks-Abstimmung« auch noch zum »Volks-Entscheid« – als ob da über irgend etwas entschieden worden wäre.“


"Mehr als ein Bahnhof" (4)
Friday 20. November 18:08
(Zu Stuttgart 21 erschien am 13.11.2015 im überregionalen Teil der Südwestpresse - nach der Stuttgarter Zeitung die auflagenstärkste Zeitung von überregionalem Interesse - ein zweiseitiger Artikel, der in einer Blog-Serie kommentiert werden soll.)

Zeitleiste (3):
August 2010, Abrissarbeiten
Der Bonatzbau ist denkmalgeschützt, seine Seitenflügel nicht. Ihren Abriss können die S-21- Gegner nicht verhindern: Trotz Protest und Störaktionen muss erst der Nordtrakt weichen, im Januar 2012 folgt dann der Südflügel.“
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Glatt gelogen oder nur schlampig recherchiert? Umgekehrt dürfte es sein: durch den Teilabriss des Bahnhofs verliert dieser seine Bedeutung als Denkmal oberster Schutzwürdigkeit. Aus dem Memory 2 „Der Bock als Gärtner“:
„Warum verhindert das Landesdenkmalamt den Abriss dieser zum Kulturdenkmal Hauptbahnhof gehörigen Teile nicht? Warum wird dieses großartige Bauwerk (oberste Schutzwürdigkeit § 12) und Wahrzeichen Stuttgarts so zum Torso verstümmelt? Die Antwort: Zuständig als Denkmalbehörde ist die Stadt Stuttgart. Wer ist letztlich verantwortlich? Nach Auskunft des Landesdenkmalamts: Herr BauBM Hahn ist direkt zuständig, Herr OB Schuster als sein Vorgesetzter in der Verwaltung ebenfalls. Und, o weh, oberste Denkmalschutzbehörde ist in unserem Land das Wirtschaftsministerium (nicht das Kultusministerium). Diejenigen, also Sie, sehr geehrte Herren BM Hahn und OB Dr. Schuster, die Kraft Amtes den Bahnhof schützen sollten, wollen ihn wegen S21 zu einem großen Teil abreißen lassen.“



Naturgesetz
Thursday 19. November 21:27
Im „kleinen Jahresbericht 2015“ meines Stromversorgers EWS (Elektrizitätswerke Schönau), heute als Briefpost gekommen, liest man zur Klimapolitik:
Der Klimawandel verändert unsere Welt schon heute. Es gibt immer mehr extreme Wetterereignisse, Überschwemmungen…“
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Das letzte schlimme Hochwasser in Stuttgart war 1972 mit 6 Toten und 40 Verletzten (siehe
Zum Blog aktuell). Der S21-Bahnhof hat ebene Zugänge. Die Düker können ein großes Hochwasser nicht schlucken. Naturgesetz: „Wasser fließt nach unten“…


"Mehr als ein Bahnhof" (3)
Wednesday 18. November 22:31

Zu Stuttgart 21 erschien am 13.11.2015 im überregionalen Teil der Südwestpresse (nach der Stuttgarter Zeitung die auflagenstärkste Zeitung von überregionalem Interesse) ein zweiseitiger Artikel, der in einer Blog-Serie kommentiert werden soll.

Zeitleiste (2): Februar 2010 Baustart

pasted-graphic „Ein Bagger hebt Prellbock 049 aus dem Gleis und die Projektpartner stoßen an auf den Baustart für den Tiefbahnhof. Die Idee für das Projekt hatte Verkehrsexperte Gerhard Heimerl – schon 22 Jahre davor.“ ___________________________________________
Von den 6 abgebildeten Personen ist nur noch Bahnchef Grube im Amt. Dass Hunderte in der Bahnhofshalle und davor lautstark protestierten mit „Lügenpack“, das wird nicht berichtet. Nach dem „Baustart“ ging es schleppend voran, es war vor allem ein Zerstörungs-Start (Nordflügel, siehe Zum Blog aktuell).



GAU 21
Tuesday 17. November 23:06

„GAU (sprich: Größter Anzunehmenden Unfug) Stuttgart 21“
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(aus der brillanten Rede von Prof. Dr. Wolfgang Hesse gestern bei der 297. Montagsdemo, erweiterte Schriftfassung
hier)


"Mehr als ein Bahnhof" (2)
Monday 16. November 08:39

Zeitleiste (1): Juni 2006 Baugenehmigung
„Die Baugenehmigung sichert die Tiefbahnhof-Pläne rechtlich ab, nachdem Bahn und Politik lange gezögert haben, das Projekt anzugehen. 2009 stand auch die Finanzierung – die Kostensteigerung ist aber ein Streitfall.“
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Der Baugenehmigung fehlten viele Abschnitte, die genehmigten Pläne wurden immer wieder geändert. Derzeit stehen 40 Planänderungen an, für kritische Abschnitte (vor allem zum Filderbahnhof) sind die Pläne noch gar nicht zur Genehmigung eingereicht! Die Finanzierung der Kostensteigerung ist aktuell ungeklärt.



"Mehr als ein Bahnhof" (1)
Sunday 15. November 21:05

Im Schnitt mehr als ein Bahnhof
Zu den Chancen und Risiken im Stuttgarter Talkessel
von Niklas Döhring, Tobias Knaack und Fabian Ziehe
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Zu Stuttgart 21 erschien am 13.11.2015 im überregionalen Teil der Südwestpresse (nach der Stuttgarter Zeitung die auflagenstärkste Zeitung von überregionalem Interesse) ein zweiseitiger Artikel, der in einer Blog-Serie kommentiert werden soll.

Schon die Überschrift und der Untertitel sind tendenziös: „Mehr als ein Bahnhof“ wird verstanden als a) ein Bahnhof und b) mehr. Dass es ein Bahnhof mit geringerer Kapazität und Reisequalität und stark erhöhtem Gefahrenpotential ist, kommt nicht zum Ausdruck. Schon gleich nicht, dass es gar kein „Bahnhof“ im eisenbahntechnischen Sinn ist, sondern ein „Haltepunkt“. „Mehr“ bezieht sich auf den städtebaulichen Aspekt. Das entspricht der neuen Propagandalinie der Bahn, die unübersehbaren Mängel des „Bahnhofs“ mit dem Städtebau zu übertünchen und vergolden.

„Chancen und Risiken“ ist das Thema der sogenannten
„Azer-Liste“. In dieser Liste gibt es 1 Chance, aber 120 Risiken, die „Chancen“ stehen aber an erster Stelle! Ein leicht zu durchschauender Psycho-Trick.



Ferz!!!
Saturday 14. November 23:27

Kommentar aus der TAZ vom 22.11.2009, 20:36 Uhr:
„Es sind nicht die Megaprojekte, die mehr Leute zum Zug bringen. Die Bahn sollte sich um ihre Kunden kümmern. Unsere Gesellschaft wird immer älter. Und damit müsste eigentlich der Marktanteil der Bahn automatisch steigen. Tut er aber nicht. Weil die reiselustige 75jährige Oma, die nun mal eine Kernzielgruppe der Bahn ist, mit hypermodernem Kram nichts anfangen kann. Fahrplan auf die Fußwege alter Leute abstimmen, Hilfspersonal das beim Ein/Aussteigen hilft, Fahrkartenverkauf wie früher, ich weiß, das klingt alles altbacken, aber das ist es was wir brauchen, aber ein Ex-Manager von Mercedes bekommt so was nicht hin. Man sollte einen Aldi-Manager zum Chef der Bahn machen, dann würde man sich endlich wieder auf das konzentrieren um was es geht: Menschen preisgünstig und zuverlässig von A nach B zu bringen. Alles andere, wie ein superteurer Bahnhof, sind Ferz!!!“ (= Unsinn, überflüssiger Quatsch)
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Artikel und Kommentare der taz.de vor dem „Baustart“ von S21 lohnen die aktuelle Lektüre.


Werbung verkehrt
Friday 13. November 23:38
Prof. Dr. Wolfgang Hesse, Mathematiker, Infomatiker, Initiative 'Deutschland-Takt: „Stuttgart wird durch S21 abgehängt" (Thema der Demorede nächsten Montag)


"10 Minuten Verspätung wegen einer Störung im Betriebsablauf"
Thursday 12. November 23:37
Spätnachmittag vorgestern:
Frage an den Bahnmitarbeiter Zugabfertigung in Mössingen: „Was ist das denn für eine Störung?“ Antwort: „Heut’ Mittag ist ein Zug verreckt.“ (Dieselbe Ansage könne auch eine Weichenstörung, eine Signalstörung oder eine Schrankenstörung sein.)
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Warum wird es nicht konkreter angesagt; vielleicht weil dann die Bahn mit ihrer desolaten Bahntechnik zu oft bloßgestellt wird? Der RE nach Stuttgart fuhr nur bis Tübingen, deshalb bin ich dann mit dem Auto gefahren, um meinen Termin nicht zu verpassen. Für Stuttgart 21 werden Milliarden sinnlos verschwendet…


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In diesem Blog steht täglich eine
Information,
Glosse,
Satire,
Karikatur,
Foto
oder Zitat als Kritik an Stuttgart 21 oder
Argument für den Erhalt des Kopfbahnhofs.
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Beitrag zum 11.11.
Wednesday 11. November 21:48
2010-09-27 Dürr DB
Klar ist doch: Die Bahn überlebt, wenn Stuttgart 21 nicht gebaut wird.
Aber Stuttgart bleibt dann eben eine Provinzstadt ohne Potenzial.

2010-09-10 Teufel CDU:
"Käme es allerdings zu einem Baustopp, dann hieße das auch: Stuttgart 21 ist gestorben.“ …
Baden-Württemberg wäre dann abgehängt.


ping-pong
Tuesday 10. November 15:09
In den Kommentarspalten der Stuttgarter Zeitung geht es manchmal hin und her zwischen Kopfbahnhof-Befürwortern und sogenannten „Lohnschreibern“ des Projekts. Dabei kann manches richtig gestellt werden. Mein Blog ist eine Form der „Gegenöffentlichkeit“. Aktuelle Debatte zur Volksabstimmung in der Stuttgarter Zeitung:
„Ping - pong Herr Peter. Sie merken am Schluss Ihrer Antwort veräppelnd an „Ihr Blog steht wahrscheinlich in der Landesverfassung.“ Das nicht, aber im Landesarchiv Baden-Württemberg ist er konserviert (http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=1-1459571) und dort sind auch die vielen Irrtümer zu S 21 dokumentiert, die inzwischen nicht mehr auf der Projektwebsite stehen, z.B. „21 gute Gründe für Stuttgart 21“. Die guten Gründe sind nämlich inzwischen ziemlich widerlegt, z.B. auf meiner Website metropolis21.de. Und damit ist auch die Planrechtfertigung dahin geschwunden.“


Grünenbashing
Monday 09. November 22:16
Da macht sich der Ärger über die „Grünen“ Luft. Zitat:

„- die Grünen sind mitten drin und fett im Establishment gelandet
- sie sind nur noch machtgeil
- ihre früheren Prinzipien interessieren sie inzwischen einen Dreck
- die "Lehrerpartei" will einfach nur noch immer recht haben
- ihre ehemaligen Wähler gehen ihnen am Rücken vorbei, da sie inzwischen viel mehr Wähler in der konservativen, rechtslastigen Mitte gewinnen konnten
- Palmer hat seinen hochachtungswürdigen Vater Länge mal Breite verraten
- der SPD "Persilschein" Volksabstimmung war ihnen gerade recht gekommen“
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Quelle: persönliche E-Mail an mich. 



Der Freischütz und Bahnchef Grube
Sunday 08. November 19:34
Vorgestern Staatsoper Stuttgart mit „Freischütz“, Beginn 19:00 Uhr.
Fahrt mit der Bahn ab Mössingen 17:12, 10 Minuten Verspätung „wegen Störungen im Betriebsablauf“. Der Anschlusszug in Tübingen 17:37 wäre trotzdem erreicht worden, aber angezeigt wird „Dieser Zug fällt heute aus“. Weiter mit der Bummelbahn und Umsteigen in Reutlingen (keine Ansage, auf welchem Gleis es nach Stuttgart weitergeht!). Ankunft in Stuttgart statt 18:43 erst kurz vor 19:00. Die Ouvertüre hörte ich durch die Türe, dann Späteinlass…
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Herr Grube, die von Ihnen geleitete Bahn ist inzwischen so was von unzuverlässig und mangelhaft! Wie der Jägerbursche Max im Freischütz haben Sie viele Fehlschüsse getan (der Schlimmste war der Weiterbau von S 21) und sind dabei, weiterhin das Ziel zu verfehlen mit Ihren aktuellen Sparmaßnahmen.



wie bitte?
Saturday 07. November 22:54

Meldung aus dem Internet:
Tunnel für Stuttgart 21: Mineure kommen beim Steinbühltunnel zügig voran
Stuttgarter Nachrichten
Die Deutsche Bahn hat auf der Alb am Freitag hoch über dem Filstal die letzten Meter des Steinbühltunnels Richtung
Stuttgart gegraben…
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Typisch Jubelpresse: Der Steinbühltunnel gehört zur sehr anfechtbaren Neubaustrecke (
Memorandum Bodack „5 Milliarden Euro für keinen Nutzen“), nicht zu Stuttgart 21. So wird der Eindruck erweckt, mit Stuttgart 21 gehe es „zügig voran“, während es in Stuttgart und auf den Fildern sehr gebremst oder gar nicht voran geht.


Kann das stimmen?
Friday 06. November 10:43
"40 weitere Änderungen: Dieser Artikel (Stuttgarter Nachrichten) macht einmal mehr deutlich, dass unsere "Volksvertreter" alles andere im Sinn haben als das Allgemeinwohl. Da wird Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, um ein Bauprojekt nicht einstellen zu müssen, dessen einstmals in Aussicht gestellte Nützlichkeit für einen besseren Bahnverkehr schon seit der sogenannten Schlichtung höchst fraglich ist. Und fast täglich gibt es weitere Enthüllungen über Planungsfehler oder unerwartete Probleme bei der Umsetzung. Genauso unzutreffend haben sich alle bisherigen Kosten- und Terminschätzungen erwiesen, sowie deren Trägerschaft – klar ist dabei nur eines, diejenigen die dieses Projekt in Gang gesetzt haben und alle die, die sich noch immer für dessen Fortsetzung einsetzen, müssen es nicht bezahlen. Die Dummen sind am Schluss nur wir Bürger, weil die öffentlichen Gelder dann für sinnvollere öffentliche Aufgaben fehlen. Einen Nutzen bringt Europas angeblich größtes Bauprojekt dagegen allen daran beteiligten Unternehmen – wie Baukonzernen, Zement- und Betonkonzernen, Baumaschinen- und LKW-Herstelleren, Banken und Immobilienspekulanten. Und hinter allen diesen mächtigen Konzernen stehen deren Geldgeber, die als Kapitalanleger Profit sehen wollen und denen es völlig egal ist, ob das, was da gebaut wird, einen Nutzen für die Allgemeinheit bringt – wenn sich ein Projekt am Schluss als doch nicht tauglich herausstellt, dann umso besser, denn dann muss ja nachgebessert oder abgerissen werden, was wieder neues Bauvolumen darstellt – der Berliner Flughafen ist dafür das beste Beispiel. Warum unsere sogenannten Volksvertreter bei diesem "Spiel" mitmachen, ist bei genauerem Hinsehen auch klar, weil sie ihre aufwändigen Parteiapparate finanzieren müssen, sind sie auf großzügige Parteispenden angewiesen. Und darüber vergisst man dann schließlich schon mal das Allgemeinwohl, zu dem man sich im Wahlkampf den Bürgern gegenüber so geflissentlich verpflichtet hat.“               Karl-Heinz Schubert


das Unmögliche
Thursday 05. November 20:17
Stuttgarter Zeitung lenkungskreis-stuttgart-21-im-kreis-herum: „Dem Steuerkreis ist zu wünschen, dass seine Arbeit die Quadratur des Kreises schafft. Die Zweifel bleiben und die Furcht, dass die Verfahren weiterlaufen wie gehabt: im Kreis herum.“
(
Internet: „Wenn man sagt, jemand versucht die "Quadratur des Kreises", meint man, er hat sich etwas Unmögliches vorgenommen.“)
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Der „Lenkungskreis“ schafft einen „Steuerkreis“ zur Harmonisierung von Stuttgart 21. Das Unmögliche ist nicht zu schaffen, der Wurmbau zu Babel wird scheitern, weil sich die Planer von S21 schlicht übernommen haben.
Notiz zum Blog von gestern: Nächste mündliche Verhandlung in Berlin wegen Azer-Risiken-Liste am Do., 10.12.2015



wundersame Vermehrung
Wednesday 04. November 23:06
Aus dem Offenen Brief des Aktionsbündnisses gegen S21 an Minister Hermann:
„Wann wird die DB AG die von Dr. Manfred Leger Ende September 2015 in Anwesenheit des Bahnexperten Andreas Kegreiß (Herrenberg) eingestandene
Liste über 1700 S 21-Risiken den Projektpartnern und der Öffentlichkeit im Sinne angekündigter Transparenz offen legen?“
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Die sogenannten „Azer-Liste“ der 121 Chancen und Risiken (1 Chance, 120 Risiken!) ist immer noch nicht offiziell offen gelegt, aber den Ingenieuren 22 bekannt. Gibt es tatsächlich eine Liste mit 1700 Risiken, eine „Leger-Liste“? Ja! (laut Aussage von Herrn Sturm und Herrn Leger bei einer IHK Veranstaltung am 21.09.2015 in Stuttgart)



Kraftwort am Demobeginn
Tuesday 03. November 22:51
„Herzlich willkommen zur 295. Montagsdemo gegen das schwachsinnigste und zerstörerischste Projekt Deutschlands.“
(Andreas Schwab in seiner Einleitung als Moderator auf der Demobühne gestern. Video
hier.)



schändlich
Monday 02. November 20:45
„Das ganze Projekt ist so krank u. schändlich, dass man heulen könnte.“
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Kommentar zur
Feuerbache Trauerweide


"Verhältnismäßigkeit"
Sunday 01. November 18:33
Derzeit Gerichtsverfahren stuttgarter-zeitung.verfahren-zum-schwarzen-donnerstag.
Ob das Gericht das Unheil vom 30.9.2010 als „verhältnismäßig“ befindet?

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Buch von Beatrice Böninger et.al.
„Was geschah an jenem denkwürdigen „schwarzen Donnerstag“, dem 30. September 2010, wirklich im Stuttgarter Schlossgarten? Warum wurden tausende friedlich demonstrierender Schüler und Erwachsene mit Pfefferspray und Wasserwerfern niedergewalzt? Welchen Einfluss hatte der baden-württembergische Ministerpräsident Mappus und seine Regierung auf diese Ereignisse? Und was kam bei dem eingesetzten Untersuchungsausschuss wirklich heraus? Fragen, denen dieses Schwarzbuch - aus der Sicht ganz unterschiedlicher Bürgerinnen und Bürger - nachgeht. Das Buch macht deutlich: Es steht weit mehr auf dem Spiel als nur ein Bahnhof. Mit Beiträgen von Beatrice Böninger, Arne Braun, Thomas Feltes, Gunter Haug, Matthias von Herrmann, Friederike Köstlin, Volker Lösch, Simone Naumann, Gerhard Raff, Dieter Reicherter, Anna Schnepper, Wolfgang Schorlau, Uli Sckerl, Axel Tschorn und Werner Wölfle. Aus dem Erlös des Buches werden die zum Teil schwer verletzten Opfer der Polizeiaktion vom 30.9.2010 unterstützt.“ (Text zum Buch)
________________________________________________
Siehe auch die Fotos von gestern…



ungleiche Waffen
Saturday 31. October 18:2

Fotoerlaubnis: Martin Anger www.anner-grafik.de

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Gut gelaunte junge Schülerinnen in Freizeitkleidung mit  Aufklebern und Tröten.

5-60-schwarzer-donnerstag-10

Ernste Männer in Kampfausrüstung mit Pfefferspray (rechts vorne), Schlagstöcken und Pistolen.
Aufpassen Mädchen, die haben auch Wasserwerfer! 



Es war einmal...
Friday 30. October 23:03
…ein grünes Band „Schlossgarten“ vom Schlossplatz bis zum Neckar in Bad Cannstatt:

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Im Oktober 2015 ist es auf Schautafeln (hier im oberen Schlossgarten) noch unversehrt zu sehen, obwohl es schon 5 Jahre durch den Bau des Durchgangsbahnhof unterbrochen = zerstört ist:

img_9296
img_9297


Die Ziffern 2, 3 und 4 sind schöne Vergangenheit. Ein Verlust, der bei künftiger Rekultivierung nach dem Scheitern von Stuttgart 21 wieder gut gemacht werden kann. Für die Baumriesen dauert es allerdings etwa 200 Jahre…

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Fotomontage: Klaus Gebhard



"Erfolgsmeldung"
Thursday 29. October 23:56
Stuttgarter Zeitung zur Erfolgsmeldung der Bahn:
„Wichtig ist der Bahn die Feststellung, dass die von Bitzer im Rathaus präsentierten Zahlen dem tatsächlichen Stand der Arbeiten entsprechen – und dass im Oktober bereits die Zehn-Kilometer-Marke geknackt worden ist.“
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Solche Erfolgsmeldungen der Bahn sollen Baufortschritt zeigen (siehe Blog von gestern), sie blenden dabei die ungelösten und unlösbaren Probleme aus.



Spielwiese S 21
Wednesday 28. October 22:41
Aus dem aktuellen Tunnelblick Willkommen im Versuchslabor“:
„Ganz offensichtlich hat die Bahn mit dem Bau ihres »bestgeplanten Projekts« begonnen, ohne in zentralen Punkten zu wissen, wie sie es überhaupt bauen soll. Man kann sich kaum vorstellen, wie und wann sie diesen Bahnhof je fertigstellen kann.
Dennoch wird weitergewurstelt und weiter Geld verbrannt, weil der politische Wille fehlt, das Drama zu beenden. Und so ist Stuttgart zu einer riesigen Spielwiese für Baukonzerne und Ingenieure geworden, zu einem gigantischen Versuchslabor für technische Experimente mit ungewissem Ausgang – vom Brandschutz über die Statik und das Mineralwasser bis zum Tunnelbau. Je offenkundiger das wird, desto absurder werden die Versuche, der Öffentlichkeit Baufortschritt vorzugaukeln.“



S21 fast am Ende
Tuesday 27. October 10:29
„Erfolgreich sind nur solche Projekte in einer Stadt, die von den Bürgern verstanden, von ihnen gewollt und von ihnen emotional mitgetragen werden ! Das Projekt S 21 missachtet diese Regel total und steht auch deshalb schon fast am Ende.“
=======================================
Dieses Zitat stammt von Stadtplaner Engelbert Rolli aus dem Vortrag bei einer Montagsdemo (
hier lesen).


Demo-Rituale (3)
Monday 26. October 18:50

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DEEER BÜRGERBRIEF!!!
Peter Grohmann lebt in Stuttgart und gehört zur Stuttgarter Initiative „Die AnStifter“.
Jeden Montag läuft er mit einem kleinen, hölzernen Bauchladen durch die Menge der Montagsdemonstranten und verteilt, laut und vernehmlich rufend wie ein Fliegender Händler, freundlich lächelnd, seinen aktuellen und frischgedruckten „Bürgerbrief“ auf knallgelbem Papier in handlichem Format. Eine Art analoges und auch sehr herzliches Networking, dass ohne Facebook und Twitter auskommt. Und -vielleicht auch und gerade deswegen- immer sehr gehaltvoll ist. (Text aus dem
Internet.)


VW Skandal = Stuttgart 21
Sunday 25. October 12:23
„Wurden beim VW-Skandal Millionen Autofahrer über die Energieeffizienz ihrer Autos getäuscht und ein immenser Schaden an Umwelt und Gesundheit der Menschen angerichtet, haben im sog. Stresstest von S21 erst völlig unrealistische und manipulierte Vorgaben in der Software der DB die behauptete Leistungsfähigkeit des geplanten Tiefbahnhofs „belegen“ können. So wurde betrügerisch kaschiert, dass Milliarden öffentlicher Mittel in die Verkleinerung eines Metropolbahnhofs fließen und eine Volksabstimmung auf Basis geschönter Tatsachenbehauptungen durchgeführt.“
__________________________________________
Aus dem Brief des Aktionsbündnis’ an Bundesverkehrsminister Dobrindt.



"genehmigt"?
Saturday 24. October 13:16
Zitat aus der Landeschau aktuell von gestern: “Dennoch war Stuttgart 21 auch für Heiner Geißler die einzig sinnvolle Lösung. Denn das Projekt war 2010 bereits genehmigt worden.“

Mein bisher unveröffentlichter Kommentar: „Das ist doch eine ganz schwache Rechtfertigung, wenn es sich in der Schlichtung und in der Folge immer mehr gezeigt hat, dass die Genehmigung auf falschen Angaben und Annahmen basiert. Heute scheint der S21-Karren heillos verfahren und das Weiterwurschteln verantwortungslos. Die "21 guten Gründe für Stuttgart 21" sind weitgehend abhanden gekommen, es wird schon gar nicht mehr mit ihnen geworben, die Druckschriften sind schon Ende 2013 aus dem Verkehr gezogen worden. Kann da eine alte "Genehmigung" Grund für den Weiterbau sein? Genehmigt wurde damals die Stadtbahnunterbrechung der zentralen Linien für zwei Wochen, heute sind es über zwei Jahre! Die Forderungen Geislers nach "S21 plus" sind allesamt unerfüllt geblieben, vor allem der Erhalt der Gäubahn. Stuttgart 21 ist eine schwere Hypothek für Bahn, Stadt und Land und der Abbruch des Projekts zwar teuer und schmerzhaft, aber immer noch viel billiger und besser als der hoffnungslose Weiterbau.“

_______________________________________________________________________
Und bis heute fehlt für wesentliche Abschnitte eine Genehmigung (Filderabschnitt). Mit Faktenschaffen wurde und wird der Weiterbau erpresst. Stuttgart 21 ist bereits gescheitert (siehe Blog vom 22.10.15, „kosequent“).
Nachtrag vom 26.10.15: Mein obiger Kommentar ist inzwischen eingestellt worden.



Jubiläum am 30. Nov. 2015
Friday 23. October 09:46

unbekannt

Montagsdemos mit einzigartiger Protestkultur, auf der Bühne mit wechselnden Musikgruppen und Solisten und bei den anschließenden Umzügen die LOK hinter dem Frontbanner und die Capella weiter hinten.


konsequent
Thursday 22. October 22:48
1. Die Region Stuttgart sieht Stuttgart 21 als gescheitert an und beendet die Projektpartnerschaft.

2. Die Region Stuttgart erkennt die falschen Angaben zu Leistungsfähigkeit, Kosten und Sicherheit als Vertragsbruch und vorsätzliche Täuschung durch die Bahn AG an und kündigt die Finanzierungsvereinbarung fristlos.

3. Die Region stellt die vereinbarten Zahlungen ein und fordert die Rückzahlung der bereits gezahlten Gelder.
___________________________________________
Dieser Antrag der LINKEN an den Verband Region Stuttgart wird natürlich von den Mehrheiten in der Regionalversammlung aus machtpolitischen Gründen abgelehnt werden. Macht geht vor Vernunft.
Zu den Gründen für obigen Antrag siehe
Zum Blog aktuell.


unhaltbar und unredlich
Wednesday 21. October 11:07
Im Propagandafilm der Bahn „FaSzination 21: Vom Musterkelch zum Lichtaugenbahnhof“  (Dauer 4 Minuten) tauchen gleich drei der blamablen und unhaltbaren Visualisierungen auf

  • zu Beginn der Querschnitt mit den Großbäumen auf dem dünnen Bahnhofsdach; in der Bahnhofshalle fehlen alle Treppen, Aufzüge und die Verteilerebene

  • nach Minute 1 das Skandalbild „Lichtauge im alten Park“ (siehe Blog von vorgestern)

  • bei Minute 3:27 mit dem Sprechtext „bisher unveröffentlichte Illustrationen“ die altbekannte Visualisierung mit Blick auf große Bäume durch das Dach.



groteske "Engpassanalyse"
Tuesday 20. October 20:17
Engpassanalyse, Video bei youtubecom
Wertungen im Kommentar: völlig unwissenschaftlich, hirnrissig, Unfug, Blödsinn, unverschämt, keiner versteht es, Vernebelungstaktik, wirklich unglaublich



Lügenbild bei "Faszination S21"
Monday 19. October 21:21
Architekt Ingenhoven bei der Podiumsveranstaltung „Faszination S21“ Teil 3/3: „Wir haben dann einen Mathematiker der Universität Stuttgart bemüht..und haben uns von dort die Bestätigung geben lassen, dass das ein realistisches Bild ist.“…

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Blog vom 24.12. 2013:
Lügenpropaganda der DB-AG abgesetzt?

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Das ärgerlichste Bild: Parkidylle, futuristisches „Lichtauge“ mit Heiligenschein (freischwebender Distanzhalterring), im Februar 2012 abgeholzter Schlossgarten im Vollfrühling. Dieses freche Skandalbild ist derzeit am „Platz der Schande“ nicht mehr zu sehen. Wird es wieder auftauchen?
_______________________________________________
Architekt Ingenhoven, der Schöpfer des Begriffs „Straßburger Garten“, hat nicht begriffen, dass dieses Bild eine Verhöhnung der Stuttgarter ist. Jetzt taucht es tatsächlich wieder im Zusammenhang mit „Faszination S21“ auf. Das „Lichtauge“ ist in die Parkebene des ehemaligen Schlossgartens plaziert, der Wall wird unterschlagen.
Mehr bei
Zum Blog aktuell, aus dem Jahr 2013


Demo-Rituale (2)
Sunday 18. October 10:00

image2

Hinter dem Frontbanner spielt die „LOK“ (= „Lokomotive Stuttgart“, eine Trommelgruppe mit allerlei Schlagwerk) bei jeder Montagsdemo das ganze Jahr über bei Wind und Wetter (5-jähr. Jubiläum zusammen mit der Capella Rebella am 30.11. auf der Demobühne).


unsägliches Leid und Hohn und Spott
Saturday 17. October 23:11

Aus der
Demorede von Prof. Bodack am 15. April 2013

„Was real und wirklich ist und wird, was allein sicher erscheint, das sind die Zerstörungen, Abriss und Abholzung, die Stadtverschandelung durch blaue Pipelines, ein Bauinferno mit tausenden Lastwagenfuhren quer durch die Stadt, Lärm, Staub, Straßensperrungen, U-Bahn-Unterbrüchen … Unsägliches Leid kommt über diese Stadt und ihre Bürger. Dazu kommen Hohn und Spott über weitere Verzögerungen und Verteuerungen, wenn allerorten Scheitern und Versagen offenkundig werden, wenn schließlich der Kopfbahnhof erhalten bleiben muss.“
_______________________________________________________
Diese Brandrede von Prof. Bodack ist immer noch hochaktuell. Das Scheitern und Versagen liegt klar zu Tage. Wer zieht endlich die Reißleine?



Doku des Wurmbaus zu Babel
Friday 16. October 11:26

Webdokumentation Stuttgart 21 / (2010 -) 2013 -
Webseiten des Hauptstaatsarchivs
Bestellsignatur:
Archivischer Identifikator: 1-1459571
Permalink:
http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=1-1459571
Titel: "Metropolis 21" - Webseite/Blog von Siegfried Busch
_______________________________________________________
Erste Spiegelung 8.4.13 (zweimal jährlich, letzte Spiegelung 8.10.15) Leider sind die Verlinkungen nicht wie in der Originalwebsite aktiviert.


Insider verstehen sie…
Thursday 15. October 21:59
…die Anmerkung aus einer Mail aus Reutlingen:
„Sie bauen eine Todesfalle, ein neues Kaprun, und sie schaffen es, dass wir über die Farbe des Betons diskutieren. Chapeau!“


Arglos und harmlos
Wednesday 14. October 21:35
Friederike Kempner

Arglos und harmlos,
Durchs Leben hin,
Kommt mir das Böse
Nicht in den Sinn!

Arglos und harmlos,
Glücklich ich bin,
Hör' ich das Böse,
Denk ich nicht hin!

Und kaum ist's verhallt,
Vergess' ich es bald,
Vergesse, um zu vergeben,

Vergebe, um zu erheben
Zum reinen Leben
Durch gütige Gewalt.

__________________________________
Dr. Norbert Bongartz zitierte aus diesem naiven Sonett in seiner
Demorede (hier) vorgestern als Beispiel für die „Ausblender“ und „Einsichtsverweigerer“, die bereit sind „sich und ihre Mitmenschen betrügen zu lassen.“


Kartenhaus
Tuesday 13. October 12:29
E.v.Loeper vom Aktionsbündnis gegen S21:
„Das Bundesverwaltungsgericht entscheidet erst noch über die nach Art 104 a GG verfassungswidrige Mischfinanzierung, so dass über S 21 auch deshalb ein Damoklesschwert schwebt, das zur Feststellung der Nichtigkeit der S 21-Verträge und damit zum Projektende in etwa einem Jahr führen dürfte, wenn das Kartenhaus nicht vorher zusammenbricht.“
___________________________________
Es wird wohl wieder mit dem windigen „
Städtebau“-Argument (=Immobilienprojekt) durchgewinkt, das vor aller Augen als missglückt („Europaviertel“) und verlogen („mehr als 100 ha“) dasteht. Dazu kommt die Park- und Stadtverwüstung und die Denkmalsschändung…



OB Palmer auf Nachfrage
Monday 12. October 14:35
Heute im Schwäbischen Tagblatt Tübingen:
Die Entwicklung habe ihn (Palmer) bestätigt,
S21 sei „weniger Bahnhof für mehr Geld“.
______________________________________
S21 ist auch
- ein schlechterer, umkomfortabler und gefährlicher Bahnhof
- die Ursache einer unverantwortlichen Stadtzerstörung
- eine jahrzehntelange Leidenszeit für Stuttgarter und Bahnkunden

Die Vorhersage von Dr. Gottfried Knapp in der SZ vom Nov.2011 ist schon eingetreten:
„Schon die Baustelle… mit den endlosen Behelfsstegen… dürften Varianten des kollektiven Albtraums bieten, die alles übertreffen, was Bahnkunden bislang erlebt haben.“


Demo-Rituale (1)
Sunday 11. October 21:45
Bei jeder Demo gegen Stuttgart 21 sorgt die Capella rebella für Unterhaltung, Aufmerksamkeit und Stimmung.
.
k21-015


"...und sieh: sie sind alt!"
Saturday 10. October 19:41
Blogeintrag vom 31. Mai 2009, gekürzt und aktuell kommentiert:

SPD: „Stuttgart 21 ist gut investiertes Geld und wirtschaftlich sinnvoll“
(Aktuelle Themen, Stuttgart 21, - Link nicht mehr aktiv!)

Der Dichter spricht (2):
„Sieh deine Ansichten und sieh: sie sind alt
Erinnere dich, wie gut sie einst waren!
Jetzt betrachte sie nicht mit deinem Herzen, sondern kalt
Und sage: sie sind alt.“ (B. Brecht)

_______________________________________
10.102015: Hallo SPD, habt Ihr nicht mitgekriegt, dass sowohl S21 als auch die Neubaustrecke sich längst als unwirtschaftlich erwiesen haben und nur mit faulen Tricks („leichte Güterzüge“ z.B.) schöngerechnet wurden? Die SPD-Position von 2010 ist immer noch vorne auf der
Website der SPD. Längst überholt!


Der Dichter spricht (36)
Friday 09. October 22:12
Rilke, Sonette an Orpheus, aus Sonett 18:

Sieh, die Maschine:
wie sie sich wälzt und rächt
und uns entstellt und schwächt.“

________________________________
Wer denkt da nicht gleich an die Tunnelbohrmaschinen…



nur scheinbar sachlich!
Thursday 08. October 21:13
Es gibt seit zwei Wochen ein neues offizielles DB-Video "Animation Baustellenfortschritt Stuttgart 21 | August 2015“. Ein gut gemachter und scheinbar sachlicher Propagandafilm, der dann gleich zu Beginn die alte 100-Hektar-Lüge auftischt:

„Im Herzen Stuttgarts werden mehr als 100 ha Gleisfläche und Schotterwüste frei.“
_________________________________________

Aus meiner mündlichen Einwendung am Schluss der Anhörung zum Flughafenbahnhof am 7.10. 2014 in der Filterhalle: „…Meine Herren von der Bahnseite, noch gestern sprach jemand von Ihnen von den „100 Hektar“ durch Stuttgart 21, was hinten und vorn nicht stimmt! Es sind nur etwa 1/3 von 100 Hektar die durch S21 frei werden!“
Analyse 2010:
100 - eine magische Zahl schrumpft zur Drittelwahrheit.


Befindlichkeiten
Wednesday 07. October 21:54
Bei der 292. Montagsdemo am nächsten Montag, 12. Oktober, spricht Dr. Norbert Bongartz, ArchitektInnen für K21 zum Thema:
„Hör ich was Böses, denk ich nicht hin... Zur Befindlichkeit vieler S21-Befürworter und resignierten S21-Gegner.“



wirtschaftshörige Politik?
Tuesday 06. October 23:39
Aus der Rede von Martin Poguntke zum „Schwarzen Donnerstag“:
„Spätestens seit dem 30.9.2010 wissen wir, dass es bei Stuttgart 21 keineswegs nur um einen Bahnhof geht, sondern um viel, viel mehr. Was Kanzlerin Merkel so schön positiv formuliert hat, es gehe um die „Zukunftsfähigkeit Deutschlands“, das meint in Wahrheit: Es geht um die Zukunftsfähigkeit der Politik. Die Politik muss der Wirtschaft gegenüber beweisen, dass sie sich gegen die Bevölkerung durchsetzen kann.“
Ganze Rede
hier lesen.


zum Beispiel wieder heute Abend...
Monday 05. October 11:26
… die 291. Montagsdemo um 18:00 Schlossplatz

Die Protestaktionen der Stuttgarter Bürger gehen weiter, auch nachdem Baden-Württembergs Einwohner in einer Volksabstimmung mehrheitlich für die Vollendung von "Stuttgart 21" stimmen. Mehrere Bürgerbegehren beschäftigen weiterhin die Gerichte.“
(aus dem Bericht des WDR zum Schwarzen Donnerstag vom 2.10.2015)

Demo heute Abend
Redner:
Alex Schauenburg (attac) TTIP und Stuttgart 21
Musik: Freier Chor Stuttgart
Kurzrede: Andreas Schwab, Demoteam
Moderation: Michael Becker, Kernen 21
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Die windige Volksabstimmung fragte nicht nach der „Vollendung von Stuttgart 21“. Aus dem Brief von Thomas Felder an die Staatsrätin Gisela Erler (Memory 43):
„Was Ihre derzeitige Arbeit betrifft, so sprechen Sie gern über »Befriedung«, die Sie von Amts wegen schaffen. Mir persönlich kommt es eher vor wie eine Friedhofsruhe, die sich in unserem Lande ausgebreitet hat seit der so genannten Volksabstimmung – einem uns folgenschwer von oben herab aufgezwungenen Schmierentheater. Es ist einer Demokratie unwürdig, wenn man die Bürger derart belügt, wenn man ihnen Sand in die Augen streut, ihnen entscheidende Tatsachen vorenthält, sie schlicht hinters Licht führt, besonders klar zu erkennen am so genannten Kostendeckel und an der Leistungslüge. Nachdem der Schwindel nun aufgeflogen ist, bleibt von der Legitimierungsfunktion dieser Volksabstimmung nur noch Schall und Rauch. Das Projekt weiterhin damit zu rechtfertigen, ist der große demokratische Sündenfall der Grünen.

weltweit lächerlich
Sunday 04. October 23:05
„Statt sich weiter mit einem längst gescheiterten Projekt weltweit lächerlich zu machen, könnte Stuttgart brillieren mit dem Modell eines vorbildlichen Integrationsstadtteils mit Wohnungen, Bildungseinrichtungen und viel Raum für soziale Kommunikation.“
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Weitere Ausführungen bei
„Zum Blog aktuell


noch aktuell!
Saturday 03. October 10:19
Foto: Martin Storz

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Fünf Jahre nach dem Schwarzen Donnerstag war nicht nur eine Großdemo mit tausenden Teilehmern, sondern auch ein zweiter Untersuchungsausschuss und Gerichte sind beschäftigt. Die Verjährung für schwere Straftaten tritt erst nach 10 Jahren ein.


Insider Bahnmanagment
Friday 02. October 23:24
„Wir haben auf einen Wassereinbruch beim Albaufstiegstunnel gehofft…“ (das hätte das Ende von Stuttgart 21 bedeuten können).
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Verantwortliche Bahnmanager wissen es nämlich auch: Die „Neubaustrecke“ ist ähnlich hirnrissig wie Stuttgart 21, zum Beispiel ist sie steiler als die Geislinger Steige!
Prof. Bodack: „Die geplante Strecke wird geradezu Unsinn, wenn man feststellt, dass sie von 180 m Höhe im Neckartal auf eine Hochebene von 750 Meter führt, die 200 Meter höher ist als die der jetzigen Strecke. Das kostet erhebliche und vermeidbare Energie, denn nach wenigen Minuten Fahrt müssen die Züge wieder ins Tal der Donau (auf 480 m Höhe) herunter gebremst werden. Statt einer 5 km langen „Geislinger Steige“ mit 2,4% Steigung sollen die Züge gemäß den DB-Plänen 17 km steigen, mit 2,7 und auf kurzem Abschnitt mit 3,3% Steigungen!“ (Memorandum)


"mehrere tausend"...
Thursday 01. October 10:50
…so steht es im Bericht der Stuttgarter Zeitung. In der Landesschau Baden-Württemberg sprach die Reporterin zunächst von mehreren hundert (18:00 Uhr), um 19:30 jedoch „die ganze Stadt ist voll von Demonstranten“, die Organisatoren von der Bühne von „über 7.000“. Jedenfalls war der große Platz vor dem Bahnhof gefüllt. Ein sehr guter und fairer Bericht dazu kam in der Landesschau um 19:30 ab Minute 3.
Foto S.B.

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das ist kein "Eindruck"
Wednesday 30. September 09:03

Heute ist der 5. Jahrestag des „Schwarzen Donnerstags“ mit einer Großdemo um 18:00 vor dem Hauptbahnhof.

Die Justizministerin a.D. Herta Däubler-Gmelin schreibt dazu in einem Grußwort (verlesen bei der Montagsdemo vorgestern):

„…
Es ist traurig, dass die Bürgerinnen und Bürger Baden- Württembergs den Eindruck bekommen müssen, es gäbe unter den Verantwortlichen in der Justiz immer noch welche, die zwar schnell eingreifen und wie sie es nennen, durchgreifen, wenn Demonstrierenden Rechtsverletzungen vorgeworfen werden, die aber dann, wenn strafbare Übergriffe durch Polizisten, wenn Vorwürfe gegen deren Vorgesetzte oder gegen Einfluss nehmende Politiker richten, außerordentlich zögerlich sind. Diesem Eindruck muss entschieden und zügig entgegen getreten werden.“
(Ganzes Grußwort bei
Zum Blog akutell)
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Das ist allerdings kein „Eindruck“, sondern vielfach belegte Realität
buergertribunal-zum-30-09-2010-schwarzer-donnerstag.


berechtigte Frage
Tuesday 29. September 17:56
Eine Stimme aus Belgien (E-Mail):
„Nachdem eine ausländische, und zudem amerikanische,  Behörde strenge Kontrollen durchgeführt hat,   konnte ein Autohersteller nicht mehr seine Manipulationen, genauer gesagt  seinen Betrug bei der Software leugnen.   Auch gegen  FIFA -Chef Blattner wird in der Schweiz wegen Untreue ermittelt.  Wann geschieht dasselbe in Deutschland gegen Poffala, Merkel & Co in Sachen S21?   Ist Deutschland noch ein Staat welcher auf Recht und Gesetz gegründet ist, und der die Einhaltung der Gesetze auch einfordert, und zwar auch von den Mächtigen und Vermögenden,  der Missbrauch und Bildung von Banden auch als solche bezeichnet und abwehrt?“
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Die Justiz hat sich beim Thema Stuttgart 21 als parteiisch und unfair erwiesen (siehe Blog vom 26. und 27. 09. - vorgestern).



sie versuchen es
Monday 28. September 22:14
Aus einer Rundmail von Wolfgang Weiß von heute:
„Ungeachtet aller fachlichen und politischen Einwände, juristischen und gesetzlichen Verstöße, Proteste und Gegenkonzepte versuchen die Verantwortlichen weiterhin, das  Projekt "Stuttgart 21" durchzuführen.
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Wäre interessant zu wissen, ob die Macher von S21 an das Gelingen selbst noch glauben…



abhängige Rechtstechniker
Sunday 27. September 22:22
Aus der Rede von Nina Picasso beim Bürgertribunal zum 30.9., dem „Schwarzen Donnerstag“:
„…Auch die Staatsanwaltschaft ist gegenüber dem Justizminister weisungsgebunden. Die Staatsanwaltschaft bestimmt, ob überhaupt eine Anklage erhoben wird! So schließt sich der Kreis .Es ist klar, warum Stuttgart21 bis heute nicht begraben und Politiker und Bahn nicht vor Gericht stehen, sondern fast ausschließlich S21 Aktivisten.“
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Die ganze Rede sowie ein Prozessbericht zur sog. „Justiz“ in Stuttgart
hier lesen.


Heiterkeit und Lachsalven
Saturday 26. September 17:24
So traurig die „Unrechtsjustiz“ (Zitat) zu Stuttgart 21 ist, die grotesken Vorgänge, Strategien und Handlungen von parteiischen Beamten (Polizei, Richter, Politiker beiderlei Geschlechts) lösten immer wieder Gelächter aus, dokumentiert auf cams21-Video buergertribunal-zum-30-09-2010-schwarzer-donnerstag.


Werbeträger Hauptfassade
Friday 25. September 23:18
In jedem zweiten Zwischenraum des Säulenganges der Hauptfassade Bonatz-Bahnhof sind Großposter mit Bahnwerbung (siehe Blog von gestern).

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Foto S.B. von heute Abend


Hure Werbung
Thursday 24. September 22:13
Durchgang zu den Gleisen, dem „Querbahnsteig“. Foto S.B. vom 5.9.15

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Die Großfotos von schönen Eisenbahnen sind jetzt ersetzt mit schnöder Werbung wie der ganze Bahnhof und die Bahnsteige mit Werbung zugemüllt sind. Der stolze und vornehme Bonatzbau ist zum Werbeträger verkommen (neuerdings sogar Großposter zwischen den Säulen an der Hauptfassade!).
Aus dem
Memory 27 an Bahnhofsleiter Hantel: „…Am Rande: Dass der jetzige Bahnhof zu einem stillosen Ramschladen (zum Beispiel Verkaufsbuden in der Halle) verkommen ist und z.B. bei den Gepäckboxen eine gnadenlose Abzocke statt „Service“ stattfindet, fällt in Ihre Kompetenz, der Sie im Hinblick auf die Bahnkundschaft nicht gerecht werden - schon gar nicht auf den Bahnhöfen im Landesinneren…“


unsinniges und niemals funktionierendes Projekt
Wednesday 23. September 22:14
Nach einem 4-Augengespräch mit einem hohen Bahnmanager:
„Es ist mir dabei klar geworden, dass Stuttgart 21 inzwischen sogar bei seinen Machern als unsinniges und niemals funktionierendes Projekt gilt, dass diese aber derart in ihrer politischen Muskelprotzerei und Großmäulerei verstrickt sind, dass im politischen Feld derzeit ein Ausstieg nicht möglich erscheint, so lange nicht eine Katastrophe passiert (auf die wohl viele insgeheim warten, da die Probleme ja fast täglich sichtbar größer werden).“



Rohrhirsch zu Stuttgart 21 (4 und Ende)
Tuesday 22. September 19:56

Aus der Rede von Prof. apl. Dr. theol. habil. Ferdinand Rohrhirsch am Montag, 10. 10. 2011 Stuttgart Hbf vor dem Südflügel.

4. Eisenbahn geht anders

Es ist schön in einer Stadt anzukommen, die, zusammen mit ihrem Kopfbahnhof, ihr Wesen selbstbewusst, stolz, und sich – eigenwillig kokett – bewusst außerhalb von Moden präsentiert. Nicht in Tunneln und Gruben – nicht unter der Erde – sondern im taghellen, lichten Glanz, der sie umgebenden und schützenden Hänge, Lagen und Höhen.
Dann ist zwar Stuttgart niemals „in“, aber auch niemals „out“. Wer sich dauernd vergleicht, der macht sich gleich und im schlechten Sinne „egal“. Wer sich dauernd vergleicht, kommt aus dem Gehetze nach den neuesten Trends nicht mehr heraus. Der gewinnt nicht, sondern verliert, auch seinen Charakter. Wer immer nur auf andere schaut, und nie nach sich und seinem Selbstverständnis fragt, und ihm gemäß zu handelt lernt, der hat, mitten im Erfolg, den Grundstein für seinen Niedergang gelegt.
Der Stuttgarter Kopfbahnhof vermag all das im Übermaß zu leisten, was unter den gegeben gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Anforderungen eisenbahntechnischer Verkehr zu leisten hat. Stuttgart 21 ist zwar ein Projekt der Bahn AG, aber es ist dadurch noch kein Eisenbahnprojekt.
Eisenbahn geht anders und Eisenbahn geht besser. Das zeigten uns die, die diesen Bahnhof mit seinen Gleisanlagen bauten und planten, das wissen die, die diesen Bahnhof benutzen.
(Ganze Rede hier lesen.) ________________________________________________________________ Die kleine Blogserie „Rohrhirsch (1-4)“ mit den Rede-Ausschnitten vom Oktober 2010 (die Texte sind nahezu wörtlich entnommen aus: Ferdinand Rohrhirsch, Philosophie, Eisenbahn und Stuttgart 21, Heidenheim: Siedentop 2011. (2. Auflage, S. 52-54, 22, 59-61) ist heute noch so aktuell und stimmig wie vor 4 Jahren! Es ist nicht „Schnee von gestern“! Denn: „…man muss das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird…“ (Gespräch mit Eckmann am 16.12.1828)



Rohrhirsch zu Stuttgart 21 (3)
Monday 21. September 21:15
Rede von Prof. apl. Dr. theol. habil. Ferdinand Rohrhirsch am Montag, 10. 10. 2011 Stuttgart Hbf vor dem Südflügel.

3. Barrierefreiheit

Die Bilder und Visualisierungen vom geplanten Tiefbahnhof sind ein aufschlussreiches Indiz für die Vermutung, dass sich der Mensch dem Tiefbahnhof, d. h. seiner technischen Machbarkeit unterzuordnen hat. Die Bilder zeigen hochglänzend, männliche und weibliche Manager und Urlauber. Menschen in ihrer Jugend oder im Erwachsenalter, einige Paare, keine Kinder, keine Senioren, keine Familien und keine Beeinträchtigte bzw. Behinderte. Von ihnen ist weit und breit nichts zu sehen. (Visualisierungen zum Tiefbahnhof, stuttgart21.de, Aldinger & Wolf, Nr. 10, 11, Datum 22. 11. 2010). Es ist eine klinisch reine, durchorganisierte, erfolgreiche Welt. In ihr vermag sich jeder selbst zu helfen und hier ist jeder seines Glückes Schmied. Für solche, wie Herr Drewes (vgl. seinen Beitrag zum Schlichtungsgespräch „Sicherheit“. Alexander Drewes, mehrfach behindert, ist Behindertensprecher des Fahrgastverbandes Pro Bahn), ist der Tiefbahnhof nicht konzipiert.
Es ist auch hier, wie so oft, eine Frage der Definition, was man unter „Barrierefreiheit“ versteht. Wo aber 35 Fahrtreppen und 15 Aufzüge gebraucht werden, um Barrierefreiheit herzustellen, ist es um diese nicht gut bestellt, bzw. verhöhnen derartige Werbeaussagen die Situation derjenigen, die diese Barrierefreiheit tatsächlich benötigen.
(Ganze Rede hier lesen.)
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Nur der Kopfbahnhof ist - über das Nordportal - wirklich barrierefrei.



Rohrhirsch zu Stuttgart 21 (2)
Sunday 20. September 20:52
Rede von Prof. apl. Dr. theol. habil. Ferdinand Rohrhirsch am Montag, 10. 10. 2011 Stuttgart Hbf vor dem Südflügel.

2. Die weichen Faktoren

Die weichen und wirklich wichtigen Faktoren kommen hinzu und sind anderer Art. Sie sind im In-der-Welt-sein des Daseins, im Komfortbereich und in der Lebensqualität des Menschen angesiedelt. Komfort und Lebensqualität waren und sind noch im Stuttgarter Hauptbahnhof da vorhanden:

- Wo man theoretisch, von Karlsruhe her kommend, keinen Anschluss an den RE nach Tübingen hatte. Praktisch aber, durch die ebenerdige Verbindung von Gleis 15 zu Gleis 3, dieser Zug dann doch noch erreicht werden konnte, weil keine Treppen, keine Lifte, keine kaputten Gepäckbänder oder Rolltreppen benutzt werden müssen.

- Wo man, noch ziemlich müde, um 6:26 Uhr von Esslingen kommend, relativ sicher sein konnte, dass der RE nach Nürnberg (ab 06:40) schon auf seinem Gleis stand.

- Äußerst angenehm waren die die 27er (07:27; 09:27 etc.) ICEs nach Hamburg. Diese kamen vom BW (Betriebswerk) und standen manchmal bis zu 20 min vor der Abfahrt schon an ihrem Gleis. Eine Reise beginnt nicht schlecht, wenn man mit einigem Gepäck und doch in Ruhe einen Zug betreten kann.

- Äußerst angenehm war auch das Gefühl, nicht sofort aussteigen zu müssen. Denn der Zug konnte ja nicht mehr weiter fahren. Da ging es nur um Sekunden bzw. ganz wenige Minuten, aber sie haben eine Entzerrung und ein mehr an Ruhe und Gelassenheit in den Alltag gebracht.

Das alles wird mit S21 nicht mehr der Fall sein. Aber ich bezweifle, ob das die manischen Optimierer von Abläufen überhaupt verstehen, was ich da sage und schreibe. Ganz sicher werden sie auch nicht verstehen, dass ich mich für die Beibehaltung des Kopfbahnhofes und seiner Modernisierung ausspreche, weil, neben all den betrieblichen und technischen Argumenten, die samt und sonders für den Kopfbahnhof sprechen, das für mich Entscheidende des Stuttgarter Kopfbahnhofes darin zu sehen ist:

In einem Durchgangsbahnhof steigt man aus, in einem Kopfbahnhof kommt man an. Das ist kein kleiner Unterschied. Er beschreibt unterschiedliche Welten. Es ist der Unterschied zwischen einer technisch automatisierten Prozesswelt, in der der Mensch zum Element wird, zu funktionieren hat und in die technischen Abläufe eingepasst wird, und einer Welt, die sich an humanen Maßstäben orientiert; in der die Technik für den Menschen da ist und nicht die Menschen für die Technik.

(Ganze Rede hier lesen.)



Rohrhirsch zu Stuttgart 21 (1)
Saturday 19. September 20:33
Rede von Prof. apl. Dr. theol. habil. Ferdinand Rohrhirsch am Montag, 10. 10. 2011 Stuttgart Hbf vor dem Südflügel. (Ganze Rede hier lesen.)

Teil 1 Die harten Faktoren

…Ich pfeife auf eine sog. „Jahrhundertchance“, auf „modern“ und ähnliche Schlagworte. Denn das Wesentliche war schon immer jenseits der Kategorien alt oder neu, modern oder unzeitgemäß. Viele betriebliche, fahrplantechnische, bauliche und technische Aspekte sprechen für die Beibehaltung eines reformierten Kopfbahnhofes. Das ist für mich belegbar und bilden für mich die harten Faktoren. Fortsetzung folgt.
(Blog anderntags gekürzt.)



Kunststück Fahrkartenkauf
Friday 18. September 15:39
Neulich im Hundertwasser-Bahnhof Uelzen. Der Fahrkartenautomat rechts gab keine Fahrkarte heraus, auch nicht mehr das bereits eingeworfene Geld. Nach Anruf bei der Störstelle erschien die Mitteilung „Außer Betrieb“. Der Automat links wurde von einem Kunden vergeblich bearbeitet. Wieviel Kunden gehen der Bahn-AG verloren, weil das Normalvolk keine Fahrkarten am Automaten lösen kann? Auch wenn keine Störungen vorliegen?

Fotos S.B.

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Bauherr von Stuttgart 21 ist die „Bahn“, bzw. eine der rund 200 Untergesellschaften der ehemaligen Bundesbahn. Dieses System hat sich ganz offensichtlich nicht bewährt, hat versagt im Hinblick auf die Grundforderungen Pünktlichkeit, Sauberkeit und Sicherheit (aktuell hier). Der Bereich „Kundenfreundlichkeit“ liegt im Argen und mit Stuttgart 21 bekommt die „Reisequalität“ einen kräftigen Malus. Allerdings wird diese kranke „Profit-Bahn“ (Film „Bahn unterm Hammer“ von 2012 zeigt das ganze Desaster. Bahn-Schlächter Mehdorn „Wir haben einen guten Weg nach vorne gemacht“!!) an Stuttgart 21 scheitern, weil sie diese Hybris nicht schaffen kann.



Die Seele verkauft.
Thursday 17. September 23:07 s
Prof. Ostertag wurde am Mo, 14.09.2015, im neuen Schloss das „Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der BRD“ überreicht. Und er hielt eine mit Beifall bedachte Rede, in der zu Stuttgart 21 deutliche Worte gefallen sind:
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„Die Stadt spricht nicht mehr. Sie hat ihre Seele verkauft.
GROSSPROJEKTE prägen die Stadt. Stuttgart 21, A1 („Europaviertel“) Volumen ohne Raum, der beabsichtigte Irrsinn im Oberen Schlossgarten, Rosensteintunnel, die sinnlosen Einkaufstempel, beschädigen die Räume, die Kultur der Stadt Alpträume, die Kilometer raumzerstörender blauer Röhren, eher Hydrierwerk als Stadt und die verheerenden Kollateralschäden von S21 signalisieren das Ende was die Geschichte als Stadt kennt.“

Ganze Rede
hier lesen.


Logenplatz für den Untergang
Wednesday 16. September 20:11
„Logenplatz“ in der Schlagzeile Stuttgarter Zeitung: der-logenplatz-an-der-grossbaustelle ist ein positiver Begriff, der darüber hinweg täuscht, dass es sich für viele Jahre um eine Sicht auf die Bahnhofs-, Park- und Stadtzerstörung handelt. Die Sicht auf den unzerstörten Bahnhof und Park wäre jedenfalls weit schöner als diese Lust am Untergang.



Der kleine Blechzirkus
Tuesday 15. September 21:09
Eine der vielen Gruppen gegen Stuttgart 21… einmalige Protestkultur…

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bei einer kleinen Probe vor einer Demo auf dem Schlossplatz


Der Dichter spricht (35)
Monday 14. September 19:28
„Es schleicht sich Eitelkeit allhie an allen Enden ein.“
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Aufgeführt beim Europäischen Musikfest Stuttgart am 10.9.2015. Originaler Zusammenhang in der Kantate 194 von J.S. Bach ist Kirchenbau und Orgelweihe, leicht zu übertragen auf andere Bauvorhaben wie Stuttgart 21.



Stuttgart 21 stolpert
Sunday 13. September 22:57
Aus der aktuellen Rundmail von Dr. Werner Sauerborn:
„Seit dem 2012er Offenbarungseid ist viel passiert: das Projekt stolpert vor sich hin, Umplanungen wie auf den Fildern oder beim Nesenbachdüker oder Nachbesserungen beim Brandschutz und beim Lärmschutz lassen die Kostenlawine ungebremst weiter rollen.“



"Gesamtmaßnahme"
Saturday 12. September 13:56
Nach alledem lehnt die SGF (Schutzgemeinschaft Filder) sowohl die Gesamtmaßnahme Stuttgart 21, als auch den Filderabschnitt mit oder ohne Aufteilung in 2 Abschnitte als deutliche Verschlechterung der Bahninfrastruktur des Großraums Stuttgart entschieden ab und verlangt, die Feststellung zu verweigern.“
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Schluss der Presseerklärung der SGF
Presseerklärung der Schutzgemeinschaft Filder zur AbschnittsbildungPresseerklärung der Schutzgemeinschaft Filder zur Abschnittsbildung


Die Angst sitzt tief
Friday 11. September 17:42
Kommentar zum Artikel in der Stuttgarter Zeitung stuttgart-21-einspruch-gegen-filderplaene von Rudolf Renz:

„Besser können die S21-Lobbyisten ihre Angst vor dem Projektabbruch nicht belegen: Bloß nichts öffentlich erörtern müssen. Und dort, wo man es versehentlich getan hat (letzte Erörterung), musste man den Stecker ziehen als es brenzlig wurde (siehe die Ausführungen von Dr. Engelhardt, die jäh beendet wurden). Die Angst sitzt tief. zu Recht.“
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Statement S.B. am 12.November 2014 gegen Ende der Anhörung Filderbahnhof in der Filderhalle Leinfelden:
"Die guten Gründe sind weitgehend abhanden gekommen und damit ist die Sinnhaftigkeit des Projekts und die Planrechtfertigung dahin.“



Website in Reparatur
Saturday 05. September 15:49
Blog kann momentan nicht geführt werden.

verzweifelter Kampf
Thursday 03. September 22:43
Aus der Demorede von Dr. Angelika Linck vom vergangenen Montag: „Die Deutsche Bahn und die regierenden Politiker führen einen verzweifelten Kampf gegen die Realitäten, gegen die Geologie, gegen das Wasser, gegen die Physik, gegen alle Vernunft, gegen alle ökonomischen und verkehrswissenschaftlichen Erkenntnisse.“

dreiste Behauptung
Wednesday 02. September 23:07

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immer dienstags 7:00 Uhr
Tuesday 01. September 08:50

img_9118http://www.bei-abriss-aufstand.de/2015/09/09/bericht-vom-fruehstueck-am-bauzaun-am-dienstag-8-9-2015/#more-58868

Letzten Dienstag waren es etwa 30 Blockierer zum 5. Jahrestag des Abrissbeginns des Nordflügels, heute fünf Leute (zwei Frauen, drei Männer), die blockerten. Polizei war zu sehen, hat aber bis 7:40 noch niemand angesprochen oder zum Räumen aufgefordert.
Mein ICE fuhr 7:51, deshalb kann ich jetzt noch nichts über den weiteren Verlauf der Blockade berichten, möchte es aber an dieser Stelle noch anfügen.

Nachtrag am 14.9.2015
aus BAA:

Zynismus mag eine psychologisch scharfe Waffe sein, doch damit lässt sich S21 nicht stoppen. Das wissen auch die S21-Gegner, die sich jeden Dienstag ab 7:00 vor einem der Bautore an der Baustelle am Hauptbahnhof treffen. Sie protestieren dort gegen das Projekt mit Worten, Flyern und Bannern. Es ist eine als Versammlung anerkannte Demonstration. Seit einigen Wochen findet sie dienstags vor dem Nordausgang am Kurt-Georg-Kiesinger-Platz statt. Hier werden all die Menschen erreicht, die jenseits des Platzes in den Büros am Mailänder Platz arbeiten und morgens schnellen Schrittes an der Baustelle vorbei zu ihren Arbeitsstellen streben. Gespräche kommen zwar nicht zustande, man hetzt zur Arbeit, doch Flyer werden mitgenommen.
Da kann man doch nichts mehr machen, es ist vorbei, sie bauen“, sagte eine Dame im Vorbeigehen. Es ist erstaunlich, wie wenig sich „der Bürger“ zutraut. Doch Fatalismus zieht sich wie ein roter Faden durch die Menschheitsgeschichte.  Schon vor knapp 500 (!) Jahren schrieb der Philosoph und Politiker Michel de Montaigne (1533-1592): „Ich war immer erstaunt, dass Könige so leicht glauben können, sie bedeuteten alles, und dass das Volk so leicht glaubt, es bedeute nichts.“  
Schade, dass dieser Glaube sich beharrlich hält, denn mit dem
Vertrauen in die eigene Kraft, die im Zivilen Ungehorsam ihren Ausdruck findet, wäre es möglich, dem Projekt die Stirn zu bieten. Ein Dutzend Parkschützer waren es am gestrigen Dienstag, die vor dem Bautor standen und mit Bannern die immer wiederkehrende Forderung nach einem Stopp der Stadt- und Naturzerstörung postulierten. Mehrere Fahrzeuge, die die Baustelle verlassen bzw. dort einfahren wollten, wurden zunächst von der Polizei zurückgeschickt (die Baustelle hat nicht nur eine Zufahrt). Schließlich – nach eineinhalb Stunden – beugten sich jedoch die Einsatzbeamten der Weigerung der LKW-Fahrer, eine andere Route zu nehmen und so wurde die Versammlung aufgelöst und den Demonstranten ein neuer Versammlungsort zugewiesen. Nach einer dreimaligen Durchsage des Einsatzleiters rollten die Demonstranten ihre Banner zusammen und verließen den Kurt-Georg-Kiesinger-Platz.
Kurz vorher machte der Bauleiter noch ein paar Fotos von der Situation vor dem Bautor und erklärte auf Nachfrage, dass er ja Beweise haben müsse, wenn seine Firma
Regressansprüche wegen der Bauverzögerung (!) machen wollte. Das ist dann der ganz normale (Denk)-Wahnsinn, den S21 produziert. Man braucht immer wieder solche Erlebnisse, damit man merkt, dass bei S21 Welten aufeinander prallen. Immerhin ist eine Demonstration ein vom Grundgesetz geschützter Akt des Bürgerrechts und zudem …  zum Thema Regress hätten doch zunächst einmal all die S21-Geschädigten –  in Stuttgart von Lärm, Staub, Erschütterungen und Verspätungen betroffenen Bürger - das Recht, hier Ansprüche anzumelden.
Die gestrige Demonstration dauerte
von 6:45 bis 8:45 und stand unter dem Motto, das Bahnchef Grube (s.o.) vor zweieinhalb Jahren selber so eindrucksvoll ausgesprochen hatte. Allerspätestens seit diesem Zeitpunkt – März 2013 – ist die Forderung nach einem Baustopp aufgrund des mit Grubes Aussage verbundenen Eingeständnisses von Fehlplanung und Konzeptlosigkeit die Basis für jede Demonstration. Die Gründe für einen Baustopp sind so vielfältig wie der Protest. Juristische, technische und finanzielle Tatsachen sprechen für einen sofortigen Baustopp.
Die Argumente gegen S21 sind weder Meinungen noch Behauptungen, sondern
Tatsachen, die den Argumenten der Bahn für einen Bau von S21 entgegen stehen. Vor genau fünf Jahren wurde an der Stelle der gestrigen Demonstration mit dem Baggerbiss der Abriss des Nordflügels begonnen. Es war nicht ein behutsames Abtragen der wertvollen historischen Natursteine, sondern es war ein Tatsachen schaffendes, hektisches Zerstören des denkmalgeschützten Nordflügels. Und das alles, noch bevor über den Einspruch entschieden war, den der Enkel des Architekten Bonatz, Peter Dübbers, gegen den Abriss erhoben hatte.  Auch an diesen Teil der mutwilligen Stadtzerstörung – Unrecht pflastert den Weg von S21 -  wollte die gestrige Demonstration erinnern.
(Fotos und Bericht: Petra Brixel)




Demoplakat heute
Monday 31. August 11:42

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„Der Baufortschritt ist eben keine ausreichende Begründung für dasLügenprojekt, die "21 guten Gründe" dafür sind schon seit Ende Dezember 2013 aus dem Verkehr gezogen“ (aus meinem Kommentar heute zu Artikel i.d. Stuttgarter Zeitung neue-eroerterung-ist-nicht-geplant).

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Blog ab 1.1.2009